Grönland

Die größte Insel der Erde ist Grönland, mit 2.175.600 qkm, werden von 1.833.720 qkm mit einer bis zu 3 Kilometer großen Eisschicht überzogen. Die Insel ist 2760 km lang und 1207 km lang. Der höchste Punkt ist der Berg Gunnbjörn mit 3700 m höhe. Geologisch gehört Grönland zu Nordamerika, aber politisch zu Dänemark. Auf Grönland leben 55.000 Menschen, vorwiegend an Küsten. Die Städte liegen meist unter dem Polarkreis. Die Erdgeschichte von Grönland liegt 3.7 Mrd. Jahre zurück, weil man dort Gesteine gefunden hat die so alt sind. Grönland steht unter den Einfluss zwei natürlichen Kältequellen nämlich: der kalten Ozeanströme ringsum und des riesigen Eispanzers, der eine Fläche bedeckt ungefähr das 14fache von England entspricht. Die verschiedenen Eisschichten sind bis zu 2 Millionen Jahre alt. Im Laufe der Zeit, schmolz das Eis und der Eispanzer ist um 600 Meter geschrumpft. In Grönland befindet sich der längste Fjord Europas: der  Scorseby-Fjord mit 313 km. Grönland ist von Klimawandel stark betroffen, wenn wir so weiter machen wird Grönland verschwinden und es gäbe keine Eisbären, Robben, Walrosse, Wale usw. in der Gegend oder auf der Erde. Sie werden verschwinden und nie mehr zurück kommen.

Wasserfall auf der Ammassalik-Halbinsel


Inhaltsverzeichnis:

  1. Geographie
    1. Nördlich von Grönland
    2. Südlich von Grönland
    3. Eispanzer
  2. Geologie 
  3. Klima
    1. Klima in der Vorgeschichte
    2. Klima im Mittelalter
    3. Küste
    4. Klimawandel
    5. Lufttemperatur der Stadt Nuuk
    6. Lufttemperatur der Stadt Qaanaaq
  4. Natur
    1. Fauna
    2. Flora
  5. Naturlandschaften und Naturwunder


Geographie:

Grönland reicht von 59° 46′ nördlicher Breite (Kap Farvel) bis 83° 40′ nördlicher Breite (Kaffeklubben-Insel bei Kap Morris Jesup) und ist 2650 km lang. Die Breite beträgt maximal 1200 km von Kap Alexander im Westen bis Nordostrundingen im Osten. Grönlands Nordküste ist mit 710 km Abstand die dem Nordpol am nächsten gelegene größere zusammenhängende Landmasse.

Nördlich von Grönland:

Im Norden der Insel liegt der vereiste Arktische Ozean mit seinen Randmeeren Lincolnsee und Wandelsee. Im Osten grenzt sie an die Grönlandsee und an die Irmingersee, im Westen an die Davisstraße und die Baffin Bay, alles Randmeere des Atlantiks. Im Nordwesten geht Grönland in die sehr zerklüftete und weitläufige Inselwelt der Königin-Elisabeth-Inseln über. Dort ist Grönland durch die Naresstraße, die die Baffin Bay mit der Lincolnsee verbindet und bereits zum Arktischen Ozean gehört, von der Ellesmere-Insel (Teil der Königin-Elisabeth-Inseln) getrennt.

Südlich von Grönland:

Im Süden ist Grönland ein leicht gewelltes Hochland, das an der Küste durch zahlreiche Fjorde, Buchten und Meeresstraßen gegliedert ist. Im Zentrum und im Norden besteht der Untergrund aus einem riesigen, zum Teil unter dem Meeresspiegel liegenden Becken. An seinem Hochlandsrand umsäumen Grönland sehr hohe Berge und Gebirge, die im Watkins-Gebirge am Ostrand der Insel mit dem Gunnbjørn Fjeld, das auch als Hvitserk bezeichnet wird, bis zu 3694 m hoch aufragen.

Eispanzer:

Grönland hat überaus große Eisvorkommen. Der bis 3400 m mächtige, durchschnittlich 2000 m starke Grönländische Eisschild bewegt sich an den Küsten zum Meer und lässt oft Eisberge von mehreren Kilometern Länge entstehen.


