Virginia

Virginia liegt an der Atlantikküste. Der Bundesstaat wird zu den Southern States, also den Südstaaten, gezählt. Allerdings liegt er ziemlich zentral, womit man in auch zu den Mid-Atlantic-States zählen könnte. Auf alle Fälle liegt Virginia in der nähe der Hauptstadt Washington D. C. und liegt somit im Capitol Area. landscape-1025168_1920Virginia liegt zwischen den Blue Ridge Mountains und der Atlantikküste. Neben der günstigen geographischen Lage ist Virginia auch ein geschichtsträchtiger Ort. Hier wurde die erste englische Kolonie Amerikas gegründet. Diese Kolonie ist Jamestown ist im Jahr 1607 entstanden. Nach über 150 Jahren als englisch-britische Kolonie erlangte Virginia zusammen mit zwölf anderen Kolonien die Unabhängigkeit. 1788 war Virginia der zehnte Staat, der die Verfassung der USA ratifizierte. Während des Bürgerkriegs spalteten sich die nordwestlichen Bezirke ab und wurden zum eigenständigen Bundesstaat West Virginia. Hauptstadt Virginias ist Richmond. Der Beiname Virginias ist Old Dominion („Altes Herrschaftsgebiet“). Auch wird es Mother of the Presidents genannt, weil acht Präsidenten aus Virginia stammten; nur aus Ohio stammten ebenfalls acht Präsidenten.

Fläche: 110.792 km²

Höchster Berg: Mount Rogers (1746 m)

Bevölkerung: 7,9 Mio. Einwohner

Hauptstadt: Richmond (195.000 Einwohner)

Zeitzone: Eastern Time

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New River Gorge National River


Lage und Landschaft:

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Virginia liegt an der Atlantikküste der Vereinigten Staaten etwa mittig zwischen der nördlichen (Maine) und südlichen (Florida) Ausdehnung der US-Küste.

Von der Atlantischen Küstenebene entlang der Chesapeake Bay bis zu den Höhen der Blue Ridge Mountains in den Appalachen im Westen des Bundesstaats weist der Bundesstaat eine topografische Vielfalt auf. Die Südgrenze zu North Carolina und Tennessee ist eine fast gerade Ost-West-Linie, während die Nordgrenze zu Maryland und dem District of Columbia vom Potomac River gebildet wird. Kentucky und West Virginia sind auf der Westseite der Appalachen ebenfalls direkte Nachbarstaaten.

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Piedmont

Virginia teilt sich mit dem Nachbarstaat Maryland jeweils knapp eine Hälfte des ausgedehnten städtischen Ballungsraumes um den Bundesdistrikt Washington, D.C. Dazu gehört neben dem Flughafen Dulles International auch Arlington County, in dem sich eine Vielzahl amerikanischer Bundesbehörden, darunter das Pentagon, befinden.

Im westlichen Teil des Landes befindet sich der höchste Berg Virginias, der 1746 Meter hohe Mount Rogers. Ebenfalls in den Appalachen befindet sich der Shenandoah-Nationalpark.

Großlandschaften:

Virginia ist von vielen Großlandschaften umgeben. Im Westen ziehen sich die Appalachen entlang. Hierdurch führt die Blue Ridge Parkway, eine wunderschöne Panoramastraße mit atemberaubenden Ausblicken.

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Blue Ridge Mountains

Zwischen den Gebirgszug und der Küste befindet sich die Atlantische Küstenebene. Diese fruchtbare Ebene ermöglicht den Anbau von Gemüse und Obstsorten.

Der Übergang von der Ebene zu den Bergen, wird durch Hügelländer gekennzeichnet. Diese Hügelländer sind mit Laubwäldern überwachsen und ergeben im Indian Summer ein wunderschönes Bild.

Die Küste wird von weiten Sandstränden gesäumt. Zu dem hat der Staat Anteil an die Chesapeake Bay, die weit in den Mid-Atlantic-States hineinreicht.

