Nationalpark Taï

Der Nationalpark Taï (französisch Parc national de Taï) ist ein Nationalpark in der südwestlichen Elfenbeinküste östlich des Mont-Nimba-Parks in den Distrikten Moyen-Cavally und Bas-Sassandra. Der Park umfasst den letzten großen Regenwald Westafrikas. Außerdem ist der Park eine Zufluchtsstätte des seltenen Zwergflusspferds.

Geographie:

Er liegt ca. 200 km südlich von Man und 100 km von der Küste zwischen der Grenze zu Liberia (Cavally-Fluss) im Westen und dem Sassandra-Fluss im Osten. Die Höhe über dem Meeresspiegel beträgt 80 bis 600 m (Michelin-Karte Nr. 953) an der höchsten Erhebung, dem Mont Nienokoue. Das Gebiet umfasst 3.300 km² mit einer 2000 km² großen Pufferzone und hängt mit dem 730 km² großen Reservat N’Zo zusammen.

Natur:

Fauna:

Der Taï-Nationalpark ist eines der wichtigsten Refugien des Zwergflusspferds, das nur in den westafrikanischen Regenwäldern vorkommt. Das Schutzgebiet beherbergt zudem viele weitere bedrohte Arten, so elf Arten Affen, unter ihnen Schimpansen und zahlreiche Meerkatzen, den Bongo, den Afrikanischen Büffel und verschiedene Waldduckereinschließlich des seltenen Jentink-Duckers und des Zebraduckers, aber auch das Hakenblatt. Die etwa 750 Rundohr- oder Waldelefanten können nur bei ausreichend energischen Schutzmaßnahmen überleben.