Geologie:

Die Insel liegt auf dem Grönland-Schild, der zu einer präkambrischen Plattform gehört. In eisfreien Küstenstreifen treten präkambrisch gebildete, ablaufend verformte und metamorphüberprägte Sedimente auf, welche sich im Norden der Insel bis ins Mesozoikum fortsetzen. In Ost- und Westgrönland gibt es Zeugen von tertiärem Vulkanismus. Die wichtigsten Gesteinsprovinzen liegen im Süden bei Fiskenæsset (metamorphe Magmatite, Ultramafite und Anorthosite). Östlich von Nuuk finden sich in der über drei Milliarden Jahre alten Isukasia-Eisenerz-Region die ältesten Gesteine der Welt, darunter Grönlandit, entstanden vor 3,8 Milliarden Jahren, sowie Nuummit und benachbart eine 2,6 Milliarden Jahre alte Granitintrusion. In Südgrönland besteht der Illimaussaq Alkaline Complex aus Pegmatiten wie Nephelin, Syeniten(namentlich Kakortokit oder Naujait) sowie Sodalitit. Narsarsuaq und Kungnat: Der fluoridführende Pegmatit von Ivittuut sowie die sogenannten Gardar-Alkalipegmatit-Intrusionen (Augit Syenite, Gabbro etc.). Im Westen und Südwesten paläozoische Carbonatitkomplexe bei Kangerlussuaq (Gardiner-Komplex) und Safartoq sowie basische und ultrabasische Eruptivgesteine bei Ovifaq auf der Diskoinsel, wo bis zu 25 t schwere gediegene Eisenmassen in den Basalten vorkommen.


Klima:

In Grönland herrscht polares und subpolares Klima, das an der Westküste durch den Grönlandstrom gemildert wird, den hier der Nordatlantische Strom und der Golfstrom mit relativ warmem Wasser versorgen. Rund 100 km von der Küste entfernt ist das Klima deutlich kontinental geprägt, ähnlich dem Klima Sibiriens oder Mittelalaskas. Ein Beispiel hierfür ist die Stadt Kangerlussuaq (Søndre Strømfjord). Die Küstenstreifen, an der Westküste bis 150 km breit, und alle vorgelagerten Inseln sind eisfrei und haben Tundrenvegetation, die nach Norden hin stark abnimmt. In Nordgrönland überschreitet die Lufttemperatur im Sommer kaum 0 °C.

Die Wölbung des Inlandeises nach oben verhindert Windstille oder stabile Windverhältnisse. Föhnwinde und warme Schneestürme strömen, vor allem im Winter oft sehr plötzlich, zur Küste hin, die dadurch im Westen zum Teil eine Trockensteppe mit salzhaltigen Seen geworden ist.

Grönland im Sommer

Klima in der Vorgeschichte:

In den Bohrkernen von Material unter dem mehr als 2000 Meter dicken Eis wurden DNA-Spuren von Kiefern, Eiben und Erlen sowie von Schmetterlingen und anderen Insekten gefunden, die ein Alter zwischen 450.000 und 800.000 Jahren aufzuweisen scheinen, wegen Messunsicherheiten aber auch nur etwa 120.000 Jahre alt sein könnten. Die Forscher um Martin Sharp (University of Alberta, Kanada) vermuten daher, dass Grönland vor der Vergletscherung während der Riß-Kaltzeit ein „grünes Land“ mit deutlich wärmerem Klima als heute war.

Klima im Mittelalter:

Auch während der mittelalterlichen Warmzeit wurde die südwestliche Küste als ein „grünes Land“ bezeichnet und von wikingischen Siedlern bewohnt. Diese Siedlungen gingen im 15. Jahrhundert zugrunde, als sie einem Zusammenspiel der Kleinen Eiszeit mit Überweidung und der Konkurrenz durch die Thule-Kultur der Inuit ausgesetzt waren.

Küste:

Die Städte und Siedlungen liegen ausschließlich im eisfreien Küstenstreifen, vor allem an der Westküste, an der der Fischhandel blüht, weil das Meer dank des Golfstroms im Winter nicht zufriert. Im küstenfernen Inlandeis wurden historisch expeditionsgebundene Forschungsstationen wie Eismitte und North Ice unterhalten, hier wurden Extremtemperaturen von −66,1 °C gemessen. Seit 1989 besteht auf dem Inlandeis die ständig besetzte Forschungsstation Summit Camp.

