Großbritannien Klima

Das Vereinigte Königreich liegt ganz in der gemäßigten Klimazone. Das Klima ist feucht und aufgrund des Einflusses des Golfstroms wärmer als in anderen Gebieten auf den gleichen Breitengraden. Aufgrund der Lage des Landes in der Konvergenzzone von kalter polarer und warmer tropischer Luft ist das Wetter sehr unbeständig. Allgemein ist das Klima im Süden und Osten wärmer und trockener als im Norden und Westen. Die Regenmenge beträgt im Norden durchschnittlich 1000 mm pro Jahr, im Süden 700 mm. Am feuchtesten ist es in den westlichen Highlands mit über 3000 mm jährlich, am trockensten in Essex mit 600 mm (in besonders trockenen Jahren sogar nur 450 mm). Während zwei Dritteln des Jahres ist der Himmel bewölkt, so dass die durchschnittliche jährliche Sonnenscheindauer relativ gering ist. An der englischen Südküste beträgt diese 1750 und 2100, im westlichen Teil Schottlands oft weniger als 1000 Stunden. Das Land ist relativ selten von Naturkatastrophen betroffen, vor allem im Winter können jedoch starke Sturmwinde (bis zu Orkanstärke) und Überschwemmungen auftreten. Nebel tritt vor allem im Winter in den bergigen bzw. hügeligen Regionen sowie an der Küste auf. Die höchste je im Vereinigten Königreich gemessene Temperatur ist 38,5 °C am 10. August 2003 bei Faversham in Kent, während der Hitzewelle 2003. Am kältesten war es am 30. Dezember 1995 bei Altnaharra in Sutherland mit −27,2 °C. Da die Durchschnittstemperatur auch im Winter meist über dem Gefrierpunkt liegt, fällt nur wenig Schnee. Ausnahme sind die schottischen Highlands, wo während einigen Wochen die Schneedecke dick genug ist, um Wintersport ausüben zu können.


Temperaturübersicht:

Die Jahresdurchschnittstemperatur in England reicht von 8,5 °C im Norden bis 12 °C im Süden, wobei es in den höheren Lagen einige Grade kühler sein kann. Diese geringe Variation der Temperatur ist auf den ausgleichenden Einfluss des Atlantischen Ozeans zurückzuführen. Wasser kann mehr Wärme speichern als Luft und gibt sie das ganze Jahr über ab. Dadurch hat die Feuchtigkeit im Winter einen wärmenden und im Sommer einen kühlenden Einfluss. In Tälern im Landesinneren, die weniger vom ausgleichenden Effekt des Meeres profitieren, kann es im Winter besonders kalt sein, da die kalte Luft, die dichter ist als warme, dort liegenbleibt. Unter diesen Bedingungen wurde am 10. Februar 1982 in Edgmond in Shropshire mit -26,1 °C die tiefste jemals gemessene Temperatur in England und Wales gemessen. Die wärmsten Wintertemperaturen treten besonders auf der Leeseite von Bergketten. Dies geschieht dann, wenn feuchte Süd- oder Südwestwinde nach dem Passieren der Berge absinken und sich dabei aufwärmen. In seltenen Fällen kann es im Winter in diesen Gebieten bis zu 18 °C warm sein. Besonders gehäuft tritt dieses Phänomen in Aberdeenshire auf, trotz der geringen Sonnenscheindauer. In der Regel ist der Juli der wärmste Monat. Die höchsten Temperaturen werden in der Regel in einiger Entfernung zum Ozean in den südlichen, östlichen und zentralen Gegenden gemessen, wo es bis zu 35 °C heiß sein kann.

