Botsuana

Botsuana (oder Botswana) liegt in mittleren Südafrika und ist so groß wie Frankreich. Beinahe ein sechstel der gesamten Fläche werden von Wildreservaten und weiteren Naturschutzgebieten bedeckt. Das bekannteste Naturschutzgebiet ist das Okavango Delta, das größte Binnenflussdelta der Erde und ein einzigartiges Naturparadies. Der Großteil des Deltas (geschützt durch das Moremi Reserve) hat keinen formalen Schutz. Jedoch abgesehen von den Vorschlägen des Präsidenten, dass das Wasser abgeleitet und für landwirtschaftliche Zwecke genutzt werden soll, gab es keine weitern großen geplante Eingriffe in die Natur. Das Projekt für die Umleitung des Flusses ist gescheitert. Botswanas Wirtschaft wird vor allem durch die Ressourcen von Mineralien bestimmt, speziell Diamanten. Aber die Entwicklung der modernen Industrie hat negative Folgen auf die Natur, und viele Naturreservate leiden unter der großen Belastung. Auch der Tourismus hat einen einflussreichen Bestandteil in der Wirtschaft, denn das Land ist reich an Fauna und Flora. In Zukunft wird der Wirtschaftszweig des Tourismus verstärkt. Die Bewohner Botswanas, die einen sanften Umgang mit der Natur haben, setzten sich generell für den Schutz der Wildtiere ein. Vor allem dort, wo naturfreundliche Politiker die Gemeinden verstärkt haben, um an der Natur und dem Tourismus ein wirtschaftliches Interesse zu wecken. Trotz aller positiven Faktoren, ist die Armut im Land noch groß und Botswana leidet unter dieser Belastung. Zu einem hat Botswana eine der höchsten AIDS-Raten auf der ganzen Welt, und zum anderen sind auch die Nachbarländer Botswanas am Wasser des Okavangos interessiert.

Fläche: 581.730 km²

Bevölkerung: etwas mehr als 2 Mio. Einwohner

Hauptstadt: Gaborone (ca. 230.000 Einwohner)

Nachbarländer: Sambia, Simbabwe, Südafrika, Namibia

Höchster Punkt: Tsodilo Hills (1489 m)

Tiefster Punkt: am Zusammenfluss des Limpopo und Shashe Rivers (513 m)

Elefanten im Chobe-Nationalpark


Inhaltsverzeichnis:

  1. Geographie
    1. Lage
    2. Landschaften
  2. Klima
    1. Klimazonen
    2. Temperaturen
    3. Niederschläge
    4. Klimatabellen
      1. Gaborone
      2. Maun
      3. Sepupa
      4. Seronga
      5. Toteng
  3. Natur 
    1. Fauna
  4. Nationalparks
    1. Chobe Nationalpark
    2. Gemsbock Nationalpark
    3. Makgadikgadi-Pans-Nationalpark
    4. Nxai-Pan-Nationalpark
    5. Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area
  5. Game Reserves
    1. Central Kalahari Game Reserve
    2. Gaborone Game Reserve
    3. Khutse Game Reserve
    4. Savuti Game Reserve
  6. Wildlife Reserves
    1. Moremi Game Reserve
  7. Weitere Schutzgebiete
  8. Berglandschaften
    1. Tsodilo Hills
    2. Tswapong Hills
  9. Flussdelta
    1. Okavangodelta
  10. Salzpfannen und Salzseen
    1. Makgadikgadi Pans
    2. Naxi Pans
  11. Sümpfe
    1. Linyantisümpfe
    2. Okavango Swamp
    3. Savuti Swamps
  12. Wüsten
    1. Kalahari

Der Chobe im Sonnenuntergang


Geographie:

Lage:

Botswana erstreckt sich zwischen 17° 50’ und 26° 50’ südlicher Breite sowie 20° 00’ und 29° 20’ östlicher Länge. Es ist 582.000 km² groß und hat rund zwei Millionen Einwohner. Damit gehört es zu den am dünnsten besiedelten Ländern der Erde.

