Saskatchewan

Saskatchewan ist die mittlere der Prärieprovinzen Kanadas. Sie grenzt im Westen an Alberta, im Osten an Manitoba, im Norden an die Nordwest-Territorien und im Süden an die Bundesstaaten der Vereinigten Staaten Montana und North Dakota. Im Nordosten stößt sie außerdem an die Grenze des Nunavut-Territoriums. Der Name ist vom Saskatchewan River abgeleitet, der in der Sprache der Cree Kisiskatchewani Sipi (schnell fließender Fluss) heißt.

Hauptstadt: Regina (215.000 Einwohner)

Einwohner: ca. 1,1 Mio.

Fläche: 651.900 km²


Geographie:

Landschaften:

Der Norden der Provinz liegt im Einflussbereich der Hudson Bay und des sie umgebenden Tieflandes, das zwischen rund 200 und 500 m über dem Meeresspiegel liegt. Nach Süden und Südwesten hin steigt das Land jedoch stetig an, bis zu den Cypress Hills im äußersten Südwesten an der Grenze zur Nachbarprovinz Alberta (bis zu 1500 m). In den nördlichen Regionen gibt es vereinzelt Hügelgruppen, die die Tiefebene unterbrechen; der Süden ist hingegen von tief eingeschnittenen Flusstälern, wie dem nördlichen und südlichen Saskatchewan River oder dem Qu’Appelle Rivergekennzeichnet.

Norden:

Im Norden erstrecken sich ausgedehnte boreale Nadelwälder, die teilweise in Waldtundren übergehen und zwischen denen sich große Seenlandschaften erstrecken, von denen die größten der Athabascasee und der Reindeer Lake sind.

Zentrum:

In Zentral-Saskatchewan ist die Landschaft flach und die Wälder weichen weitläufigen Acker- und Grasflächen, die durch Ansiedlung von Bauern entstanden. Nach Süden hin nehmen Dichte und Intensität der landwirtschaftlichen Nutzung zu. Hauptprodukte sind Sommerweizen, Roggen, Hafer und Ölsaat, hinzu kommen Fleischviehzucht und Futtermittelanbau.

Süden:

Im südlichen Saskatchewan-Tal und in den Cypress Hills erstrecken sich Grassteppen, wo vorrangig extensive Weidewirtschaft betrieben wird. Nur hart an der Grenze zu den USA wird vom Grasslands-Nationalpark ein letzter Rest der ursprünglichen Prärie erhalten.

Nationalparks:

Neben den Grasstands-Nationalpark befindet sich noch ein weiterer Nationalpark, in der Provinzmitte: der Prinz-Albert-Nationalpark. Hinzu kommen Provinzparks, die sowohl dem Naturschutz als auch der Erholung dienen, was häufig zu Konflikten führt.

Flüsse:

Der wichtigste Fluss ist der Saskatchewan River, der sich in einen nördlichen und einen südlichen Arm teilt, die sich im Zentrum der Provinz östlich der Stadt Prince Albert vereinigen.

Indianer:

In Zentral- und Südost-Saskatchewan findet sich der überwiegende Teil der 602 Indianerreservate, in denen vorwiegend Mitglieder der Cree-Nation leben.


Klima:

© Adam Peterson

Die klimatischen Schwankungen halten sich trotz der Ausdehnung der Provinz, sieht man von den Wintertemperaturen ab, in engen Grenzen. Das Klima ist stark kontinental geprägt, was warme Sommer, überaus kalte Winter und wenig Niederschlag (250–500 mm) bedingt. Zudem ist es aufgrund fehlender Gebirge beständig windig.

Nordwinde und Chinook-Winde:

Arktische Kaltlufteinbrüche können Temperaturen von bis zu −50 °C bringen. Wehen hingegen die warmen Chinook-Winde, vergleichbar dem Alpenföhn, können die Temperaturen innerhalb kurzer Zeit um bis zu 25 °C steigen. Diese beiden Wetterphänomene können ganzjährig auftreten, weswegen es im Sommer leichten Frost aber auch starke Hitzewellen geben kann, in denen bereits Maximaltemperaturen von 44 °C in den südlichen Landesteilen gemessen wurden. Die Winde verstärken die Wahrnehmung der Temperaturen, was zu so genannten Windchill-Temperaturen von bis zu −65 °C.

