Kentucky

Kentucky gehört zu den Southern States of America und liegt in den Appalachen und deren Vorland. Neben unberührten Berglandschaften warten große Metropolen auf einen.


Lage und Landschaf:

Kentucky, das im Norden durch den Ohio River begrenzt wird, ist wegen seines blaugrün blühenden Grases und der Bluegrass Music auch als “Bluegrass State” bekannt. Berühmt ist der Bundesstaat auch für seine zahlreichen Whiskeybrennereien, seine Vollblutpferde und die unzugänglichen Berge und Täler.

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Fläche: 104.665 km²

Höchster Berg: Black Mountain (1263 m)

Größte Höhle: Mammoth Cave

Bevölkerung: 4,3 Mio. Einwohner

Hauptstadt: Frankfort (27.000 Einwohner)

Zeitzone: Central/Eastern Time

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Louisville


Klima:

Im südöstlichen inneren Teil Nordamerikas gelegen bezeichnet man das Klima Kentuckys als feucht-subtropisches Klima: ein gemäßigtes Klima mit kühlen Wintern und warmen Sommern.800px-ky_koppen-svg Die Durchschnittstemperaturen schwanken zwischen 30,9 °C im Sommer und -4,9 °C im Winter bei 1168,4 mm Niederschlägen. Das Jahresmittel liegt bei rund 14 °C in einem Großteil des Landes. Die Temperaturextreme schwanken zwischen -36,7 °C in Cynthiana im Jahre 1963 und +45,6 °C in Greensburg im Sommer 1930. Dagegen sind im WinterSchneedecken von mehr als 60 cm in den Ausläufern der Appalachen häufig anzutreffen. Kentucky liegt im Durchzugsgebiet verschiedener Sturmsysteme, die meist zwischen März und September zum Teil als Tornado auftreten. Die heftigsten Sturmkatastrophen traten 1890 beim Tornado um Louisville mit mindestens 76 und 1974 im „Super Outbreak“ mit 72 Todesopfern auf. In der jüngeren Vergangenheit forderte eine Überschwemmung 1997 18 Menschenleben, der so genannte Super Tuesday tornado outbreak, der auch mehrere andere Bundesstaaten betraf, mit 17 Opfern allein in Kentucky, und ein überregionaler Eissturm im Januar 2009, bei dem mindestens 24 Menschen zu Tode kamen.

Klimatabellen:

Lexington:

Louisville:


Kulturelle Zentren:

Frankfort:

Frankfort (auch The Big Bend) ist die Hauptstadt des BundesstaatesKentucky in den Vereinigten Staaten. Mit nur ca. 25.500 Einwohnern innerhalb des eigentlichen Stadtgebietes ist die Mittelstadt nur auf Platz 14 der größten Städte in Kentucky und somit deutlich kleiner als die Metropolen von Kentucky, Louisville und Lexington. Allerdings liegt die Stadt relativ zentral im Städtedreieck zwischen den beiden genannten Städten und Cincinnati, Ohio im Nordosten des Staates, sodass deren Flughäfen innerhalb von 30 bis 95 Minuten zu erreichen sind. Durch die Stadt fließt der Kentucky River, der sie in vier Stadtgebiete unterteilt. Frankfort beherbergt viele Sehenswürdigkeiten und diverse Bourbon-Whiskey-Destillerien.

  • Grabstätte Daniel Boones, des Vorbildes für James Fenimore Coopers Lederstrumpf und im wirklichen Leben “Held” der Indianerkriege (215 East Main Street). Er gilt als “Vater” des Bundesstaates Kentucky.
  • Buffalo Trace Distillery (nur eine von vielen Brennereien).
  • Switzer Covered Bridge, Hwy. 1261 Switzer, off Hwy. 460 East. Ein gutes Beispiel für die mit einem Dach bedeckten Holzbrücken aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Diese Brücke ist die letzte dieser Art, die noch in Kentucky besteht.
  • Frank Lloyd Wright – Zeigler House, 509 Shelby Street. Der berühmte Architekt entwarf dieses Privathaus für den Reverend Jesse Zeigler 1910 im Prärie-Stil. Es ist zudem das einzige Exemplar Wrights in Kentucky.