Gewässer:

Flüsse:

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New River Gorge

Durch Virginia verläuft die Östliche Nordamerikanische Wasserscheide. Die großen Flüsse im Ostteil des Staates entwässern zur Chesapeake Bay, im Südosten zum Albemarle Sound in North Carolina. Bedeutende Flüsse Virginias sind im Norden der Potomac River mit Shenandoah River und der Rappahannock River, im Zentrum der James River und im Südosten Chowan und Roanoke River. Der Westen des Landes jenseits der Wasserscheide gehört zum Einzugsgebiet des Mississippi River. Die wichtigsten Flüsse sind der New River und der Clinch River.

Seen:

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Great Falls

Virginia besitzt außer dem Mountain Lake und Lake Drummond keine natürlichen Seen. Die stattlichsten Seen des Landes wurden künstlich angelegt.

Der größte Stausee Virginias ist das knapp 200 km2 große John H. Kerr Reservoir, dass sich bis nach North Carolina erstreckt.

Vollständig auf dem Gebiet Virginias liegt der Smith Mountain Lake (83 km2), beide Stauseen befinden sich am Roanoke River.


Klima:

Klimaklassifikation:

Das Klima ist im Vergleich zu anderen US-Bundesstaaten mild. Der größte Teil des Staates östlich der Blue Ridge Mountains wird gemäß der effektiven Klimaklassifikation von einem warmgemäßigten Regenklima (Klasse Cfa) bestimmt. In den Gebirgsregionen westlich der Blue Ridge Mountains ist das Klima feucht-kontinental (Klasse Dfa).

Klimazonen und klimatisch-begünstigte Bereiche:

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©Adam Peterson

Aufgrund des verschiedenartigen Landschaftsreliefs treten jedoch einige regionale Unterschiede auf. Die größten Differenzen treten an den Küsten des Atlantischen Ozeans, im Piedmont und in den Gebirgsketten der Blue Ridge und Allegheny Mountains auf. Der gewöhnlich moderate Einfluss des Ozeans vom Osten, bedingt durch den Golfstrom, wechselt sich mit kurzen Unwettern durch Hurrikans an der Öffnung der Chesapeake Bay ab. Andererseits erreichen besonders im Winter kalte Luftmassen von den Bergen den Staat und führen schwere Schneefälle mit sich. Die Interaktion dieser Klimaextreme und die topographische Diversität sorgen im Shenandoah Valley, das den gebirgigen Südwesten bildet, sowie auf den Küstenprärien für Mikroklimata, die sich leicht, aber dennoch in einem nennenswerten Umfang von den anderen Regionen unterscheiden. Ein Klimaelement der letzten Jahre ist die Entstehung einer Wärmeinsel im Norden Virginias, hervorgerufen durch die Ausbreitung des Ballungsraumes um Washington D.C. und den dadurch erhöhten Wärmeausstoß. Trotzdem haben die Wetterstationen Virginias außer in den Ballungsräumen bisher keinen Einfluss der Globalerwärmung festgestellt.

Naturkatastrophen und Wetterxtreme:

Klimatische Naturkatastrophen sind zeitweise ein schwerwiegendes Problem. Wie oben erwähnt, machen Hurrikans die Küste Virginias sehr verletzbar, obwohl schwere Hurrikans nur selten die Region anlaufen und dann auch nur abgeschwächt eintreffen. Weit öfter ist der Staat von anderen Wettersystemen aus dem Süden betroffen, deren Ausläufer sintflutartige Regenfälle in den Staat bringen. Gewitter sind zeitweise besorgniserregend und treten je nach Region an 30 bis 50 Tagen jährlich auf, wobei die Häufigkeit nach Westen hin ansteigt. Umgekehrt hat Ostvirginia eine höhere Tornadorate; im staatsweiten Durchschnitt treten jährlich 10 Tornados auf.

