Kalkutta (Kolkata) Klima

In der kurzen Winterzeit herrscht das angenehmste Klima, wenn die tägliche Höchsttemperatur bei 27 Grad Celsius liegt, kurz vor Beginn der Monsunzeit lastet die Hitze drückend auf der Stadt.

Die einsetzenden Regenfälle bescheren Ende Juni die ersehnte Linderung, doch die heftigen Fluten verwandeln gleichzeitig die Straßen in Morast. 1978 starben bei Überschwemmungen durch heftige Monsunregenfälle in Kalkutta 15.000 Menschen. Am 27. September 1978 wurde mit 380 Millimeter die höchste Niederschlagsmenge der Geschichte an einem Tag gemessen. Oktober und November sind nach einer kurzen Hitzeperiode nach dem Monsun recht angenehme Monate. Durga Puja, das größte Fest der Stadt, wird dann gefeiert.

Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei 26,9 Grad Celsius, die Jahresniederschlagsmenge beträgt im Mittel 1.614 Millimeter. Der wärmste Monat ist der Mai mit durchschnittlich 30,8 Grad Celsius, der kälteste der Januar mit 20,1 Grad Celsius im Mittel. Der meiste Niederschlag fällt im Monat Juli mit durchschnittlich 385 Millimetern, der wenigste im Dezember mit 13 Millimetern im Mittel.

Die Stadt ist auch durch immer wieder auftretende Zyklone gefährdet. Die Stürme brauen sich vor allem in den Sommermonaten über dem Indischen Ozean nördlich des Äquators zusammen und driften dann nach Norden in Richtung Indien. Die Hauptgefahr geht in den Küstenregionen von den mitunter mehr als zehn Meter hohen Flutwellen aus, die heftige Zyklone vor sich herschieben. Einer der schwersten Stürme forderte am 7. Oktober 1737 an der Mündung des Hugli rund 300.000 Todesopfer.


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