Blizzards, Gewitterstürme, Tornados und Dürren:

Im Bundesstaat kann es zu gefürchteten Blizzards zwischen Ende Oktober und Mitte April kommen die das öffentliche Leben lahmlegen. Zu den Wetterextremen gehören auch ausgeprägte Gewitterstürme und Hagelschlag in den Sommermonaten. Häufiger wird das Land jedoch von Trockenheit betroffen.

Winter:

Wie überall in der Provinz sind Dezember, Januar und Februar die kältesten Monate. Die mittleren Tag- und Nachttemperaturen liegen zwischen −15 und −21 °C bzw. −8 und −11 °C, doch können die Differenzen auf bis zu 60 °C ansteigen (Februar −49 bis +15 °C oder Oktober −26 und +31 °C). Extremwerte von unter −40 °C traten bisher von November bis März auf und fanden ihren Tiefstpunkt bei −49 °C. Die höchsten Temperaturen in den Wintermonaten liegen bei 9 °C im Januar und 15 °C im Dezember und Februar.

Frühling:

Im Frühjahr steigen die Tagestemperaturen sprunghaft an, während es in den Nächten noch kalt bleibt (Mai: Tag 19 °C, Nacht 3 °C).

Sommer:

Der Sommer reicht von Juni bis Ende August. Oftmals steigt die Temperatur auf über 30 °C, im Extremfall bis 44 °C, sie kann aber nachts unter die Frostgrenze fallen. Generell zeichnen sich die Sommer durch hohe Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht aus (Juli 11–27 °C, August 9–26 °C).

Herbst:

Im September beginnt der Herbst, im November sinkt das Nachtmittel wieder auf −11 °C.

Niederschläge:

Die geringen Niederschläge (zirka 400 mm), die von November bis März meist in Form von Schnee und an vier bis fünf Tagen fallen, steigen im Sommer um das Doppelte auf sechs bis acht Regentage pro Monat.

Lufttemperatur der Stadt Regina:

Jan.
Feb.
Mär.
Apr.
Mai
Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
-12°C-10°C-3°C8°C18°C24°C26°C22°C17°C7°C-3°C-9°C
-20°C-19°C-12°C-2°C6°C12°C15°C12°C6°C0°C-9°C-16°C

Kulturelle Zentren:

Cannington Manor Provincial Park:

Der Cannington Manor Provincial Park ist ein historischer Park aus dem Jahr 1882. Der Park wurde vom Kapitän Edward Michell Pierce (gestorben 20.06.1888) der zugleich auch ein Aristokrat der Englischen Kolonie war.

Fort Battleford National Historic Park:

Der Park liegt rund 116 km nördlich von Saskatoon am Highway 16. Im Jahr 1876 wurde zum Schutz der Farmer das Fort Battleford gegründet. Heute findet man hier zahlreiche Ausstellungsstücke vor.

Fort Pitt Historic Park:

Zwischen 1829 und 1890 lagen ein Handelsposten der Hudson’s Bay Company und ein Stützpunkt der North-WEst Mounted Police in dieser Wildnis, ungefähr 260 km nordwestlich der Stadt Saskatoon.

Fort Walsh:

Fort Walsh war das ehemalige Hauptstadtquartier, von 1878-1883, der Royal Canadian Mounted Police. Das Quartier bekam es auch mit flüchtigen Indianern aus der USA zu tun. Die Polizisten schafften es, die Indianer ohne Blutvergiessen in Reservate abzudrängen.