Klimatabellen:

Alexandria:

Jan.
Feb.
Mär.
Apr.
Mai
Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
7°C8°C13°C19°C24°C29°C31°C31°C27°C20°C14°C9°C
-1°C0°C4°C9°C14°C20°C22°C22°C18°C11°C6°C2°C

Richmond:

Jan.
Feb.
Mär.
Apr.
Mai
Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
9°C11°C15°C21°C25°C30°C32°C31°C27°C22°C16°C11°C
-1°C0°C4°C9°C14°C19°C21°C20°C17°C10°C5°C1°C

Shenandoah National Park:

Jan.
Feb.
Mär.
Apr.
Mai
Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
0°C1°C5°C12°C18°C23°C26°C26°C21°C15°C9°C3°C
-9°C-8°C-3°C2°C8°C13°C16°C15°C11°C5°C1°C-5°C

Norfolk:

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Kulturelle Zentren:

Alexandria:

Die Stadt liegt an der Westseite des Potomac River und ist nur knappe 10 Kilometer von Washington D.C. entfernt. Alexandria gehört seit 1749 zu den schönsten Städten Virginias, da die Stadt historischen Bauten und schöne Alleen aufweist. Besonders sehenswert:

  • Archeology Museum – lokales archäologisches Museum
  • Carlyle House – Kaufmannshaus aus dem 18. Jahrhundert
  • Fort Ward Museum & Hist. Site – restauriertes Bürgerkriegsfort
  • The Lyceum – bekanntes lokalgeschichtliches Museum
  • Old Presbyterian Meeting House – hier fand die Trauerfeier für Washington statt
  • Torpedo Factory Art Center – innovatives multimediales Kunstmuseum
  • Cameron Run Regional Park – Wasserpark mit Wellenpool und Wasserrutschen
  • Lee-Fendell House – historisches Haus mit Puppen- und Puppenhausmuseum
  • Black History Resource Center – zeigt den Beitrag der Farbigen zur Stadtentwicklung
  • Friendship Firehouse – 1855 erbaute Feuerwache mit Feuerwehrmuseum
  • Gadsby’s Tavern Museum – Taverne aus der Zeit des Unabhängigkeitskriegs
  • George Washington National Masonic Memorial – Freimaurerloge von George Washington

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Charlottesville:

Charlottesville ist eine kreisfreie Stadt, die vollständig vom Albemarle County im US-BundesstaatVirginia umgeben ist. Sie liegt auf einem Gebiet von 26,6 km2 am kleinen Rivanna River, etwa eine Autostunde westlich von Richmond und zwei Autostunden südwestlich von Washington, D.C. Die Stadt wurde nach Prinzessin Sophia Charlotte von Mecklenburg-Strelitz, der Frau König Georgs III.von Großbritannien benannt. Die meisten Besucher kommen nach Charlottesville, um die von Thomas Jefferson entworfene University of Virginiazu besichtigen, die in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit der UNESCO aufgenommen worden ist. Die Stadt hat außerdem eine kleine, als historisch deklarierte, denkmalgeschützte Fußgängerzone. In der Nähe der Stadt liegen die ehemaligen Wohnsitze von drei früheren US-Präsidenten: Eineinhalb Kilometer von der Stadtgrenze gibt es die ehemalige Plantage Monticello von Thomas Jefferson, dessen Wohnhaus gemeinsam mit der Universität Virginia von der UNESCO als Weltkulturerbe gelistet wurde. Knapp zwei Kilometer entfernt befindet sich Ash Lawn-Highland, der einstige Wohnsitz von James Monroe, dem 5. Präsidenten der USA. Etwa 45 Minuten nördlich von Charlottesville liegt Montpelier, der ehemalige Wohnsitz von James Madison, dem 4. Präsidenten der USA. Eine halbe Stunde Autofahrt im Westen von Charlottesville erstreckt sich der Shenandoah-Nationalpark.

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Colonial Williamsburg:

Williamsburg ist eine Stadt im Südosten des US-Bundesstaats Virginia mit rund 11.998 Einwohnern. Sie ist County-Sitz des James City Countys, gehört ihm selbst aber nicht an. Ein Teil der Stadt wurde als Colonial Williamsburg im Stil des 18. Jahrhunderts restauriert, weitgehend finanziert durch John D. Rockefeller, Jr., der nach Aussage seines Sohnes David innerhalb von 30 Jahren etwa 60 Millionen Dollar in das Projekt investiert hat. 1633 wurde die Stadt mit dem Namen Middle Plantation als Teil von Jamestown gegründet. 1699 benannte man sie zu Ehren von König Wilhelm III. von Oranien um. Von 1699 bis 1776 diente Williamsburg als Hauptstadt der königlich britischen Kolonie von Virginia. Ab Mai/Juni 1776 wurde die Stadt Hauptstadt des neuen unabhängigen Commonwealth of Virginia. 1788 wurde sie als Hauptstadtvon Richmond abgelöst.