Lexington:

Lexington ist eine Stadt im US-Bundesstaat Kentucky. Sie ist ein Zentrum der Pferdezucht und wird als die „Pferde-Hauptstadt der Welt“ („Horse Capital of the World“) bezeichnet; sie liegt mitten im Bluegrass und ist nach Louisvilleflächenmäßig die zweitgrößte Stadt in Kentucky. In Lexington befinden sich der Kentucky Horse Park, die Transylvania University(gegründet 1780) und die Universität von Kentucky (gegründet 1865). Lexington wurde im Jahr 1775 gegründet, 17 Jahre bevor Kentucky ein Bundesstaat der USA wurde, sodass es zu diesem Zeitpunkt noch zum Staat Virginia gehörte. Um 1820 war Lexington eine der größten und wohlhabendsten Städte westlich der Allegheny Mountains, sodass sie auf Grund ihres kultivierten Lebensstils den Spitznamen „Athen des Westens“ („Athens of the West“) erhielt. Es gibt 230 Kirchen und Synagogen, die 38 Glaubensgemeinschaften repräsentieren. Als Attraktion ist das Basketball Team der University of Kentucky zu bezeichnen. Die „Kentucky Wildcats“ holten acht NCAA-Titel in die heimische Rupp Arena mit etwa 23.000 Sitzplätzen. Daneben sind der pittoreske Stadtkern mit dem Mary Todd Lincoln House und dem Lexington Opera House, in dem allerdings vorzugsweise Musicals aufgeführt werden, als Sehenswürdigkeiten zu nennen.

Louisville:

In der Stadt am Ohio River findet alljährlich das legendäre Kentucky Derby statt. Im Kentucky Derby Museum gleich nebenan erfährt man alles über die Geschichte des “berühmten Pferderennens der Welt”. Kunst aus der Renaissance findet man im J. B. Speed Art Museum. Louisville verfügt neben seinem modernen Stadtkern, der einer typischen amerikanischen Innenstadt entspricht, über mehrere Stadtteile mit alten Bauten und damit insgesamt über den größten Bestand an viktorianischen Villen außerhalb Englands. Einige davon sind in das National Register of Historic Places eingetragen, etwa das Peterson-Dumesnil House.

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Naturlandschaften und -monumente:

  • Cumberland Gap National Historic Park
  • Daniel Boone National Forest
  • Schlucht des Kentucky River in Bourboun County
  • Natural Bridge von Kentucky
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Schlucht des Kentucky River

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Natural Bridge von Kentucky

Höhlen von Kentucky:

Mammoth Cave National Park:

Die Höhle ist UNESCO-Weltnaturerbe und die größte Höhle Kentuckys, der USA und der Erde. Das Höhlensystem ist 500 km lang und ist durch unterirdische Flüsse gebildet worden. Die Mammoth Cave ist als Nationalpark geschützt.

Cumberland Falls:

Cumberland Falls ist ein großer Wasserfall, den der Cumberland River im südöstlichen Kentucky bildet. Die Wasserfälle sind rund 21 m hoch und 40 m breit. Sie werden von einer Sandsteinbank gebildet. In der Gischt der Cumberland Falls kann in klaren Vollmondnächten ein Mondbogen zu beobachten sein.

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Appalachen:

Die Appalachen sind ein riesiges Berggebiet im Osten der USA. Das Gebirge trennten die Atlantische Tiefebenen von den Great Plains. Der Gebirgszug stellt eine Art Wetterscheide da und hält die kalten Temperaturen des Westens ab, somit herrscht in den östlichen Appalachen ein subtropisches Klima. Bekannt ist  das Gebirge für unberührte Bergregionen. 

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Amerikanische Ureinwohner im Bundesstaat Kentucky:

Kentucky spielt in der Geschichte Amerikas eine Schlüsselrolle. Bis Mitte des 18. Jh. hatten die Appalachen die Expansion der 13 Kolonien nach Westen verhindert. Dann jedoch entdeckte ein Trapper namens Thomas Walker das Cumberland Gap, einen Durchlass in den unwegsamen Cumberland Mountains, und öffnete damit die Tür nach Kentucky und zum Mississippi. widerstand seitens der Indianer gab es kaum, Cherokees und Shawnees aus Ohio und Tennessee jagten nur in der Region. Von 1770 an führten englische Waldläufer, darunter der legendäre Daniel Boone, Siedler durch das Cumberland Gap nach Kentucky.


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Brücke von Louisville

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