Sofiaebene

Die Sofiaebene (Sofioter Talkessel) ist eine weite Hochebene, die auf einer Höhe von rund 500 bis 600 m über dem Meeresspiegel im Westen Bulgariensnahe der Grenze zu Serbien liegt. Die Ebene wird im Norden und Nordosten durch das Balkangebirge, im Südosten durch das Losen- und das Wakarell-Gebirge, im Süden und Südwesten durch die Wiskjar-, Ljulin- und Witoscha-Gebirge und im Nordwesten durch die Sliwniza-Erhebungen begrenzt. Fünf Bergpässe führen in die Ebene: der Iskar-Pass, der Wladaja-Pass, der Dragoman-Pass, der Petrochan-Pass und der Botewgrad-Pass.

Städte:

Hier liegt die bulgarische Hauptstadt Sofia, deren Namen die Ebene trägt. Weitere Städte sind Elin Pelin, Sliwniza und Kostinbrod.

Klima:

In Sofia herrscht ein gemäßigtes Kontinentalklima. Durch die hohe Lage (550 m) sind die Winter schneereich und kalt und die Sommer warm. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 9,7 Grad Celsius, die mittlere jährliche Niederschlagsmenge erreicht 572 mm. Die wärmsten Monate sind Juli und August mit durchschnittlich 19,4 bis 20,0 Grad Celsius und die trockensten Januar und Februar mit 27 bis 33 Millimeter Niederschlag im Mittel. Die größte Niederschlagsmenge ist im Mai und Juni mit durchschnittlich 73 bis 75 Millimeter zu verzeichnen. Der kälteste Monat ist der Januar mit -1,6 Grad Celsius im Mittel. Die bulgarische Hauptstadt ist mit rund 33 Tagen pro Jahr die nebligste Stadt des Landes. Ein Rekord für Bulgarien sind die 29 Tage Nebel in Folge, die im Dezember 1948 in Sofia registriert worden sind.

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