Fredericksburg:

Fredericksburg ist eine unabhängige Stadt im Norden des US-Bundesstaates Virginia am Rappahannock River, auf mittlerer Strecke zwischen Washington, D.C. und Richmond gelegen. In Fredericksburg und Umgebung gibt es zahlreich interessante sowie kulturelle Sehenswürdigkeiten. Eine davon ist die Gari Melcher Memorial Gallery(auch bekannt als Gari Melchers Home and Studio). Sie fungiert heute als Museum und Erinnerungsstätte an den Künstler Gari Melchers. Ein besonderes Flair bietet der Chimneys. Das historische Gebäude am Caroline Street 623 beherbergt heute ein Restaurant. Das Haus das ehemals noch an einem größeren Gebäude angeschlossen war, und 1769 errichtet wurde, ist am 3. April 1975 vom National Register of Historic Places in die Register aufgenommen worden. Ellen Lewis Herndon Arthur, Ehefrau des 21. US-Präsidenten Chester A. Arthur, wohnte hier bevor sie ihn kennenlernte. Das Haus war bis 1967 in Privatbesitz. Die Ridderhof Martin Gallery ist ein Museum auf dem Universitätsgelände der University of Mary Washington. Hier werden neben den etwa 5000 dauerhaften Kunstobjekten jedes Jahr Ausstellungen organisiert, die auch Ausstellungsstücke aus anderen Museen der Vereinigten Staaten beinhalten. Das Museum ist der Öffentlichkeit zugänglich. Das George Washington Masonic Museum hingegen befasst sich mit der Freimaurerei George Washingtons. Das Hauptaugenmerk dieses Museums ist die Zeichnung George Washingtons des amerikanischen Malers Gilbert Charles Stuart. In der Charles Street auf Nummer 1300, befindet sich das 1768 errichtete Saint James House. Es gehört noch zu den einzig wenig verbliebenen Häusern in Fredericksburg, die im 18. Jahrhundert gebaut wurden.

Historic Triangle:

Im Historischen Dreieck auf der Halbinsel südöstlich von Richmond, zwischen dem James River und dem York River, liegen landesweit neben Boston die meisten Stätten aus der Kolonialzeit. Jamestown, die erste Siedlung in Virginia, wurde 1607 gegründet. Das heutige Williamsburg ist eine genaue Nachbildung der Kolonialhauptstadt, und Yorktown war der Schauplatz der letzen entscheidenden Schlacht im Unabhängigkeitskrieg. Alle drei liegen nur eine Autostunde von Richmond entfernt.

Jamestown:

Jamestown war die erste dauerhafte englische Siedlung in Nordamerika. Sie wurde 1607 – zunächst als James Fort – auf einer Insel im James River in Virginia gegründet und nach König James I. von England benannt. Sie war zugleich die erste aus England gegründete Kolonie und somit Keimzelle des Britischen Weltreichs.

Manassas National Battlefield Park:

Der Park erstreckt sich über die grünen Hügel am Westrand der Vororte von Washington D. C. Hier fand am Morgen des 21.07.1861 die erste große Schlacht statt, im Norden bekannt als Battle of Bull Run.

Monticello:

Monticello (Italienisch für kleiner Berg), bei Charlottesville im US-Bundesstaat Virginia gelegen, war das Landgut des 3. US-Präsidenten und Autors der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung Thomas Jefferson, für dessen im palladianischen Stil errichtete Wohngebäude er selbst die Pläne erstellt hatte. Gemeinsam mit der ebenfalls von Jefferson entworfenen Universität von Virginia erklärte die UNESCO Monticello 1987 zum Weltkulturerbe.