Belfast:

Jan.
Feb.
Mär.
Apr.
Mai
Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
8°C9°C10°C12°C15°C18°C19°C19°C17°C14°C10°C8°C
3°C3°C4°C5°C7°C9°C12°C11°C10°C8°C4°C3°C

Cardiff:

Jan.
Feb.
Mär.
Apr.
Mai
Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
8°C9°C11°C14°C17°C20°C22°C22°C19°C15°C11°C9°C
2°C2°C4°C5°C8°C11°C13°C13°C11°C8°C5°C3°C

Edinburgh:

Jan.
Feb.
Mär.
Apr.
Mai
Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
7°C8°C10°C12°C15°C17°C19°C19°C17°C13°C10°C7°C
1°C2°C3°C4°C7°C10°C12°C11°C9°C7°C4°C1°C

London:

Jan.
Feb.
Mär.
Apr.
Mai
Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
9°C9°C12°C16°C19°C22°C24°C23°C21°C16°C12°C9°C
5°C5°C6°C8°C11°C14°C16°C16°C14°C11°C8°C5°C

Wassertemperaturen:

Belfast:

Jan.
Feb.
Mär.
Apr.
Mai
Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
8°C7°C7°C8°C9°C11°C12°C13°C13°C13°C12°C10°C

Blackpool:

Cardiff:

Jan.
Feb.
Mär.
Apr.
Mai
Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
1°C1°C1°C1°C4°C5°C12°C13°C14°C12°C8°C4°C

Channel Islands:

Jan.
Feb.
Mär.
Apr.
Mai
Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
1°C1°C1°C1°C4°C5°C12°C13°C14°C12°C8°C4°C

Cornwall:

Jan.
Feb.
Mär.
Apr.
Mai
Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
1°C1°C1°C1°C4°C5°C12°C13°C14°C12°C8°C4°C

Edinburgh:

Jan.
Feb.
Mär.
Apr.
Mai
Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
5°C6°C5°C6°C8°C11°C13°C13°C12°C11°C9°C6°C

London:

Jan.
Feb.
Mär.
Apr.
Mai
Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
1°C2°C5°C9°C13°C16°C18°C18°C15°C11°C6°C3°C

Truro:

Jan.
Feb.
Mär.
Apr.
Mai
Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
1°C1°C1°C1°C4°C5°C12°C13°C14°C12°C8°C4°C

Sonnenstunden:

Die durchschnittliche jährliche Sonnenscheindauer im Vereinigten Königreich ist relativ gering, an rund zwei Drittel aller Tage ist der Himmel teilweise oder ganz bedeckt. An der Südküste ist die Sonnenscheindauer hingegen generell länger; die Bildung von Cumulus-Wolkenformationen findet in der Regel über Land statt, so dass die Küstengebiete tendenziell eher wolkenlos sind. In den südlichen Grafschaften Dorset, Hampshire, Sussex und Kent beträgt die durchschnittliche Sonnenscheindauer zwischen 1750 und 2100 Stunden pro Jahr. Nordwestliche und gebirgige Regionen liegen hingegen weitaus häufiger unter einer Wolkendecke, mit weniger als 1000 Sonnenstunden pro Jahr.

Belfast:

Jan.
Feb.
Mär.
Apr.
Mai
Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
2 h3 h4 h6 h6 h6 h6 h6 h5 h4 h2 h2 h

Blackpool:

Cambridge:

Cardiff:

Jan.
Feb.
Mär.
Apr.
Mai
Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
2 h3 h4 h6 h6 h6 h6 h6 h5 h4 h2 h2 h

Channel Islands:

Edinburgh:

Jan.
Feb.
Mär.
Apr.
Mai
Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
2 h3 h4 h6 h6 h6 h6 h6 h5 h4 h2 h2 h

Farnborough:

Jan.
Feb.
Mär.
Apr.
Mai
Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
2 h3 h4 h6 h7 h7 h7 h7 h5 h4 h2 h2 h

London:

Jan.
Feb.
Mär.
Apr.
Mai
Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
2 h2 h4 h5 h7 h7 h6 h6 h5 h3 h2 h1 h

Truro:

Jan.
Feb.
Mär.
Apr.
Mai
Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
2 h2 h4 h5 h7 h7 h6 h6 h5 h3 h2 h1 h