Regina:

Regina ist die Hauptstadt der kanadischen ProvinzSaskatchewan. Am 19. Juni 1903 erhielt sie die Stadtrechte (city) und wurde am 23. Mai 1906 von der ersten Provinzregierung unter Walter Scott zur Hauptstadt der im Jahr zuvor gegründeten Provinz erklärt. Besonders sehenswert in Regina ist:

  • Parliament; prächtige Räume
  • RCMP Training Academy & Museum; Ausbildungszentrum der Royal Canadian Mounted Police
  • Western Development Museum; Pioniergeschichte der Provinz
  • Wascana Centre; mehr Infos bei Naturlandschaften und -monumente

Saskatoon:

Saskatoon ist eine Stadt in der kanadischen ProvinzSaskatchewan. Sie liegt am South Saskatchewan River und erstreckt sich über eine Fläche von 228 km². Die Stadt hat über 245.000 Einwohner und ist damit noch vor der Hauptstadt Reginadie bevölkerungsreichste Stadt der Provinz. Innerhalb des Stadtgebiets von Saskatoon überqueren insgesamt acht Brücken – zwei davon für den Eisenbahnverkehr – den South Saskatchewan River, so dass die Stadt häufig „Stadt der Brücken“oder „Paris der Prärie“ genannt wird. Die University of Saskatchewan hat 19.469 Studenten (2011) und ist der wichtigste Arbeitgeber der Stadt. Das größte Museum zur Geschichte der Provinz ist das Saskatchewan Western Development Museum. Das Mendel Art ist ein Kunstmuseum mit rund 5.000 Ausstellungsstücken und befindet sich im City Park in Saskatoon. Die Marr Residence ist ein historisches Gebäude, welches unter Denkmalschutz steht und Ende des 18. Jahrhunderts der Versorgung von Soldaten diente. Das Gebäude spielte im Battle of Fish Creek eine wichtige Rolle. Der Wilson’s Entertainment Park ist ein Freizeitpark mit mehreren Fahrgeschäften. Das Broadway Theatre bietet mehrere Vorstellungen in der Woche. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Delta Bessborough Hotel in der Innenstadt, welches von der Canadian National Railway im Jahre 1930 eröffnet wurde. Saskatoon verfügt über mehrere Parks, so der Friendship Park oder der Mendel Riverbank and Island Sanctuary am Saskatchewan River.

St. Victor Petroglyphs Provincial Park:

Zu sehen sind hier die Felsgemälde von wahrscheinlich Sioux- und Assiniboin-Indinaern, die vor dem Jahr 1750 ihre Spuren im Sandstein hinterließen. Zahlreiche Pfade führen hier in die kanadische Wildnis.

Swift Current:

Hier befindet sich das größte Rodeo von Saskatchewan. Das Ereignis findet jedes Jahr in dem Sommermonat Juli statt. Swift Current ist an sich eine kleine Stadt mit nur 15.000 Einwohner. Die weiten Getreidefelder in der Umgebung sowie das Erdöl und Erdgas, das hier gefördert wurde, verhalfen der Stadt zu einem ganz beachtlichen Wohlstand.

Yorkton:

Die kleine Stadt im östlichen Saskatchewan ist durch ihre ukrainische Vergangenheit geprägt. Die Siedler hinterließen ein reichhaltiges Erbe, das sich in der Architektur wie in den kulturellen Sammlungen der Museen zeigt.


Naturlandschaften und -monumente:

Athabasca Sand Dunes Provincial Park:

Der Athabasca Sand Dunes Provincial Park schützt die wunderbare Dünenlandschaft der Athabasca Sand Dunes. Die Dünen bilden eine einmalige geophysische Landschaft und bildet ein eignes Ökosystem. Der Provincial Park schützt eine der nördlichsten Dünenlandschaft des Planeten. Der Park erstreckt sich gut 100 km entlang der Südküste des Lake Athabasca und ist ein Teil des Athabasca Basin, eine Teilebene des Kanadischen Schilds. Die Sanddünen sind zwischen 400 und 1500 m lang und erreichen eine maximale Höhe von 30 m. Der Park ist ausschließlich mit Wasserflugzeugen oder Booten erreichbar. Der William River fließt entlang der westlichen Sektion des Parks und mündet in den Athabasca River, dabei bildet er ein riesiges Flussdelta. Der McFarlane River fließt im östlichen Teil des Parks.

