Impressionen „Slowenien August 2017“

Auf der Fahrt von München nach Kroatien konnte ich einige Aufnahmen von der slowenischen Landschaften machen. Anfangs durchfährt man den fast 8 km langen Karawankentunnel und passiert somit Slowenien.

Beschreibung der Strecke durch Slowenien:

Oberes Savetal:

Kurz darauf führt die Autobahn durch das Obere Save-Tal. Vorbei an Jesenice und Bled gelangt man nun nach Kranj. Dort öffnet sich das Flusstal zu einer weiten Ebene.

Prihodi
Prihodi
Bei Prihodi befindet sich der slowenische Eingang des Karawanken-Tunnels. Richtung Norden erheben sich die Karawanken.
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Becken von Kranj:

In dieser Ebene liegt die Stadt Kranj. Die Autobahn führt nun nach Ljubljana. Das Becken ist der nördliche Ausläufer des Laibacher Beckens.

Zirovnica
Zirovnica
Beginn des Laibacher Beckens mit Blick auf die Julischen Alpen
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Ljubljana:

Die Ebene geht kurz vor Ljubljana in das Laibacher Becken (Ljubljanska kotlina) über. Im Westen der slowenischen Hauptstadt erstreckt sich das Laibacher Moos ( Ljubljansko barje). Vom Burgberg des Schlosses hat man einen Blick auf den Triglav, den Karawanken und die Steiner Alpen (Kamniške-Savinjske Alpe). Bei Zgornje Gameljne erblickt man östlich den Šmarna gora, ein alleinstehender Berg mit einer Höhe von 676 m. Der höchste Gipfel der Šmarna gora ist der Grmada (676 m) und stellt somit den höchsten Punkt der Stadt Ljubljana dar. Ljubljana liegt im Zentrum Sloweniens und zwischen den Alpen und dem Karst. Nach dem man die Tunnel durchfahren hat, eröffnet sich die Sicht auf dem Rožnik, ein Hügelmassiv mit einer Höhe von 429 m. 

Von Ljubljana nach Postojna:

Nach den man den Rožnik hinter sich gelassen hat, befindet man sich in den Außengebieten der Stadt Ljubljana. Nun kommt ein Autobahnkreuz von dem man auf die A1 Richtung Postojna wechselt. Hier beginnt das Laibacher Moos. Die Autobahn führt durch das Marschland und ist umgeben von Hügellandschaften die bis zu 500 m hoch werden. Das Laibacher Moos endet bei der Stadt Vrhnika. Die Stadt liegt zwischen dem Ljubljanski vrh (819 m) und dem Ulovka (801 m). Nun führt die Autobahn in das Logaška planota. Hier befinden sich die Dolinen Velika Drnovica und Mala Drnovica. Nach dem Logaška planota beginnt der eigentliche slowenische Karst. Die Landschaft öffnet sich zu einem weiten Hochplateau. Hier befindet sich auch die Stadt Cerknica, mit dem berühmten Sickersee. Dieses Becken wird in zwei Teilen aufgeteilt: das Planinsko Polje und das Cerkniško Polje. Nach einigen Kilometern durch die Karstlandschaft kommt Postojna.

Log-Dragomer
Log-Dragomer
Blick Richtung Karst und auf das Dinarische Gebirge
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Postojna:

Die südslowenische Stadt Postojna liegt im Karstgebiet Sloweniens. Hier befindet sich auch die berühmte Postojnska jama (Adelsberger Grotte). Die Grotte ist die zweitgrößte Höhle des Landes. Die Höhle wurde gebildet durch den Fluss Pivka. Im Norden der Stadt erstreckt sich die Pforte von Postojna (Postojnska vrata), ein 30 km langer Höhenzug der den Beginn des Dinarischen Gebirge bildetet. Die Passhöhe beträgt 606 m.

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Postojna nach Pivka:

Nach Postojna verlässt man die Autobahn und folgt der Straße nach Pivka. Von der Kreuzung aus hat man einen frontalen Blick auf das Nano-Plateau. Die höchste Erhebung stellt der Suhi Vrh (1313 m) dar. Die Landstraße führt an einem Segelflugplatz vorbei und folgt in das Obere Becken von Pivka. Nach dem Tal öffnet sich bei Slavina das Becken von Pivka. Östlich erstreckt sich der Javorniki, eine Hügellandschaft die eine Höhe von 1268 m, den Veliki Javornik, erreicht.

Postojna
Postojna
Frontaler Blick auf das Nanos-Plateau
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Pivka nach Ilirska Bistirca entlang der Straße 404:

Von Pivka nach Ilirska Bistrica folgt man die Karstlandschaft des Pivka-Beckens. Bei Šembije endet die Karstlandschaft und die Straße folgt in das Rekatal hinab. In Ilirska Bistrica mündet die Straße in die Nummer 6, diese führt direkt nach Kroatien.

Parje (Pivka)
Parje (Pivka)
wunderschöne Karstlandschaft des Pivka-Beckens
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Pivka nach Ilirska Bistrica entlang der Straße 6:

Die Straße führt nach Pivka an den „Park der Militärgeschichte“ vorbei. Nach dem Park öffnet sich ein Karstplateau. Das Plateau endet bei Mala Pristava. Bei Ribnica führt die Straße in das Rekatal. Von Ribnica bis nach Ilirska Bistrica folgt die Straße 6 den Lauf des Tals. Ab der Stadt öffnet sich das Tal in eine kleine Ebene. Bei Dolnji Zemon durchquert die Straße Wald- und Hügellandschaften. Dolenje pri Jelšanah ist der Beginn eines offenen Plateaus. Nach dem Ort folgt Jelšane und schließlich der Grenzort Rupa.

Pivka
Pivka
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