Serengeti

Die endlose Ebene – so die deutsche Übersetzung des Massai-Wortes „siringitu“ – ist Schauplatz der Wanderung riesiger Tierherden: Eine Millionen Gnus und 200000 Zebras wandern jedes Jahr von den nördlichen Hügeln zu den südlichen Ebenden und wieder zurück- über viele Hunderte Kilometer und durch unterschiedlichste Landschaften. Damit sie die Strecke unbeschadet durch Menschen überstehen, steht die gesamte Serengeti inzwischen unter Naturschutz.

Anreise:

Der nächstgelegene internationale Flughafen für einen Besuch der Serengeti ist der Kilimanjaro Airport in der Nähe von Arusha. Zur Zeit ist KLM die einzige internationale Fluggesellschaft, die Arusha mehrmals wöchentlich von Amsterdam aus anfliegt. Andere Fluggesellschaften, z.B. Swiss, fliegen von Zürich nach Nairobi in Kenia oder nach Daressalaam, von wo aus man einen Anschlussflug nach Arusha bekommt. Die Fluggesellschaften Coastal Aviation, Air Excel und Regional Air fliegen täglich von Arusha zu verschiedenen Landeplätzen in der Serengeti.

Klima:

n der Serengeti herrscht tropisches Klima mit Temperaturen zwischen 20 und 32°C. In Ngorongoro-Krater können die Nächte wegen der Höhenlage empfindlich kühl werden. Ähnlich wie in Kenia gibt es in Tansania eine große Regenzeit von Ende März bis Anfang Mai und eine kleine Regenzeit von November bis Dezember.

Reisezeit:

Für eine Serengeti-Reise eignen sich die Monate Juli und August, da die Temperaturen etwas fallen, und aufgrund der Europa entgegengesetzten Jahreszeiten bieten viele Teile Afrikas dann angenehme frühlingshafte Temperaturen. Die meisten Wildtiere kann man zwischen Dezember und Juni sehen.

 Tierbeobachtungen:

Lake Lagarja / Lake Masak, südliche Serengeti:

Von Dezember bis Mai, je nach Stärke der Regenfälle, konzentrieren sich die großen Herden auf die tiefliegenden Grassteppen zwischen Olduvai, Gol, Naabi und Lagarja. Dann sind der Lake Masak oder der Lake Lagarja ein idealer Ausgangspunkt für Reisen in alle Richtungen. Besonders sehenswert sind die weniger bekannten Gegenden, wie Hidden Valley, die Hügelkuppen Soito NgumKopjes oder die Kakesio-Ebene. Mit etwas Glük können hier auch seltene Tierarten, wie Honigdachse, Wildkatzen oder Stachelschweine beobachtet werden.

Moru Kopjes und Seronera, mittlere Serengeti:

Hier kann man neben den Tieren der Savanne auch Arten sehen, die sich an das Leben auf den Felsklippen angepasst haben. Von hier aus besucht man Seronera im Zentrum des Nationalparks, um die seltenen Leoparden und Geparden zu beobachten. Die abwechslungsreiche Landschaft mit ihren Galeriewäldern, den sogenannten „Kopjes“, Inselberge aus Granit und den Wasserstellen sind einen Tagesausflug wert.

Lobo, nördliche Serengeti:

Der Norden der Serengeti unterscheidet sich sehr stark von den Grassteppen im Süden. Da es hier immer Wasser gibt, ziehen sich die großen Herden während der Trockenzeit hierher zurück. Außerdem gibt es zahlreiche Tierarten, die ständig hier leben, und man kann relativ regelmäßig damit rechnen, Elefanten zu Gesicht zu bekommen.


 

 

 

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