Klimawandel:

Durch die größtenteils menschlich verursachte globale Erwärmung steht das Ökosystem Grönlands vor schweren Veränderungen. 2015 zeigte die Arktis erste Zeichen von irreversiblen Veränderungen; unter anderem könnte ein Temperaturanstieg zwischen 1 °C und 4 °C das fast vollständige Abschmelzen des Grönländischen Eises auslösen (Siehe auch: Folgen der globalen Erwärmung in der Arktis). Das Risiko, das sich durch die Aktivierung weiterer Kippelementeergibt, ist dabei von der Höhe des Temperaturanstieges abhängig und ist bei einer stärkeren Erwärmung umso größer.

Lufttemperatur der Stadt Nuuk:

Lufttemperatur der Stadt Qaanaaq:


Natur:

Fauna:

Grönland verfügt über eine artenreiche Fauna; Amphibien und Reptilien kommen hier allerdings nicht vor. Die Gewässer um Grönland werden von zahlreichen Fischarten bevölkert. Die am häufigsten vorkommenden Arten sind Dorsch, Heilbutt, Lachs, Wandersaibling und Steinbeißer. Man schätzt, dass auf der Insel Grönland über 700 Insektenarten, vor allem blutsaugende Stech-und Kriebelmücken, aber auch Hummeln und Schmetterlinge, sowie Spinnenarten vorkommen. 
Bekanntester Vertreter der grönländischen Tierwelt ist der Eisbär (Inuktitut: Nanoq). Sein hauptsächlicher Lebensraum befindet sich im äußersten Norden sowie im Nordost-Grönland-Nationalpark, dem größten Nationalpark der Welt. Mit dem Treibeis, das sich mit dem Ostgrönlandstrom um Kap Farvel bis nach Südgrönland bewegt, gelangen Eisbären auf der Jagd nach Robben bis in den äußersten Süden (Nanortalik) und mit anderen Treibeisströmungen nach Upernavik in Nordwestgrönland. Der zweitgrößte Landsäuger Grönlands ist der Moschusochse (Inuktitut umimmaq, auch umingmaq), der ursprünglich nur in Nordostgrönland in oft großen Herden vorkam. Insgesamt 27 Moschusochsen wurden 1962 und 1965 auch an der Westküste ausgesetzt, etwa in Kangerlussuaq, Ivittuut und bei Upernavik, und vermehrten sich hier inzwischen auf etwa 4000 Tiere. Man schätzt, dass heute etwa 40 % der Gesamtpopulation der Erde auf Grönland leben. Rentiere kommen, zum Teil in großen Herden, vor allem an der mittleren Westküste vor. Doch kann man sie auch im Nordwesten bis nach Upernavik und im Süden bis Paamiut in den trockenen Steppengebieten antreffen. Kleinsäuger wie Hermelin und Lemming leben nur in Nordostgrönland. Auch der Polarwolfkommt nur dort und im äußersten Norden vor. Weit verbreitet sind dagegen der Polarhase und der Polarfuchs. Meeressäuger kommen in den Gewässern um Grönland in zahlreichen Arten vor: Minkwal, Buckelwal, Beluga, Schwertwal, Narwal, Grönlandwal, Atlantik-Walross, Klappmütze, Sattelrobbe, Bartrobbe und Ringelrobbe. Die Inuit zählen auch den Eisbär zu den Meeressäugern, weil dieser wesentliche Zeit seines Lebens auf dem Meer, insbesondere auf dem Pack- und Treibeis, verbringt. Die Vogelwelt ist ebenfalls sehr reichhaltig. Rund 200 Arten kann man auf Grönland beobachten, davon etwa 50 Arten das ganze Jahr über. Am meisten verbreitet sind Kolkrabe, Gryllteiste, Dreizehenmöwe, Schneeammer, Eiderente, Eistaucher, Odinshühnchen und Alpenschneehuhn. An den Vogelfelsen, vor allem in der Nähe von Upernavik, Qaanaaq und Ittoqqortoormiit, nisten viele Seevögel. In großer Zahl treten Dickschnabellummen auf. Ihre größten Brutkolonien liegen im Upernavik-Distrikt; weitere Kolonien befinden sich in den Distrikten Qaanaaq, Ilulissat(Ritenbenk/Appat), Maniitsoq, Nuuk, Ivittuut, Ittoqqortoormiit und in dem zu Qaqortoq gerechneten Ydre Kitsitsut-Archipel. Trottellummen sind vergleichsweise selten und vor allem an einigen Vogelfelsen in Südwestgrönland zu beobachten. Der hocharktische Krabbentaucher kommt in riesigen Kolonien bei Qaanaaq und Ittoqqortoormiit vor. Kleinere Kolonien liegen bei Upernavik (Horse Head) und in der Diskobucht (Grönne Ejland). Der Papageitaucher hat für nordatlantische Verhältnisse eher kleinere Kolonien in Grönland, etwa bei Aasiaat, Upernavik, Nuuk, auf Ydre Kitsitsut (Qaqortoq) und vor Nanortalik sowie bei Ittoqqortoormiit und Qaanaaq. Gryllteisten sind in ganz Grönland verbreitet und leben nicht nur an den Vogelfelsen. Weitere Bewohner der Vogelfelsen sind Dreizehenmöwen und Kormorane. Küstenseeschwalben haben ihre größten Kolonien in der Diskobucht (Grönne Ejland). Thorshühnchen und Prachteiderenten sind vor allem in Gebieten nördlich der Diskobucht vertreten. Seeadler sind in Südwestgrönland verbreitet, während Falken und Skuas wesentlich ausgedehntere Lebensräume besiedeln. Die Schneeeule lebt hauptsächlich in Nord- und Nordostgrönland. Auch viele Gänsearten (etwa Nonnengans, Schneegans, Blässgans und andere) leben in Grönland. Die hocharktische Rosenmöwe kommt nur im äußersten Norden vor.

