Supervulkane

La-Garita-Caldera:

Der stärkste nachweisbare Vulkanausbruch der Erdgeschichte fand vor rund 27 Millionen Jahren am Ort des heutigen La-Garita-Caldera im südwestlichen Colorado statt. Dabei wurden rund 5000 km³ vulkanische Asche und Gestein in die Atmosphäre geschleudert. Als Relikt bleib die geologisch sehr einheitlich aufgebaute Caldera erhalten, die 35 mal 75 Kilometer groß ist. Nach den Hauptausbruch waren noch sieben weiter bekannt.

Yellowstone:

Unter den Supervulkanen gilt der Yellowstone als der gefährlichste. In einem Zyklus von etwa 700.000  bis 900.000 Jahren kommt es zu gewaltigen Eruptionen. Der letzte Ausbruch setzte 1.000 km³ Asche und vulkanisches Material frei, das zu einem globalen vulkanischen Winter führte. Ursache für die Aktivität des Yellowstone-Vulkans ist ein Hot Spot, auf dem der Vulkan sitzt, der eine in 8000 Metern Tiefe liegende Magmakammer nährt. Erdbeben und Geysire sind die äußeren und erfahrbaren Anzeichen erhöhter seismischer Aktivität. Steigt der Druck in der Magmakammer, so verändert sich die Struktur der Caldera. An ihren Rändern bilden sich Risse, Gase und Lava treten aus. In den vergangenen Jahrzehnten waren immer wieder Perioden “thermischer Unruhe” zu verzeichnen. Allerdings ließ die Aktivität mittlerweile wieder nach.

Tobasee:

Der Topase auf Sumatra, mit 1446 km² der größte Vulkansee der Erde, ist das Relikt des stärksten Vulkanausbruchs der letzen 500.000 Jahre. Mit einem Nennwert von acht auf den Vulkan-Explosiovitäts-Index (VEI) verursachte die Eruption eine Abkühlung der Atmosphäre um bis zu 17°C und sorgte so für die 1000 kältesten Jahre der Würmeiszeit. Bei dem Ausbruch wurden 2.800 km³vulkanisches Material freigesetzt, das sich in einer Höhe von 50 km über die gesamte Erde verteilte und einen sogenannten “vulkanischen Winter” hervorrief. In de Mitte des Sees liegt die Insel Samosir.

Tauposee:

Vor circa 22.600 Jahren erschütterte eine gewaltige Vulkaneruption die Nordinsel Neuseelands. 1.170 km³ Asche und vulkanisches Gestein wurde in die Atmosphäre abgegeben und verteilte sich über große Teile der Welt. Der Taupo ist seither 28-mal Ausgebrochen. Allerdings erreichte keine dieser Eruption diese Größenordnung: Mit einer Größe von 616 km² und seiner Tiefe von 186 m ist der Tauposee der größte See Neuseelands.

Textquelle:

Terra Maxima/Wunder der Natur/Supervulkane

 

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