Wälder von Fontainebleau

Die südlich der französischen Hauptstadt gelegnen Wälder von Rambouillet, Fontainebleau und Orléans waren einst dem König zur Jagd vorbehalten: heute sich die Naturschutzgebiete offen für alle.

Geographie:

Die königlichen Wälder liegen im Süden der französischen Hauptstadt Paris. Insgesamt beträgt die Waldfläche 65.940 ha (Fontainebleau hat davon 25.000 ha Anteil).

Landschaft:

Kleine Täler, ungewöhnliche Felsformationen, Wasserfälle und Seen sind in allen Wäldern vertreten.

Klima:

Das Klima der Wälder ist mild und ozeanisch.

Jan.
Feb.
Mär.
Apr.
Mai
Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
8°C8°C11°C14°C18°C21°C24°C23°C20°C16°C11°C8°C
2°C2°C4°C6°C9°C12°C14°C14°C11°C8°C5°C3°C

Beste Reisezeit:

Die beste Jahreszeit für einen Besuch ist der Herbst, wenn Eichen, buchen und andere Lebensbäume ihr Farbkleid wechseln. Die Strahlen der tiefstehenden Sonne baden die Blätter in warmen Licht, die atemberaubend schönen Gelb- und Rottöne leuchten wie Feuer.

Natur:

Im Wald gibt es Wildschweine, Dachse, Füchse, Iltise und viele Rotwildarten. Vogelfreunde können Fasane, Bussarde, Falken und Eulen beobachten und das Klopfen des Schwarzspechtes hören.

Sehenswürdigkeiten:

Rambouillet, mit seinem Tierpark und zahlreichen malerischen Wanderwegen, ist am bekanntesten. Fontainebleau beherbergt insgesamt 1.300 Pflanzenarten und hat damit die größte Bedeutung im Bereich Naturschutz. Orléans ist mit seinen 34.700 ha zwar der größte, aber der am wenigsten naturbelassenen der Parks. Es besteht die Gefahr, dass die im 19. Jahrhundert gepflanzten Pinien die anderen Baumarten verdrängen, was aber der Schönheit des Parks keinen Abbruch tut.


fontainebleau-726811_1920

fontainebleau-726787_1920