Landschaften:

Große Teile des Landes macht die Halbwüste Kalahari im Südteil aus. Sie besteht aus Dorn- und Grassavannen. Darüber hinaus gibt es Salzpfannen und Salzseen, die während der Regenzeit zu großen, seichten Seen werden. Im Nordwesten liegt das Okavangodelta, das große Binnendelta des Flusses Okavango. Weitere bedeutende Flüsse sind der Limpopo an der Südostgrenze, der Chobe River im Norden und der Sambesi an der Nordgrenze. Das Land ist überwiegend Hochland mit wenigen Hügeln. Nur wenige Gebiete wie die Makgadikgadi-Pfanne und die Region am Limpopo liegen unter 1000 Meter über dem Meeresspiegel, höchste Erhebung ist mit 1494 Metern über dem Meeresspiegel der Monalanong Hill südwestlich der Hauptstadt Gaborone.


Klima:

Klimazonen:

In Botswana herrscht semi-arides Savannen- und Halbwüstenklima.

Temperaturen:

Die Temperaturen schwanken zwischen 35 °C im Sommer und etwas über 20 °C im Winter. Im Winter fallen die Temperaturen vor allem nachts stark, im ganzen Land ist zu dieser Jahreszeit Frost möglich, Temperaturunterschiede von über 20 °C zwischen Tag und Nacht sind normal. So werden zum Beispiel in Gaborone im Juli tagsüber durchschnittlich 23 °C gemessen, während es nachts nur etwa 3 °C sind.

Niederschläge:

Die Trockenzeit ist im ganzen Land mit sechs bis neun Monaten sehr lang. Im Jahr fällt etwa 250 bis 500 Millimeter Niederschlag, der meiste von Dezember bis März.

Klimatabellen:

Gaborone:

Maun:

Sepupa:

Seronga:

Toteng:


Natur:

Fauna:

In Botswana kommen zahlreiche Säugetierarten vor. Man findet Elefanten, Giraffen, zahlreiche Antilopenarten, Löwen, Leoparden, Nashörner, Geparde und Zebras. Das Okavangodelta ist für seinen Artenreichtum, auch an Vögeln, bekannt. Ein weiterer Vertreter der Fauna Botswanas ist das Flusspferd, in der Landessprache Setswana als kububezeichnet. Im Chobe-Nationalpark kann man es in seiner natürlichen Umgebung neben dem Puku und dem Kaffernbüffel beobachten. Hier leben auch Elefanten, die wegen ihrer Vielzahl allerdings enorme Vegetationsschäden verursachen.


Nationalparks:

  • Chobe-Nationalpark
  • Gemsbok-Nationalpark, Teil des Kgalagadi-Transfrontier-Nationalparks
  • Makgadikgadi-Pans-Nationalpark
  • Nxai-Pan-Nationalpark

Chobe-Nationalpark:

Der Nationalpark wurde nach dem Fluss Chobe benannt, der die Nordgrenze des Parks bildet. Der Chobe kommt aus Angola; er wird dort Cuando genannt. Nach dem Fluss ist auch der Chobe District benannt, in dem der Park liegt. Chobe ist für die riesigen Elefanten- und Kaffernbüffel-Herden bekannt und bildet den Süden des Verbreitungsgebiets des Puku.

Gemsbok-Nationalpark:

Der Kgalagadi-Transfrontier-Nationalpark(englisch Kgalagadi Transfrontier National Park) ist ein durch die Zusammenlegung des Kalahari-Gemsbok-Nationalpark/Südafrikaund des Gemsbok-Nationalpark/Botswanaentstandenes und grenzüberschreitendes Naturschutzgebiet in der Kalahariwüste mit einer Fläche von rund 38.000 Quadratkilometer. Er ist bekannt für seine Löwen, da sie im Gegensatz zu denen im Krüger-Nationalpark von Tuberkulose verschont sind und daher in relativ hoher Dichte vorkommen.

Makgadikgadi-Pans-Nationalpark:

Der Makgadikgadi-Pans-Nationalpark (englisch: Makgadikgadi Pans National Park) liegt südlich des Nxai-Pan-Nationalparks in Botswana. Makgadikgadi bedeutet „ausgedehntes lebloses Land“. Entlang des Boteti gibt es Elefanten, Zebras und in einigen Wasserstellen mit ausreichendem Wasser in der Nähe des Flusses auch Flusspferde. Der überwiegende Teil des Nationalparks weist nur zur Regenzeit, wenn die Salzpfannen mit Wasser gefüllt sind, eine nennenswerte Anzahl von Tieren auf und ist dann bekannt für seine vielfältige Vogelwelt. Auch wandern zur Regenzeit viele Tiere vom Okavangodelta über den Nxai-Pan-Nationalpark in das Gebiet des Nationalparks.

