La Fortuna und Umgebung

La Fortuna (vollständiger Name: La Fortuna de San Carlos) ist eine Stadt im Kanton San Carlos in der Provinz Alajuela des mittelamerikanischen Staates Costa Rica. „La Fortuna“ ist Spanisch für „Das Glück“.


Geographie:

La Fortuna liegt sechs Kilometer östlich vom Fuß des Arenal Vulkans entfernt und etwa 350 Meter über dem Meeresspiegel.


Geschichte:

Im Jahr 1850 erreichten die ersten Expeditionen die Region rundum den Ort. 1915 entsteht mit dem Namen „La Palma“ die erste Ansiedlung der Region. 1930 wurde La Fortuna unter dem Namen „Caserío El Burío“ gegründet. 1948 wurde der Ort in den heutigen Namen La Fortuna umbenannt.


Klima:

Das Klima ist ein tropisches Hochlandklima mit zwei Jahreszeiten.


Vulkanismus:

Lange hielt man den nahe gelegenen Arenal aufgrund seiner Inaktivität für keinen Vulkan. Nach dem Ausbruch des Vulkans am 29. Juli 1968 zog die Region zahlreiche Touristen an. Seitdem ist La Fortuna die wichtigste Ausgangsbasis für Ausflüge zum Arenal. Obwohl seit 2010 der Vulkan nichts mehr von seinem glühenden Inneren Preis gibt, zählt der Ort und die Region weiterhin zu einem der beliebtesten Touristenziele Costa Ricas.


Umgebung der Stadt:

Neben dem nahegelegenen Nationalpark Volcán Arenal bietet der Ort zahlreiche natürliche Thermalquellen, die von heißer Lava erhitzt werden. Etwa fünf Kilometer außerhalb des Ortes liegt ein Wasserfall, der durch eine steile Schlucht 70 Meter in die Tiefe stürzt. In der Nähe des Wasserfalls beginnt der Wanderweg zum Cerro Chato, ein in unmittelbarer Nähe des Arenal gelegener inaktiver Vulkan. Der Cerro Chato liegt mit seinem Kratersee etwa 1100 Meter hoch.

Naturwunder:

  • Nationalpark Volcán Arenal
  • Arenal (1670 m)
  • Chato (1140 m) mit Kratersee Laguna Cerro Chato
  • Thermalquellen
  • Wasserfall
  • Arenal-See
  • Monteverde-Nebelwald

Thermalquellen

Arenal:

Der Arenal (1670 m) ist der aktivste und zugleich jüngste Vulkan von Costa Rica sowie einer der aktivsten Vulkane der Welt. Am Fuße des Vulkans liegt der Ort La Fortuna sowie der größte Binnensee des Landes, der Arenal-See.

Arenal-Nationalpark:

Der Arenal Volcano Nationalpark (Parque Nacional Volcán Arenal) ist ein Nationalpark im mittelamerikanischen Land Costa Rica. Zentraler Ort des Nationalparks ist der Vulkan Arenal, der meist aktivste Vulkan Costa Ricas.

Arenal-See:

Der Arenal-See ist ein Stausee in Costa Rica und mit seiner Fläche von 80 km² der größte Binnensee des Landes. Er liegt am Fuße des Vulkans Arenal und nahe dem Monteverde Nebelwald.

Cerro Chato:

Der Cerro Chato ist ein 1140 m hoher Vulkan im Nord-Westen Costa Ricas. Er liegt in der Provinz Alajuela bei La Fortuna, direkt neben dem Arenal-Vulkan. Der erste Ausbruch des Chato-Vulkans erfolgte vermutlich vor etwa 38.000 Jahren und der letzte vor 3500 Jahren. Seitdem ist der Vulkan inaktiv. Einer der früheren Lava-Ströme ebnete den Weg für den Río Fortuna und den La-Fortuna-Wasserfall. Es gibt zwei Gipfel auf dem Chato-Vulkan, den Chatito und den Espina.

Laguna Cerro Chato:

Im Krater befindet sich ein etwa 500 Meter großer Kratersee, der Laguna Cerro Chato genannt wird.

Monteverde-Nebelwald:

Das Biologische Reservat Monteverde(Reserva Biológica Bosque Nuboso Monteverde) ist ein Schutzgebiet in Costa Rica. Es handelt sich um ein etwa 5.000 Hektar großes Gebiet mit Nebelwäldern. Das Reservat liegt an den Hängen eines Gebirgszugs im Zentrum von Costa Rica. Es umfasst mehrere unterschiedliche Lebensräume. Dominiert wird es vom Nebelwald.

Wasserfall von La Fortuna:

Der Wasserfall liegt 70 km von der Stadt entfernt. Der Fluss fällt in eine 70 m tiefe Schlucht.