Baltimore (MD) Klima

Baltimore weist ein feuchtes Subtropenklima auf und liegt nach der Köppen-Klimaklassifikation in der Zone “Cfa”. Die Trewartha-Klimaklassifikation beschreibt das Klima als ozeanisch (Do), wie andere Städte in der Mid-Atlantic-Region (bsp. New York City oder Philadelphia). Die Stadt liegt in der Frosthärtezone 7b bis 8a nach der USDA, d.h. die Pflanzen müssen bis -15°C Frosttoleranz aufweisen. Trotz des subtropischen Klimas können im Winter starke Kaltlufteinbrüche auftreten, die die Temperaturen auf unter -7°C sinken lassen. Meist werden solche arktischen Luftströmungen mit Blizzards und hohen ‘Schneemengen begleitet.

Niederschläge:

Die feuchteste Jahreszeit im Jahr ist der Frühling. Zu dieser Jahreszeit werden auch die meisten Niederschlagstage gezählt. Aufgrund der schwülen Hitze im Sommer entstehen häufig intensive Gewitter.

Der durchschnittliche saisonale Schneefall summiert sich auf 51 cm. Diese Menge variiert jedoch sehr stark. Manchen Jahre weisen fast keinen Schnee auf, während andere Winter sehr schneereich sind. Viel Schnee tritt vor allem dann auf, wenn die Nor’easters (Nordoststurm) eine Rolle spielen.

Temperaturen:

Der Winter ist mit +2°C kalt und weist leichte Fröste in den Nächten auf. Bei Kaltlufteinbrüchen kann das Thermometer bis auf unter -10°C sinken. Die Übergangszeiten sind mild bis warm. Die Sommer sind feucht-heiß. Der Juli-Durchschnitt liegt bei +27°C. Die teils sehr hohen Tagestemperaturen werden im Südosten der Stadt von der Seebrise der Chesapeake Bay gemildert. In den Stadtgebieten im Inland ist die Hitze unerträglicher. (Weitere Infos ↓ beim Abschnitt “Klimatabellen – Temperaturen”)

Stadtklima:

Baltimore stellt klimatisch gesehen eine urbane Wärmeinsel dar. So weist das Stadtzentrum nahe der Chesapeake Bay recht hohe und milde Temperaturen auf. Die Stadtgebiet weiter im Inland weisen kühlere Temperaturen auf. Die Unterschiede werden vor allem in den Nachttemperaturen deutlich. Auch ist der Schneefall je nach Stadtteil anders. Im Norden und Westen sind die winterlichen Schneefälle deutlich höher und erreichen um die 76 cm pro Winter. Während es in den äußren Stadtgebieten schneit, regnet es oftmals an der Küste oder im Stadtzentrum. Wenn der Wind von Osten her weht, wird die kalte Luft gegen die Berge nach Westen gedrückt und das Ergebnis ist gefrierender Regen oder Graupel.

Wetterextreme:

Im Spätsommer und Frühherbst können Hurrikans oder ihre Ausläufer auf Baltimore treffen und dort Überschwemmungen, sowie Sturmfluten verursachen.


Klimatabellen:

Temperaturen:

Die Rekordtemperaturen liegen zwischen -22°C (09.02.1934; 10.02.1934) und +42°C (22.07.1934). Im Schnitt steigt an einem Tag im Jahr das Thermometer auf über +38°C. 37 Tagen weisen eine Höchsttemperatur von ≥+32°C auf. Eistage (Max. Temperatur ≤0 °C) kommen im Schnitt zehn mal im Jahr vor. Bei Kaltlufteinbrüchen im Winter müssen mit Temperaturen von bis zu -15°C und weniger gerechnet werden. Im Sommer sind Temperaturen von +40°C und mehr recht selten. 

Jährliche Extremtemperaturen:

Die Vielfalt des Stadtklimas von Baltimore lässt sich an an Hand der beiden folgenden Tabellen darstellen. Beide Tabellen zeigen die jährlichen Extremwerte der Tiefst- und Höchsttemperatur auf. Die erste Tabelle stellt die Extrema der Innenstadt dar, während sich die zweite Tabelle auf den Flughafen der Stadt bezieht. Vor allem fallen die Tiefsttemperaturen sehr unterschiedlich aus. So sind die absoluten Tiefsttemperaturen, bis auf wenige Ausnahmen, merklich milder, als die des Flughafens.

Schnee:

Wie oben bereits erwähnt weist das Stadtgebiet von Baltimore unterschiedliche Summen des jährlichen Schneefalles auf. Am schneereichsten sind die Stadtgebiete im Norden und Westen. Am geringsten ist der Schneefall an der Küste, wie bei Curtis Bay oder der Downtown. Cheswolde liegt im Nordwesten und weist im Verglich zum Küstengebiet deutlich mehr Schnee auf.

Durchschnittlicher Schneefall in cm:


Klimastationen:

USA Klima 5