Nxai-Pan-Nationalpark:

Der Nxai-Pan-Nationalpark (englisch: Nxai Pan National Park) liegt nördlich des Makgadikgadi-Pans-Nationalpark in Botswana. Namensgeber ist eine hakenförmige Metallstange Nxai, die zum Ausgraben von Springhasen aus ihren unterirdischen Gängen verwendet wurde. Der Nationalpark liegt auf der Wanderroute der Tierherden zwischen dem Okavangodelta und dem Hwange-Nationalpark in Simbabwe oder den südlich gelegenen Graslandschaften in und um den Makgadikgadi-Pans-Nationalpark. Permanent kann man Löwen, Löffelhunde, Schabrackenschakale, Giraffen, Kudus, Impalas und Springböcke antreffen. Neben Straußenverfügt der Nationalpark über eine große Vogelvielfalt. In der Regenzeit füllt sich der Park zudem mit Spießböcken, Elefanten und tausenden Zebras.

Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area:

Die Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area (KAZA TFCA, KAZA) ist ein grenzüberschreitendes Natur- und Landschaftsschutzgebiet im südlichen Afrika. Das Schutzgebiet soll insbesondere den Elefanten die freie Bewegung in ihrem natürlichen Lebensraum ermöglichen. Die Gründung wurde am 18. August 2011 durch die Staats- und Regierungschefs der beteiligten Länder formell bestätigt, die offizielle Eröffnung erfolgte am 15. März 2012 in Katima Mulilo. Der Park umfasst eine Fläche von 444.000 km² und ist damit nach dem Nordost-Grönland-Nationalpark das zweitgrößte Schutzgebiet der Erde. Das grenzüberschreitende Projekt zählt zu den Peace Parksund wird von der Peace-Parks-Foundation unterstützt.


Game Reserves:

Bei den Game Reserves steht ebenfalls der Schutz der Pflanzen- und Tierwelt im Vordergrund. Jedoch ist hier die menschliche Nutzung (bspw. Jagen) erlaubt.

  • Mokolodi Nature Reserve
  • Manyelanong Game Reserve
  • Maun Game Reserve

Central Kalahari Game Reserve:

Das Central Kalahari Game Reserve ist ein 1961 gegründeter Nationalpark in Botswanaund liegt in der Kalahari-Sandwüste im südlichen Afrika. Der Park umfasst eine Fläche von 52.800 km² und ist damit das weltweit zweitgrößte Game Reserve. Das Land ist überwiegend flach und sanft bedeckt mit Büschen, Gras, Sanddünen und großen Bäumen. Viele der Flussläufe sind zu Salztonebenen versteinert. Vier versteinerte Flüsse durchziehen das Reservat und auch das Deception Valley, das sich vor 16.000 Jahren zu bilden begann.

Gaborone Game Reserve:

Das winzige Schutzgebiet bildet für viele Tierarten einen wichtigen Lebensraum, wie Impalas, Kudus, Straußenvögeln, Zebras und Antilopen. Auch für viele Vogelarten ist der Park eine Heimat, wie z. B. für den Schlangenadler, den Rotbauchwürger oder für das Zwergsultanhuhn. Große und gefährliche Tiere sind wegen der urbanen Lage nicht ansässig.

Khutse Game Reserve:

Das Wort Khutse bedeutet “der Ort an den man sich niederkniet zum trinken”. Hier befinden sich über 60 Wasserpfannen, die saisonal gefüllt sind und bietet vielen Wildtieren eine Heimat. Typisch für das Game Reserve ist die Tonpfannen-Savannenlandschaft, die von einem uralten Flusssystem gebildet wurde. Der Park beherbergt Löwen und auch Vogelbeobachter kommen hier auf ihre Kosten.