Big Muddy Badlands:

Im Süden von Saskatchewan bis hinunter nach Manitoba hat das Schmelzwasser der Eiszeit ein 160 m tiefes Tal gegraben, die Big Muddy Badlands. Die verwitterten Gesteine und bizarren Felsformationen ziehen sich auf 500 km Länge über den Big Muddy Creek, einem Nebenfluss des Missouri.

Buffalo Pound Provincial Park:

Das Zentrum des Parks bildet der 10.000 Jahre alte Buffalo Pound Lake. Der Präriesee entstand in der letzten Eiszeit. Im Park lebt eine Herde von Bisons. Die Büffel leben im Nicolle Flats Marsh, in dieser Sumpflandschaft findet man eine reiche Artenvielfalt vor.

Churchill River:

Der Fluss Churchill River ist ein 1609 km langer Fluss in den kanadischen Provinzen Alberta, Saskatchewan und Manitoba. Seinen Ursprung hat der Fluss im Churchill Lake im Westen von Saskatchewan. Von dort fließt er ostwärts durch eine Reihe von Seen wie Lac Île-à-la-Crosse, Pinehouse Lake, Highrock Lake, Granville Lake, Southern Indian Lake. Er mündet in die Bucht Button Bay der Hudson Bay bei Churchill.

Cypress Hills:

Cypress Hills („Zypressenhügel“) ist eine Hügelregion im südlichen Teil der kanadischen Provinzen Saskatchewan und Alberta. Sie enthält die mit 1468 m höchste Erhebung der Prärieprovinz Saskatchewan. Während der Wisconsin Eiszeit blieben die Zypressenhügel durch ihre Lage zwischen dem Laurentidischer Eisschild und dem Eisschild der Kordillerender nördlichste Punkt Nordamerikas, der nicht vom kontinentalen Eisschild bedeckt war. Die Region wurde nach dem Vorkommen der Banks-Kiefer benannt, einer nordamerikanischen Kiefernart, die im kanadischen Französisch traditionell cyprès („Zypresse“) genannt wird.

Cypress Hills Interprovincial Park:

Die Cypress Hills sind als Cypress Hills Interprovincial Park als ein grenzüberschreitender Provinzpark der beiden Provinzen ausgewiesen. Das Gebiet wurde 2005 auch in Ausmaß von 396 km² als Dark Sky Preserve(Lichtschutzgebiet, Cypress Hills Dark Sky Preserve) ausgewiesen. Dazu gehört auch der National Historic Site Fort Walsh. In der Region befindet sich auch das Elkwater, ein See und Camping-Gebiets in Alberta.

Grasslands-Nationalpark:

Der Grasslands-Nationalpark ist einer der jüngsten Nationalparks in Kanada (gegründet 1981) im Süden der Provinz Saskatchewan entlang der Grenze zum US-amerikanischen Bundesstaates Montana. Er umfasst eine Fläche von 907 km². Er besteht, in zwei Gebieten, einem großen westlichen, und einem kleineren östlichen Block, aus einer weiten Prärielandschaft. Im Jahr 1874 wurden hier von Sir George Mercer Dawson die ersten Fossilien von Dinosauriern in Kanada entdeckt. 2006 wurde hier der amerikanische Bison neu angesiedelt. Oktober 2009 wurden 527 km² des Parks als Dark Sky Preserve (Lichtschutzgebiet, Grasslands Dark Sky Preserve) ausgewiesen.

Lac La Ronge Provincial Park:

Der riesige Lac La Ronge gilt als ein bevorzugtes Urlaubsgebiet für zivilisationsmüde Großstädter, die in einem Hausboot oder Kanu den Alltag vergessen wollen. Abseits des gut erschlossenen Sees gibt es noch eine Vielzahl anderer Gewässer.