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Mount Vernon:

Mount Vernon ist der ehemalige Landsitz des ersten Präsidenten der USA, George Washington, nahe dem Ort Mount Vernon (Virginia). Das im Kolonialstil errichtete Anwesen liegt im Nordosten Virginias direkt am nördlichen Ufer des von Washington, D.C. nach Süden fließenden Potomac Rivers, nur 12 Meilen (ca. 20 km) südlich vom Weißen Haus, Washingtons Regierungssitz in der Hauptstadt der USA, und dient heute als Museum. George Washingtons Halbbruder Lawrence Washington, dem der Landsitz zunächst gehörte, benannte ihn nach dem britischen Admiral Edward Vernon, unter dessen Kommando er am War of Jenkins’ Ear teilgenommen hatte. Nach Lawrences Tod mietete George Washington das Anwesen zunächst von seiner Schwägerin Anne, bevor er es nach deren Tod im Jahre 1761erbte. Das Hauptgebäude wurde über mehrere Jahrzehnte mehrfach ausgebaut. Washington, seine Frau, sowie mehrere Familienmitglieder sind auf dem Landsitz begraben. 1860 erwarb die Mount Vernon Ladies’ Association of the Union das Gelände.

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Norfolk:

Norfolk ist eine Stadt im US-Bundesstaat Virginia. Norfolk liegt im Südosten Virginias am Elizabeth River in der Region Hampton Roads. Sie gehört zu keinem County, sondern ist eine kreisfreie Stadt(independent city). In Norfolk befindet sich das Chrysler Museum of Art. Im Hafen von Norfolk liegt das maritime Museum Nauticus. In unmittelbarer Nähe zu Nauticus befindet sich das Museumsschiff USS Wisconsin.

Richmond:

Richmond ist die Hauptstadt des US-Bundesstaates Virginia in den Vereinigten Staaten und ist Sitz der Virginia Commonwealth University. Während des Amerikanischen Bürgerkrieges 1861 bis 1865 war Richmond Hauptstadt der Konföderation. Besonders sehenswert:

  • Belle Isle, eine kleine Insel im James River, dient als Stadtpark und ist ein beliebtes Ausflugsziel für Spaziergänger und Fahrradfahrer. Während des Sezessionskrieges wurde auf der Insel ein Gefängnislager errichtet.
  • Virginia State Capitol (seit 1788 Regierungssitz, wurde von Thomas Jefferson, dem dritten Präsidenten der USA entworfen)
  • Museum of the Confederacy (Bürgerkriegsmuseum) einschließlich des White House of the Confederacy (Amtssitz des Präsidenten der Südstaaten während des Bürgerkrieges)
  • Valentine Museum (Heimatmuseum)
  • Tredegar Iron Works (modernes Industriemuseum)
  • Edgar-Allan-Poe-Museum (Poe verbrachte einen Großteil seines Lebens in Richmond)
  • St. Johns Church (1741)
  • Monument Avenue (Prachtboulevard) mit aufwändigen Villen vom Ende des 19. Jahrhunderts
  • Cathedral of the Sacred Heart (1903–1906)
  • Statue des Tennisspielers Arthur Ashe in der Monument Avenue
  • Virginia Holocaust Museum, Einsatzstelle des Österreichischen Gedenkdienstes
  • Virginia Museum of Fine Arts (u. a. bedeutende Impressionisten-Sammlung)
  • Das Science Museum of Virginia im alten Bahnhof, ein interaktives Wissenschaftsmuseum

Virginia Beach:

Virginia Beach (Abkürzung: VB; auch: Virginia Beach, Va.) ist eine kreisfreie Stadt in der Region Hampton Roads im US-Bundesstaat Virginia. Sie liegt an der Chesapeake Bay und am Atlantischen Ozean. Mit 438.000 Einwohnern ist sie die größte Stadt in Virginia und steht an 41. Stelle in der Liste der größten Städte in den USA. Zusammen mit Hampton, Portsmouth, Suffolk, Newport News, Chesapeake und Norfolk bildet Virginia Beach den Metropolbezirk Virginia Beach-Norfolk-Newport News (VA-NC MSA). Durch den 37 km langen Chesapeake Bay Bridge-Tunnel, eine der größten Brücken-Tunnel-Bauten der Welt, ist Virginia Beach mit der Delmarva-Halbinsel verbunden.