Savuti Game Reserve:

Das Wildreservat liegt im Südwesten des Chobe-Nationalparks. Dort lag einst ein Sumpfe, der aber seit dem Ende des 19. Jh. ausgetrocknet ist. Die Gubatsa-Hügel entstanden vor 980 Mio. Jahren aus Vulkanbewegungen. Die Hügel erreichen eine Höhe von teilweise 90 m. Zweimal pro Jahr wandern Zebraherden in Hunderten durch die Savanne.


Wildlife Reserves:

Das Moremi Game Reserve besitzt mit dem Status Wildlife Reserve einen Sonderstatus unter den Game Reserves.

  • Moremi Game Reserve

Moremi Game Reserve:

Das Moremi-Wildreservat (engl. Moremi Game Reserve) ist ein 4871 km² großes Reservat in Botswana. Er wurde 1963 proklamiert von Frau Moremi, der Witwe von Chief Moremi III, um den wildreichen Teil des Okavangodeltas zu schützen. Die im Reservat enthaltenen Lebensräume variieren von Mopane-Wäldern, Trockensavannen, Sümpfen, Grasland bis hin zu dauerhaften Wasserflächen.


Weitere Schutzgebiete:

  • Khama Rhino Sanctuary
  • Nata Bird Sanctuary
  • Mokolodi Nature Reserve

Berglandschaften:

Tsodilo Hills:

Die Tsodilo-Hügel (englisch: Tsodilo Hills) sind eine Hügelkette im Norden der Kalahari im North West District von Botswana, ungefähr 53 Kilometer südwestlich von Shakawe. 1997 wurden die Hügel mit ihrer Umgebung UNESCO als Weltkulturerbestätte in das UNESCO-Welterbe aufgenommen. Anders als im nahe gelegenen Feuchtgebiet des Okavangodeltas ist die Landschaft hier trocken und wüstenähnlich. Die bis zu einer Höhe von 1489 maufragenden Hügel bestehen aus vier massigen Felsen aus Quarzit, die seitlich steil zur Wüste abfallen. Sie bilden eine der größten Erhebungen in Botswana.

Tswapong Hills:

Die Tswapong Hills sind ein zerklüftetes Bergland und gehört bislang zu den unberührtesten und unbekanntesten Regionen Botswanas. In den Schluchten fällt das Wasser in kühnen Kaskaden die Felsenklippen hinab. Hier leben über 300 Vogelarten und seltene Schmetterlinge.


Flussdelta:

Okavangodelta:

Das Okavangodelta ist das im North West District Botswanas gelegene Binnendelta des Okavangos. Es wird im Süden durch die Kunyere- und Thamalakane-Spalten begrenzt, die als hydrologische Barrieren quer zum Okavango verlaufen und eine südliche Fortsetzung des Afrikanischen Grabenbruchs (Rift Valley) darstellen. Der Okavango fächert sich dabei auf und versickert im Kalaharibecken bzw. verdunstet zu großen Teilen. Dabei bildet er inmitten der semi-ariden Kalahari mit über 20.000 Quadratkilometern eines der größten und tierreichsten Feuchtgebiete Afrikas. Seit 2014 gehört das Okavangodelta zum UNESCO-Welterbe. Eine Erweiterung um Gebiete Namibiassteht seit Ende Oktober 2016 auf der Tentativliste von Namibia.


Salzpfannen und Salzseen:

Makgadikgadi Pans:

Die Makgadikgadi-Salzpfannen (Makgadikgadi Pans) sind eine Ansammlung einzelner Salzpfannen im Nordosten Botswanas. Die Makgadikgadi-Pfannen bestehen aus einer Vielzahl größerer und kleinerer Salzpfannen, die im nordöstlichen Bereich der Kalahari südöstlich des Okavangodeltasliegen. Mit einer Ausdehnung über mehr als 8400 km² gelten sie, nach dem Salar de Uyuni in Bolivien und der Großen Salzwüste in Utah, USA, als eine der größten Salzpfannen der Erde. Die wichtigsten Zuflüsse sind der Nata (aus dem Zusammenfluss von Maitengwe und Manzamnyama) in die Sowa-Pfanne und der aus dem Okavangodelta kommende Boteti, der saisonal die Ntwetwe-Pfanne speist. Die Makgadikgadi-Salzpfannen sind die am dünnsten besiedelte Region Botswanas. Die Pfannen sind vegetationslos, an ihren Rändern findet sich flaches Grasland. Die mit Abstand größten Pfannen sind die Ntwetwe-Pfanne und die Sowa-Pfanne. Wegen des Mopipi-Staudamms, der die Diamantmine in Orapa mit Wasser versorgt, führt der Boteti, der Zufluss zur Ntwetwe-Pfanne, heute nur noch sehr selten Wasser in die Pfanne. Daher liegt sie fast immer trocken. Die Sowa-Pfanne wird vom Nata gespeist. Während der Regenzeit bildet sich im Nordteil meist ein großer See, der viele Vögel anzieht, darunter Pelikane, Flamingos, Reiher und Störche.

