Lučenec und Umgebung

Lučenec (deutsch Lizenz, ungarisch Losoncz, lateinisch Lutetia) ist eine Stadt in der Mittelslowakei mit 28.120 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016) und ist Sitz des gleichnamigen Okres und eines der Zentren der Landschaft Novohrad.


Geographie:

Die Stadt befindet sich im Zentrum des großen Beckens Juhoslovenská kotlina, noch genauer in der Lučenská kotlina, nahe der Grenze zu Ungarn. Durch die Stadt fließt der Bach Krivánsky potok, der wenige Kilometer flussabwärts in den Ipeľ (deutsch Eipel) mündet. Das Stadtzentrum liegt auf einer Höhe von 190 m n.m. und ist 75 Kilometer von Banská Bystrica, 155 Kilometer von Košice sowie 252 Kilometer von der Hauptstadt Bratislava gelegen (Straßenentfernung).


Klima:


Sehenswürdigkeiten:

Die Kleinstadt hat einen großen Marktplatz. Der Platz ist umgeben von schönen Bürgerhäusern, einer neugotischen Kirche und einer Synagoge im Jugendstilelement. Sonst ist die Kleinstadt nur von Büro- und Wohngebäuden geprägt.


Die Umgebung der Stadt Lučenec:

Divín:

Ungefähr 15 km nordwestlich von Lučenec befindet sich Divín, das ein wunderschönes Barockschloss aufweist.

  • Ruine der Burg Diwein (hrad Divín), im 13. Jahrhundert erbaut
  • Renaissance-Kastell Divín aus dem Jahr 1670/1671
  • römisch-katholische Kirche der Allerheiligen aus dem Jahr 1657
  • Kapelle der Heiligen Anna aus dem 18. Jahrhundert
  • Erholungsstätte beim Stausee Ružiná

Fil’akovo:

Die Kleinstadt Fil’akovo liegt 11 km südöstlich von Lučenec. Der Ort wird überragt von einem Kastell, das auf einem Vulkanfelsen thront.

Burg Muráň:

Die Burg Muráň (slowakisch Muránsky hrad; deutsch seltener Burg Muran, ungarisch Murány vár) ist die Ruineeiner Höhenburg in der Mittelslowakei oberhalb der Gemeinde Muráň im Okres Revúca. Die auf dem Berg Cigánka (935 m n.m.) stehende Burg ist die dritthöchstgelegene Burganlage der Slowakei und liegt im Gebirge Muránska planina, innerhalb der Grenzen des dortigen Nationalparks. Burg Muráň entstand im 13. Jahrhundert als königliche Burg, deren Hauptaufgabe Schutz eines regionalen Handelsweges war.

Šmoška:

Die Burg liegt ca. 20 km südöstlich der Stadt und liegt direkt an der slowakisch-ungarischen Grenze. Die Burg Šomoška (slowakisch Hrad Šomoška, ungarisch Somoskői vár) ist die Ruine einer Höhenburg in der Südslowakei. Die Burg trägt zwar den Namen des am Fuß des Burghügels liegenden ungarischen Ortes Somoskő (Teil der Stadt Salgótarján), liegt aber wenige Meter jenseits der Grenze auf der slowakischen Seite.

 


Naturlandschaften und -monumente:

“Steinerner Wasserfall”:

Der Burghügel der Burg Šomoška ist mit dem sogenannten „Steinwasserfall“, der aus sechseckigen Basaltsäulen besteht, Gegenstand des Naturschutzes. Die Formationen wurden von Lavaströmen geschaffen.

Nationalpark Muránska planina:

Der Nationalpark Muránska planina (slowakisch Národný park Muránska planina) ist ein slowakischer Nationalpark fast genau im Herzen des Landes. Die Fläche des Nationalparks bedeckt sowohl das gleichnamige Gebirge Muránska planina (deutsch etwa „Muraner Plateau“) als auch Teile der Nachbargebirge Veporské vrchy und Stolické vrchy, alle Teil des Slowakischen Erzgebirges. Mit der Gründung im Jahre 1997 gehört der Park zu den jüngeren Nationalparks der Slowakei. Der Vorgänger war das 1976 ausgerufene Landschaftsschutzgebiet.