Lake District National Park Klima

Die dem Meer zugewandte Lage des Lake District sowie seine gebirgige Form haben zur Folge, dass diese Region die feuchteste in ganz England ist. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge beträgt 2000 mm pro Jahr, wobei es jedoch bedeutende lokale Unterschiede gibt. Seathwaite im Borrowdale ist mit über 5000 mm pro Jahr die feuchteste besiedelte Gegend der Britischen Inseln. Das am Ende des Borrowdale gelegene Keswick hingegen erhält jährlich nur 1470 mm Niederschlag und Penrith, knapp außerhalb des Lake District gelegen, sogar nur 870 mm. Die trockensten Monate sind März bis Juni, die feuchtesten Oktober bis Januar (der Unterschied ist jedoch nur geringfügig).

Der Lake District ist auch eine sehr windige Gegend. In den geschützten Tälern treten an durchschnittlich fünf Tagen pro Jahr Starkwinde auf, an der Küste 20 Tage. Auf den Berggipfeln können an bis zu 100 Tagen Starkwinde auftreten. Das gemäßigte Klima führt dazu, dass die Temperaturen im Lake District das Jahr hindurch nur wenig schwanken. Die mittleren Temperaturen in den Tälern reichen von 3 °C im Januar bis 15 °C im Juli (zum Vergleich das auf demselben Breitengrad liegende Moskau, zwischen −10 °C und 19 °C). Schnee kann zwischen November und April fallen, der Gipfel des Helvellyn ist durchschnittlich während 67 Tagen pro Jahr schneebedeckt. In den Tälern bleibt der Schnee durchschnittlich während 20 Tagen liegen. Auf den Gipfeln ist Nebel während des ganzen Jahres üblich, wodurch die tägliche Sonnenscheindauer nur 2,5 Stunden beträgt (4,1 Stunden an den Küstenebenen).

Klimatabellen:

Lufttemperatur:

Nationalpark Klima

Sonnenstunden:

Jan.
Feb.
Mär.
Apr.
Mai
Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
2 h3 h4 h6 h6 h6 h6 h6 h5 h4 h2 h2 h

Niederschlag (mm):

Nationalpark Klima 2

Wassertemperatur:

Jan.
Feb.
Mär.
Apr.
Mai
Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
1°C1°C1°C1°C4°C5°C12°C13°C14°C12°C8°C4°C