Flora:

Auf Grönland wachsen annähernd 600 Arten höhere Pflanzen(Samenpflanzen). Außerdem kommen hier noch über 3.000 Arten von Moosen, Flechten, Pilzen und Algen vor. Das Pflanzenwachstum ist allgemein sehr niedrig; es nimmt von Süden nach Norden ab, und nur in besonders geschützten Fjorden des äußersten Südens wachsen Bäume (Birken und Weiden).
Systematisch ist die Insel in vier verschiedene Biome aufgeteilt, die durch die hocharktische, niederarktische und subarktischeKlimazone charakterisiert sind:

  • Die hocharktische Vegetationszone erstreckt sich von rund 70 Grad n. Br., also von einer nördlich von Ilulissat bis Ittoqqortoormiit verlaufenden Linie, nach Norden. Hier kommen nur wenige Samenpflanzen vor, vor allem in den Küstenstreifen. Im Inland herrscht arktische Wüste.
  • Die niederschlagsarmen, überwiegend binnenländischen Gebiete zwischen Nuuk und Upernavik (insbesondere in der Region von Kangerlussuaq) sind versteppt und besitzen eine entsprechende Vegetation (trockene niederarktische Vegetationszone).
  • Südlich von rund 70 Grad n. Br., das heißt von der nördlich von Ilulissat bis Ittoqqortoormiit verlaufenden Linie, liegt eine niederarktische Vegetationszone mit regelmäßigen Niederschlägen. Zu den hier am häufigsten vorkommenden Pflanzen zählen verschiedene Knöteriche, Weidenröschen und Wollgräser sowie flach wachsende Birken und Weiden.
  • Hinter dem Küstenstreifen im äußersten Süden liegt eine kleine Region, die durch häufige Niederschläge und eine besonders geschützte Lage gekennzeichnet ist. Sie weist eine für nördliche Verhältnisse üppige Vegetation auf (subarktische Vegetationszone): hier gedeihen bis zu 6 Meter hohe Birkenwäldchen und bis zu 4 Meter hohe Weiden. Auch andere Pflanzenarten, vor allem Farne, werden deutlich größer als in den arktischen Zonen.


Naturlandschaften und Naturwunder:

Ammassalik-Insel:

Die Ammassalik-Insel ist vom grönländischen Festland durch den Fjord Sermilik im Westen und die Meerengen Tiniteqilaq und Ikerasagssuaq (Ikasagtivaq) im Norden und Nordosten getrennt. Eine Gruppe weiterer Inseln liegt hinter dem Ammassalik-Fjord im Südosten. Die Insel ist 37,5 km lang und 31 km breit. Ihre Fläche beträgt 772 km. In der Stadt Tasiilaq, der einzigen bewohnten Siedlung auf der Insel, leben 2093 Einwohner (Stand 2015). Im Entwässerungsbecken des Gletschers Mittivakkat (Mitdluagkat) im Westen der Insel liegt die glaziologische Sermilik-Forschungsstation, in der im Sommer bis zu zehn Wissenschaftler wohnen und arbeiten können.

