Kalahari

Das Becken der Kalahari hat eine  Fläche von 1.000.000 km². Die abflusslose, trockenen Beckenlandschaft der Kalahari besteht aus weiten Hochlandflächen, die das größte zusammenhängende Sandgebiet der Erde bilden. Die großen Dünenfelder, die den Westen kennzeichnen, bestehen teilweise seit der Eiszeit. Die einzigen Erhebungen in der ansonsten endlos flachen Trockensavanne auf 900 Meter Meereshöhe sind Felshügel. Zur Kalahari gehören überdies Salzpfannen, Reste von eiszeitlichen Seen, darunter der Makgadikgadi-Pfanne und der Etosha-Pfanne zwei größten dieser Erde. Im Norden erstreckt sich das sumpfige Okavangodelta.

Anders als in der Namib verlaufen die Dünen der Kalahari in schmalen, langen Rippen parallel zueinander. Es sind fossile Dünen, deren Fundament vor langer Teig versteinerte und die sich nicht bewegegen. In den Dünentälern findet sich oberflächennahes Wasser, dessen unterirdisches Netz mit dem Okavango-Delta verbunden ist. Dieser Prozess beschert der Kalahari eine relative große Fruchtbarkeit. In den Tälern weiden Giraffen, Oryx, Zebras und Springböcke.

Klima:

Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt im Süden und Westen rund 150–250 mm, während sie im Norden und Osten bis über 500 mm ansteigt, so dass das Klima dort sub-humid ist. Die Kalahari liegt bis auf dieses Gebiet in einer kontinentalen ariden Klimazone. Sie ist gekennzeichnet durch lange Trockenperioden mit unregelmäßigen Sommerregenfällen zwischen Dezember und Februar. Die Temperaturen betragen über 30 °C am Tag und bis unter 0 °C in der Nacht, vor allem im Winter.

→ Kalahari Klima


africa-1169991_1920desert-1305049_1920desert-1913128_1920