Lake Athabasca:

Der Athabascasee liegt in der nordwestlichen Ecke der kanadischen Provinz Saskatchewan und der nordöstlichen Ecke von Alberta zwischen 58° und 60° nördlicher Breite. Der See bedeckt auf einer Höhe von 213 m eine Fläche von 7849 km², er ist 283 km lang und hat eine Breite von bis zu 50 km. Mit seinen Ausmaßen ist er der größte See von Saskatchewan. Der See entwässert nach Norden über den Slave River („Sklavenfluss“) und den Mackenzie River in den Arktischen Ozean.

Lake Winnipeg:

Der Winnipegsee (englisch Lake Winnipeg) ist mit über 24.400 km² der größte See der kanadischen Provinz Manitoba. Er ist der drittgrößte vollständig in Kanada gelegene See sowie einer der 15 größten der Welt. Entwässert wird das „Meer von Manitoba“ durch den Nelson River, der von seinem Nordende aus in die Hudson Bay fließt.

Meadow Lake Provincial Park:

Der Meadow Lake Provincial Park ist ein Boreal Forest Recreational Park am Waterhen River (Saskatchewan). Der Park beherbergt über 20 Seen und bedeckt eine Fläche von 1600 km².

Moose Mountain Provincial Park:

Im Südosten von Saskatchewan, nahe der Grenze nach Manitoba, liegt der Moose Mountain Provincial Park, eine Oase mit lichten Espenwäldern, weiten Seen und Sumpfgebieten sowie bewaldeten Hügeln. Elche, Biber und Kojoten gehören zu den ständigen Bewohnern dieser Wildnis, und auch die Vogelkundler kommen hier auf ihre Kosten.

Prinz-Albert-Nationalpark:

Der am 24. März 1927 eröffnete Prinz-Albert-Nationalpark (englisch Prince Albert National Park) ist ein kanadischer Nationalpark im Süden der kanadischen Provinz Saskatchewan. Bei dem Park handelt es sich um ein Schutzgebiet der IUCN-Kategorie II (Nationalpark), welcher von Parks Canada, einer Crown Agency (Bundesbehörde), verwaltet wird. Er hat eine Fläche von 3874 km² und liegt in der Mitte der Provinz (die nächste Stadt ist Prince Albert, Saskatoon befindet sich 200 km südlich). Der Park hat Höhenlagen von 488 Metern im Westen bis 724 Metern im Osten und umfasst viele Waldgebiete, einige Präriegebiete sowie zahlreiche Seen, ein Fünftel des Parks ist mit Wasser bedeckt. Es gibt hier etwa 1500 fließende und stehende Gewässer mit 23 Fischarten. Bekannt ist der Park für seine, rund 400 Tiere umfassende, Herde von Präriebisons. Am Ajawaan Lake befindet sich ein kleines Museum für Grey Owl. Der Park ist ganzjährig geöffnet. Der Prinz-Albert-Nationalpark war bis zur Eröffnung des Grasslands-Nationalpark der einzige Nationalpark der Provinz.

Reindeer Lake:

Der Reindeer Lake ist mit 5.658 km² einer der größten Seen Kanadas. Er erstreckt sich 400 km südwestlich der Hudson Bayüber die Provinzen Manitoba und Saskatchewan, wobei letztere den deutlich größeren Anteil hat. Der See ist von vielen kleinen Seen umgeben, von denen er selbst sehr schwer abzugrenzen ist. Von Nord nach Süd ist er rund 230 km lang und im Zentrum etwa 60 km breit.

Saskatchewan River:

Der Saskatchewan River ist ein 547 km langer Strom in Kanada. Er fließt in grob östlicher Richtung durch die Provinzen Saskatchewan und Manitobaund mündet schließlich im Süden Manitobas in den Winnipegsee.

Wascana Centre:

Das Wascana Centre (WC) ist ein 9,3 Quadratkilometer großer Park, der sich um den Wascana Lake erstreckt. Im WC gibt es auch einen Park für Wasservögel, der Gänsen und anderen Vögeln ein Zuhause bietet, die im Winter nicht in den Süden fliegen. Im Speakers Corner am Nordufer des Wascana Lake gibt es Gaslampen aus London und Birken aus Runnymede Meadow, wo König Johann 1215 die Magna Carta unterzeichnete.