Eisberge von Qeqertarsuaq:

In dieser Gegend entdeckten Forscher 1999 einen „galoppierenden“ Gletscher, der sich mit bis zu 100 Metern am Tage bewegt. Im Sommer kann man bei Qeqertarsuaq in etwa 800 Metern Höhe auf dem Berg hinter dem Ort im Schein der Mitternachtssonne eine Hundeschlittenfahrt auf dem Inlandeis unternehmen. Nach dem Aufstieg zum Gipfel des Berges hat man Aussicht über die Diskobucht und die Eisberge bei Ilulissat in 100 Kilometer Entfernung. Von diesem Gletscher kalben in den Meer viele große und kleine Eisberge, die eine traumhafte Kulisse von der Küste aus gebe.

Fjord Tasiilaq:

Der Fjord Tasiilaq (dänisch Kong Oscars Havn) ist ein kurzer Seitenarm des Ammassalik-Fjords an der Insel Ammassalikim südöstlichen Grönland. An seinem Westufer befindet sich mit der gleichnamigen Stadt die größte Siedlung an Grönlands Ostküste. Der Name Tasiilaqbedeutet sinngemäß „wie ein (ruhiger) See“. Der rund 8 km lange und bis zu 4 km breite Fjord liegt im Süden der Ammassalik-Insel im Mündungsbereich des Ammassalik-Fjords. Kong Oscars Havn ist im Mündungsbereich nur etwa 750 m breit, was ihm die Form eines Hafenbeckens verleiht. Sowohl der grönländische als auch der dänische Name (übersetzt König Oskars Hafen) nehmen darauf Bezug.

Gletschersee auf dem Grönländischen Eisschild:

Inmitten von Eis liegt ein kleiner eiblauer See. Der einzige See auf Grönland, der bis jetzt entdeckt wurde. Kaum einer kennt das Binnengewässer. Kaum vor zustellen das es in dieser riesigen Eiswüste ein See liegt der so blau schimmert wie eine Perle in ewigen Weiß. Das Wasser wird von den Gletschern rund um den See gespeist. Die Besonderheit der See friert nicht zu und das Wasser ist so sauber das man bis auf den Grund sehen kann. Mit einer Fläche von 6 km² ist er bis jetzt der größte entdeckte See Grönlands.

Ilulissat-Eisfjord:

Der Ilulissat-Eisfjord befindet sich in an der Westküste Grönlands. Der nach der benachbarten Stadt Ilulissat (dän. Jakobshavn) benannte Eisfjord (grönl.: Kangia) liegt 250 Kilometer nördlich des Polarkreises an der grönländischen Westküste. Er erstreckt sich über 40 Kilometer Länge und ist sieben Kilometer breit. An seinem landseitigen Ende befindet sich derGletscher Sermeq Kujalleq, einer der aktivsten Gletscher der Erde. Seine Fließgeschwindigkeit beträgt rund 20 Meter pro Tag, was einer jährlichen Eismenge von 35 Kubikkilometern entspricht.

Jakobshavn Isbræ:

Der Jakobshavn Isbræ (grönl.: Sermeq Kujalleq, „Südlicher Gletscher“) ist ein nahe dem grönländischen Ilulissat (dänischJakobshavn) gelegener Auslassgletscher. Der Gletscher stellt einen beträchtlichen Teil der grönländischen Eismasse dar. Sein Einzugsgebiet umfasst etwa 6,5 % des Inlandeises. Sein Eis fließt in den Ilulissat-Eisfjord an der Westküste Grönlands. Die Masse der Eisberge, die sich pro Jahr von seiner Gletscherzunge ablösen, summiert sich auf bis zu 35 Milliarden Tonnen; damit kalbt der Gletscher am häufigsten auf der gesamten Nordhalbkugel. Einzelne Eisberge können dabei mehrere Kilometer lang und bis zu einem Kilometer hoch sein.

Scoresbysund:

Der Kangertittivaq, auch Scoresbysund (dänisch Scoresby Sund), ist ein Fjordsystem in der Grönlandsee an der Ostküste Grönlands. Er hat eine baumähnliche Struktur, dessen 110 km langes Hauptbecken  in etliche Fjorde abzweigt und damit eine Gesamtfläche von 38.000 km² besitzt (zum Vergleich: Dänemark hat eine Fläche von etwa 43.000 km²). Der längste Fjord erstreckt sich über 340–350 km. Die Tiefe beträgt 400–600 m im Hauptbecken, in den Fjorden steigt sie auf bis zu 1450 m. Es ist das größte und längste Fjordsystem der Welt.