Balta Mica a Brailei

Rumänien ist bekannt für seine endlosen Weiten und den großen Unterlauf der Donau. Im südöstlichen Teil der Walachei erstreckt sich eine einzigartige Sumpflandschaft, die es locker mit dem nördlicheren Donaudelta aufnehmen kann. Südlich von Braila erstreckt sich das “Kleine Donaudelta” (rumän. Balta Mica a Brailei), ein Vorläufer des riesigen Donaudeltas.


Geographie:

Nördlich von Harsova teilt sich die Donau in zwei Arme auf. Die beiden Flussarme bilden eine Insel mit versumpften Flussläufen, Tümpeln, dichten Wäldern, Schilfwäldern und weiten Marschländern. Die Insula Mica a Brailei reicht von Harsova is nach Braila und ist eine der größten Flussinseln Europas.

Besonderheit:

Der rumänische Teil der Donau fliesst größtenteils durch die Walachei. Nach den beiden Städten Calarasi (Rumänien) und Silistra (Bulgarien) verzweigt sich die Donau in zwei Armen. Die Donau bleibt geteilt bis Harsova, dort vereinigt sich der Strom wieder. Schließlich trennt er sich nach nur einigen Kilometern wieder in drei Teilen. Aufgrund der Aufteilung der Donau bilden sich weite Sumpfländer und Flussinseln.


Klima:


Flora und Fauna:

Flora und Vegetation:

Die Vegetation ist durch die feuchten Böden geprägt. Sie besteht größtenteils aus Sumpf- und Marschvegatation. Neben weiten Schilfgürteln, findet man auch urige Auwälder und Sumpfwälder. Die Hälfte der Flusslandschaft ist bewaldet, während es im Donaudelta nur 2 Prozent sind.

Fauna:

Folgende Vogelarten leben im Sumpfgebiet:

  • Adlern
  • Kormorane
  • Eisvögel
  • Krauskopfpelikane

An den waldreichen Ufern streifen Wildkatzen umher. In den Wäldern verstecken sich Wildschweine und Rehe. Im Wasser tummeln sich 52 Fischarten.