Porto Santo

Porto Santo (deutsch „heiliger Hafen“) ist eine portugiesische Insel im Atlantik, die etwa 42 km nordöstlich von Madeiraliegt und zur Inselgruppe Madeira gehört. Porto Santo ist etwa elf Kilometer lang und nicht mehr als sechs Kilometer breit. Die Bewohner leben überwiegend von der Fischerei und dem Tourismus, für den vor allem der neun Kilometer lange Sandstrand verantwortlich ist.

Landschaften:

Die ersten Besiedler von Porto Santo fanden eine bewaldete Insel mit vielen Drachenbäumen sowie viel Wacholder und Baumheide vor. Zehn Pflanzenarten kommen endemisch nur auf Porto Santo vor, weitere 29 sind sonst nur im Madeira-Archipel zu finden. Starke Rodungen haben dazu geführt, dass Porto Santo heute weitgehend baumlos ist; im Rahmen von Wiederaufforstungsprojekten wurden zwischen Vila Baleira und dem Flughafen viele Bäume neu angepflanzt, die zum Naturpark Porto Santo gehören. Dennoch bleibt der landschaftliche Gesamteindruck von Porto Santo, gerade im Vergleich mit Madeira, der einer kahlen Insel, was auch mit dem sehr trockenen Klima und der Tatsache, dass es keine Flüsse gibt, zusammenhängt.

Klima:

Sehenswürdigkeiten:

Die meisten Touristen besuchen Porto Santo wegen des neun Kilometer langen Sandstrands Campo de Baixo, der umso anziehender wirkt, da Madeira selbst kaum Sandstrände hat. So wird Porto Santo gerade am Wochenende nicht nur von Touristen, sondern auch von vielen Bewohnern Madeiras besucht. In Vila Baleira befindet sich die Casa Museu Cristovão Columbo, ein Museum in dem Haus, das wahrscheinlich einmal von Christoph Kolumbus bewohnt wurde. Der 517 Meter hohe Pico do Facho im Osten ist vulkanischen Ursprungs und bietet eine gute Aussicht über die Insel. Im Westen befinden sich am Südhang des Pico de Ana Ferreira interessante Basaltformationen.