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Yorktown:

Benannt wurde die Stadt, die 1691 gegründet wurde, nach der Stadt York in Nord-England. Yorktown wurde durch die Schlacht von Yorktown 1781 berühmt, die dem Amerikanischen Unabhängigkeitskriegein Ende setzte. Die Stadt war der Stützpunkt des britischen Generals Charles Cornwallis während der Schlacht von Yorktown. Gemeinsam mit Jamestown und Williamsburg bildet Yorktown das Historic Triangle. In Yorktown befindet sich ein Colonial National Historical Park, indem sich das Yorktown National Battlefield und der Yorktown National Cemetery befinden. Ein von Richard Morris Hunt entworfenes Monument erinnert an den Sieg von 1781.


Naturlandschaften und -monumente: 

Blue Ridge Parkway:

Der Blue Ridge Parkway ist eine als National Scenic Byway ausgewiesene Panoramastraße, die 469 Meilen (755 km) längs der Blue Ridge Mountains – einem Teil des Appalachen-Gebirgszugs – in den Vereinigten Staaten von Amerika führt. Sie verbindet den Shenandoah-Nationalpark in Virginia mit dem Great-Smoky-Mountains-Nationalpark in North Carolina und wird wie die Nationalparks durch den National Park Serviceverwaltet.

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Chincoteague:

Nahe der Küste liegt Chincoteague National Wildlife Befuge, das nicht nur die Insel Chincoteague, sondern auch zahlreiche Inseln vor der Küste und das Marschland an der Küste einschließt. Vor allem Naturliebhaber kommen in diesem Gebiet auf ihre Kosten.

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Skyline Driver Route:

Der Skyline Drive ist eine 169 km lange Touristen- und Panoramastraße durch den Shenandoah-Nationalpark im US-Bundesstaat Virginia. Sie führt im Interesse der Aussicht nahe der Bergkämme, 75 Aussichtspunkte sind speziell ausgewiesen. Die Straße ist für den Güterverkehr gesperrt und hat durchgehend eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 60 km/h.

Atlantikküste:

Norfolk ist einer der wichtigsten Häfen an der Ostküste der USA. Sie liegt auf dem halben Weg von New York nach Florida. Sie liegt an der Stelle wo sich die Chesapeake Bay zum Atlantik hin öffnet. Das hiostirsche Portsmouth ist nur eine kurze Fährfahrt von Norfolk entfernt. Virginia Beach ist im Sommer ein Badeparadies. Der Rest der Atlantikküste Virginias befindet sich an der abgelegenen und nur dünn besiedelten Eastern Shore. Hier liegt die kleine Stadt Chincoteague und ist Hauptquartier für ein Tierschutzgebiet, das sich als Teil der Assateague Island National Seashore bis zur Grenze mit Maryland entlangzieht.

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Assateague Island National Seashore:

Assateague Island ist eine unbewohnte amerikanische Insel in Maryland und Virginia. Die längliche Düneninselan der Ostküste der Vereinigten Staaten von Amerika ist in Nord-Süd-Richtung 60 km lang. Die Vereinten Nationen haben Assateague Island zum Biosphärenreservat erklärt. Das Innenministerium der Vereinigten Staaten hat die gesamte Insel zum National Natural Landmark erklärt. An der Virginia Eastern Shore befindet sich der Leuchtturm Assateague Lighthouse aus den 1830er Jahren mit einer Höhe von 43 m am Südende von Assateague Island. Es ist im National Register of Historic Placeseingetragen.

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First Landing State Park:

Der State Park liegt an der Küste und ist meist mit Wald überwachsen. Der State Park bietet viele Outdoor-Aktivitäten, wie Campen, Boot- und Radfahren. An dieser Stelle kamen 1607 die ersten englischen Siedler zum ersten mal auf das amerikanische Festland.

