Hochland und Innenland der Insel Cres

Die Landschaft erstreckt sich über die komplette Insel und nimmt die Großteil der Fläche ein. Viele Orte der Insel befinden sich im Innenland. Der komplette Landstreifen ist mit mediterraner Macchia überwachsen. Häufig findet man auch die typischen Steinmauern vor, in denen noch heute Olivenkulturen zu finden sind. Viele dieser Steinmauern sind leider verwahrlost und verwittern oder zerfallen. Ab und zu erkennt man Schafe und Ziegen beim weiden.

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Blick auf die Inselberge vom Campingplatz Kovačine (Cres) aus


Geographie:

Die Hochebene besteht aus dörren Inselbergen und Macchialandschaft. Im Norden ist das Hochplateau am schmalsten, während es im Zentrum der Insel die breiteste Stelle erreicht. Im Süden fällt sie sanft ab und geht in ein sanftes Hügelland über. An der Ost- und Westküste steigen die Berge gleich hinter der Küste auf.

Gewässer:

Auf der Insel Cres gibt es keinerlei Flüsse, Bäche oder sonstige Fließgewässer. Allerdings liegt im Zentrum der Insel ein 5,8 km² große See, der Vransko jezero (Krähensee). Dieser See stellt das einzige Trinkwasserreservoir der Inseln Cres und Lošinj dar. Der See ist ein eine Kryptodepression, d. h. der Seegrund liegt unter dem Meeresspiegel. Das betreten des Sees und seiner Umgebung ist strengsten verboten. Auch das Baden ist strengstens untersagt.

Landschaft:

Neben den Inselbergen findet man auch kleinere Ebenen oder schmale Täler vor. Auch eine große Senken befindet sich im Inselzentrum, dort liegt eingebettet der Vransko jezero. Neben den Macchiawäldern findet man auch, zum Teil verwahrloste, Kulturlandschaften vor: kleinere Olivenhaine mit Feigenbäume oder Schafweiden bedecken den Großteil der Insel. Die Kulturlandschaften werden von den typischen und bekannten Steinmauern, auch Steinterassen, gebildet.

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Olivenkulturen bei der Stadt Cres


Klima:

Das Klima des Hochlandes ist rauer und strenger, als das an der Küste. Hier oben können die Winde des Festlandes ohne Probleme über die Landschaft fegen. Im Winter wird das Hochland von der Bora heimgesucht, ein berüchtigter Sturm der Kälte und Böen von bis zu 250 km/h bringt. Die Winter sind kälter und die Temperaturen können in der Nacht schonmal um den Gefrierpunkt liegen. Der Sommer hingegen ist etwas heißer und unerträglicher, als an der Küste. Die Sommertemperaturen können über 40°C steigen. Der mildernde Wind des Adriatischen Meer ist schwächer oder fällt völlig aus.


Orte:

  • Dragozetići
  • Beli
  • Predošćica
  • Pernat
  • Lubenice
  • Vidovići
  • Loznati
  • Orlec
  • Vrana
  • Štivan
  • Ustrine
  • Belej
  • Plat
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Lubenice


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Macchialandschaft auf der Insel Cres

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