Prievidza

Prievidza (deutsch Priwitz, ungarisch Privigye) ist eine mittelgroße Stadt in der Slowakei. Sie liegt im Trenčiansky kraj. Die Stadt wird auch „die grünste Stadt“ genannt.


Geographie:

Prievidza liegt auf 280 m über den Meeresspiegel und bedeckt eine Fläche von 43 km². Die Stadt liegt nahe der berühmten Kleinstadt Bojnice. Die Stadt Prievidza liegt im Nitra-Tal, das von Gebirgsketten umgeben ist. Zu den Gebirgsketten Zählren die Strázov-Berge und die nördliche Malá Fatra.


Klima:

Prievidza hat ein kontinentales Klima mit schneereichen und kalten Wintern, sowie heißen Sommern.


Geschichte:

Die Stadt wurde 1113 zum ersten Mal in einer Urkunde des ungarischen Königs Koloman schriftlich erwähnt.


Sehenswürdigkeiten:

Unter anderen Objekten stehen auch drei bemerkenswerte Kirchen unter Denkmalschutz: Heilige Dreifaltigkeit, Mariä Himmelfahrt und St. Bartholomäus.


Umgebung der Stadt Prievidza:

Bojnice:

Bojnice (deutsch Weinitz, ungarisch Bajmóc) ist eine kleine Stadt in der Slowakei nahe dem Fluss Nitra, westlich der Stadt Prievidza. Bekannt ist Bojnice vor allem für den ältesten Zoound das meistbesuchte Schloss der Slowakei, Schloss Bojnice. Bedingt durch die Heilquellen ist Bojnice ein Kurort. Das Thermalwasser findet vor allem bei Krankheiten des Bewegungsapparates und Nervenkrankheiten Anwendung. Die eigentliche Stadt liegt unterhalb des auf einem Travertinfelsenerrichteten Schlosses.

Schloss Bojnice:

Schloss Bojnice (auch Schloss Weinitz; slowakisch Bojnický zámok) ist ein Schloss in Bojnice, Slowakei. Es beherbergt das am meisten besuchte Museum in der Slowakei. Das Schloss wurde zuerst im Jahre 1113 in einem Dokument der Abtei Zobor erwähnt. Ursprünglich war es aus Holz gebaut und wurde schrittweise durch Stein ersetzt, die äußeren Mauern waren der unebenen bergigen Umgebung nachempfunden. Der erste Besitzer war Matthäus Csák, faktischer Herrscher über die gesamte West- und Mittelslowakei, er erhielt es im Jahre 1302 vom Wenzel III. dem König von Ungarn. Später im 15. Jahrhundert war das Schloss im Besitz von König Matthias Corvinus, der es seinem unehelichen Sohn Johann Corvin 1489 übergab.