Back Bay National Wildlife Refuge:

Das Back Bay National Wildlife Refuge ist ein Vogelschutzgebiet für Schneegänse, Falken und Weißkopfseeadler. Neben Vögel beobachten kann man auch wandern, angeln und Radfahren.

False Cape State Park: 

Die Nehrung ist 1 Meile breit und reicht bis nach North Carolina hinein. Das Gebiet ist einer der letzten unberührten Küstenstreifen der Region. Der Park ist nur zu Fuß, mit den Rad oder mit den Boot erreichbar.

Eastern Shore: 

Virginia’s Eastern Shore AVA ist ein 176,64 Hektar großes Weinanbaugebiet im US-Bundesstaat Virginia. Die Anerkennung als American Viticultural Area (AVA) erfolgte im Jahre 1991. Angebaut werden unter anderen die Rebsorten Chardonnay, Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon und Petit Verdot. Das Gebiet an der Ostküste des Bundesstaates Virginia erstreckt sich über die Südspitze der Delmarva-Halbinsel. Das Weinanbaugebiet liegt in den Countys Accomack and Northampton. Die Höhe über dem Meeresspiegel beträgt maximal 15 Meter, die Böden sind sandig. Das Klima der Region ist ganzjährig mild und wird stark durch den Atlantischen Ozean und die Lage an der Chesapeake Bay, die das Anbaugebiet nach Westen hin begrenzt, beeinflusst.

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Great Falls Park:

Der Great Falls Park befindet sich in Virginia, USA und wird vom National Park Service verwaltet. Er erstreckt sich entlang der Ufer desPotomac River auf 3,65 km² (900 acres) und ist Bestandteil desGeorge Washington Memorial Parkway. Die Great Falls of the Potomac River befinden sich an der nördlichen Grenze des Parks, wie auch der Patowmack-Kanal, der älteste Kanal der Vereinigten Staaten, der überSchleusen zum Anheben und Aussetzen der Boote verfügte. Der Höhenabfall, der sich insgesamt 20 Meter über mehrere Wasserfälle erstreckt, kann nicht von Booten befahren werden. Einige Kajakfahrer fuhren bei niedrigen Wasserständen über die bis zu 10 Meter hohen Wasserfälle in die Tiefe. Die Wasserfälle werden immer noch als Klasse 5 Wildwasser eingestuft, was hohe Gefahr bedeutet. Das Betreten des Wassers oberhalb der Wasserfälle ist von Virginia aus illegal. Statistiken zufolge ertrinken jährlich sieben Menschen im Potomac River im Bereich des Parks, die meisten Unfälle geschehen in Verbindung mit Alkohol, obwohl der Konsum alkoholischer Getränke im Bereich des Parks untersagt ist.

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New River:

Der New River ist der 515 km lange linke Hauptquellfluss des Kanawha River in den US-Bundesstaaten North Carolina, Virginia und West Virginia. Auf dem größten Teil seines Verlaufes durch West Virginia ist er als New River Gorge National River ausgewiesen. Über den Kanawha River und den Ohio River gehört der New River zumEinzugsgebiet des Mississippi Rivers.

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Shenandoah National Park:

Im Norden des Staates Virginia, beiderseits entlang des Rückens des bis zu 2000 m hohen Appalachen-Gebirges, liegt der Shanandoah National Park, dessen waldreiche Bergkuppen von einer 170 m langen Aussichtsstraße, dem Skyline Drive Parkway, überschaut werden können. Zahlreiche Parkbuchten, Picknickareale und Campingplätze erschließen eine schier unerschöpfliche schwinde Ferienlandschaft, die nicht nur den ausgesprochenen Waldfreund anspricht, sondern für Naturliebhaber schlechthin Verheißung und Erfüllung darstellt. Der üppige Artenreichtum an Bäumen, Sträuchern und Wildblumen, die reiche Tierwelt, vom Kleinnager bis zum Schwarzbären, die über 200 Vogelarten sowie die zahlreichen Bäche, Wasserfälle und Flüsse die jederzeit auf kurzen Strecken von der hervorragenden terrassierten und gepflegten Parkstraße erreichbar sind, gewährleisten ein Otium an Naturgenuss und Urlabusvergnügen. Vor allem im Herbst ist dieser Park eine Farbensymphonie. Entlang der Straßenführung stehen gut sichtbare Meilensteine, deren Entfernungsangaben sich auf den nördlichen Parkeingang bei Front Royal beziehen, dort beginnen, in südlicher Richtung ansteigen und einem ausführlichen Faltblatt der Nationalparkverwaltung entsprechen.