Naxi Pans:

Die Salzpfannen gehört zum System der Makgadikgadi-Salzpfannen und sind die Überreste eines großen Sees. In Jahren mit starken Regenfällen können sich die Salzpfannen wieder mit Wasser füllen. Der Nationalpark liegt am nordöstlichen Rand der Kalahariauf einer Höhe von 900 Meter über dem Meeresspiegel.


Sümpfe:

Linyantisumpfe:

Die Sümpfe werden umsäumt von Papyrus und Riedgräsern, die zwischen den klaren Wasserläufen gedeihen. Die Sumpflandschaft wird durch das Linyanti-Reservat geschützt und liegt im nördlichen Teil des Chobe-Nationalparks. Im Sumpf leben Elefanten und Flusspferde. Seltener trifft man Zebras, Kudus und weiter Antilopen an. Der Linyanit River bildet die riesige Sumpflandschaft. Der Fluss versorgt das verdorrte Land mit den Wasser und zaubert so eine bepflanze Umgebung in der viele Tierarten, wie Elefanten, Letschwe, Gnus, Impalas, Paviane, Krokodile und Büffel leben.

Okavango Swamp:

Das Okavangodelta,ist das größte Binnendelta der Erde. Der Okavango Swamp liegt im westlichen Teil des Okanvango Deltas. Neben Krokodilen, Flusspferden, Elefanten, Wasservögeln usw. Der Sumpf beherbergt auch eine atemberaubende Fluss- und Seenlandschaft.

Savuti Swamps:

Besonders reizvoll sind die Savuti Swamps und der Savuti Channel im Südwesten des Parks. Früher bedeckte ein riesiger See diesen Teil Botswanas. Die Magwikhe Sand Ringe, ein 100 km langer und 20 m hoher Sandrücken, ist der heute noch sichtbare Teil der ehemaligen Seeuferböschung. Savuti haben die Elefanten in eine Mondlandschaft verwandelt, die Bäume sind umgestürzt; die Bäume sind umgestürzt, der Boden aufgewühlt. Auch die staatliche Zeltplatz und die beeiden Luxuscamps Savuti South Camp und Lloyd´s Camp bekommen regelmäßig Besuch. Man nächtigt hier in Luxuszelten auf Holzplattformen mit Blick auf den Savuti Channel und das Kommen und Gehen der Dickhäuter, Büffel, Antilopen, Zebras und natürlich auch der Löwen, für die dieser Teil des Chobe National Park berühmt ist.


Wüsten:

Kalahari:

Die Kalahari (auch Kgalagadi) ist eine Dornstrauchsavanne, teilweise auch Trockensavanne, wird aber gelegentlich wegen des vorherrschenden Sandes als Wüste bezeichnet. Sie erstreckt sich beidseitig des südlichen Wendekreises von der südafrikanischen Provinz Nordkap durch Namibia und Botswana über eine Fläche von über einer Million Quadratkilometern. Sie ist Teil des etwa doppelt so großen Kalahari-Beckens, das sich bis nach Angola und Sambia hinein erstreckt. Das Okavangodelta ist wegen seines Wasser- und Tierreichtums sowie seiner Vegetation ein untypischer Teil der Kalahari. Je nach Jahreszeit und Wasserstand finden sich hier große Tierherden vieler im südlichen Afrika vorkommenden Arten ein. Der größte Teil der Kalahari wird von speziellen Dünen- und Wüstengräsern bestimmt, aber auch von hochwachsenden Akazien, die mit ihren langen Wurzeln an die zwar tiefliegenden, aber reichlich vorhandenen Wasseradern gelangen. Nach Regenfällen nimmt die Vegetation stark zu.