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Blue Ridge Mountains:

Die Blue Ridge Mountains sind ein Gebirgszug im Osten der USA, sie sind ein Teil der Appalachen und beherbergen mit dem Mount Mitchell mit einer Höhe von 2037 m (6684 Fuß) die höchste Erhebung Nordamerikas östlich des Mississippi. Auf den Blue Ridge Mountains befindet sich der Blue Ridge Parkway. Der Parkway führt in weiten Teilen entlang der Bergkämme und wurde während der Great Depression ab 1935 als Bestandteil des New Deals von Bundes- und Staatsbehörden unter Mitarbeit der Works Progress Administration und des Civilian Conservation Corps erbaut. John Denver besingt die Blue Ridge Mountains und den Shenandoah River im Jahr 1971 mit seiner ersten Hitsingle Take Me Home, Country Roads. Zudem spielt in dieser Gegend die Fernsehserie „Die Waltons“.

Appalachen

Appalachen

Natural Bridge:

Wie ein Eisenbahntunnel wirkt diese immerhin 70 m hohe natürliche Felsbrücke. Da sie an den Seiten und auch auf ihrem Rücken mit Bäumen dicht bewachsen ist, fällt sie kaum auf. Berge mit wunderbaren Panoramen und schattige Eichenwälder sind typisch für das Shenandoah Valley. Es umfasst einen Teil der Blue Ridge Mountains und beinhaltet eine vielgestaltige Tier- und Pflanzenwelt.

Shenandoah Valley:

Das Shenandoahtal (lokale indigene Sprache Shenandoah: Tochter der Sterne) ist ein Gebiet im Appalachen-Gebirge im Osten der Vereinigten Staaten von Amerika. Es liegt großenteils im Westen des Bundesstaats Virginia und zu einem kleineren Teil im äußersten Nordosten von West Virginia. Es erstreckt sich in der Tal-und-Grat-Zone (Valley and Ridge) der Appalachen zwischen dem Appalachen- und dem Allegheny-Plateau im Westen und den Blue Ridge Mountains im Osten und gehört zum Großen Tal (Great Valley) der Appalachen.

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Dark Holllow Falls:

Die Dark Hollow Falls sind Wasserfälle im Shenandoah National Park in Virginia. Die Wasserfälle sind auf dem Dark Hollow Falls Trail zu erreichen.

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Luray Caverns:

Die Luray Caverns sind mit etwa 26 Hektar das größte Höhlensystem im Osten der USA. Die seit 1974 als National Natural Landmark gekennzeichnete Höhle mit ihren farbenprächtigen Räumen liegt etwas außerhalb der Stadt Luray in unmittelbarer Nähe des Shenandoah-Nationalparks und der Blue Ridge Mountains im Nordwesten von Virginia.

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Virginia:

Die ältesten Spuren menschlicher Besiedlung datieren auf 8000 v. Chr. Als englischer Siedler am 14.05.1607 Jamestown gründeten, wurden sie von Algonkin sprechenden Indianern der mächtigen Powhatan-Liga begrüßt.


Indian Summer:

Wenn im Herbst das Blut erlegter Bären in die Erde fließt und von den Baumwurzeln bis in die Blätter transportiert wird, färben sich die Blätter rot. So erklärt eine Indianische Legende die bunte Färbung des Laubs im Indian Summer. Biologisch betrachtet ist es genau umgekehrt: Wenn die Tage kürzer werden, kappen die Bäume die Saftzufuhr in die Blätter. Dadurch baut sich das für die Grünfärbung verantwortliche Chlorophyll ab und andere Stoffe übernehmen das Regime und die Färbung der Blätter.

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