Idaho

Idaho gehört zu den Rocky Mountains States. Die Landschaft ist geprägt von wüstenhaften und bergigen Landschaften. Hauptstadt ist Boise. In Idaho findet man eine bezaubernde Berglandschaft vor, wie die Sawtooth Mountains.

Fläche: 216.456 km²

Höchster Berg: Borah Peak (3859 m)

Anzahl der Seen: über 2000

Bevölkerung: 1,5 Mio. Einwohner

Hauptstadt: Boise (205.000 Einwohner)

Zeitzone: Mountain/Pacific Time


Lage und Landschaft:

Eindrucksvolle Erholungsgebiete liegen in der majestätisch anmutenden Wildnis der Rocky Mountains. Sun Valley wurde zu einem Wintersportmekka. In vielen Stadtzentren bewahren alte Gebäude und Museen die Erinnerung an die Zeiten der ersten Begegnungen zwischen Indianern und weißen Siedlern.

Lage und Grenzen:

Idaho grenzt an sechs US-Staaten und an eine kanadische Provinz. Im Westen grenzt Idaho an Washington und Oregon, während die Grenze zu Nevada und Utah im Süden ist. Montana und Wyoming grenzen im Osten an den Bundesstaat. Ganz im Norden befindet sich die kleine Grenze zum kanadischen Bundesstaat British Columbia.

Landschaften:

Die Landschaft besticht durch einige der größten Naturschutzgebiete der USA. Zum Beispiel ist das 930.000 ha große Frank Church-River of No Return Wilderness Area gehört zu den größten Wildness Areas der Vereinigten Staaten. Die Rocky Mountains weisen eine atemberaubende Gebirgslandschaften und wunderschöne Szenerien auf, sowie weiten Seen und tiefen Schluchten. Das Wasser des Snake River rauscht durch den Hells Canyon, die tiefste Schlucht der USA. Die Shoshone Falls sind  um einiges höher als die Niagara-Fälle.

Gewässer:

Zu den wichtigsten und größten Flüssen in Idaho gehört der Snake River, Clark Fork/Pend Oreille River, der Clearwater River und der Salmon River. Weiter signifikante Flüsse sind  Coeur d’Alene River, Spokane River, der Boise River und derPayette River.

Gebirge und Erhebungen:

Der höchste Punkt in Idaho ist der Borah Peak mit 3859 m. Der Gipfel gehört zur Lost River Range und liegt im Norden von Mackay. Der tiefste Punkt stellt der Zusammenfluss des Clearwater River und Snake River mit 216 m. Die Sawtooth Range ist die bekannteste Gebirgsregion Idahos. Weiter Gebirgsketten ist die Bitterrot Range, die White Cold Mountains, die Lost River Range, die Clearwater Mountains und die Salmon River Mountains.


 

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Klima:

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©Adam Peterson

Das Klima in Idaho ist sehr variantenreich. Die westliche Grenze des Bundesstaat liegt 560 km vom Pazifischen Ozean entfernt, somit bleiben die maritimen Einflüsse aus. Die Winter sind bewölkt, kalt und stellen die feuchteste Zeit im Jahr an. Teilweise hat der Pazifik dennoch einen leichten Einfluss auf das regionale Klima. In den Orten mit Einflüssen des Pazifiks sind die Winter deutlich milder und die Tiefsttemperaturen sinken nicht so stark ab. Im Osten fällt der Pazifische Einfluss gänzlich aus und die Niederschläge verteilen sich anders. Die Sommer sind hier feuchter und die Winter trockner. Umso weiter östlicher man kommt umso trockner wird das Klima. In Idaho kann es sehr heiß werden, obwohl Temperaturen von über +37°C selten sind. Die Rekordtemperaturen liegen zwischen +48°C (Orofino) und -51°C (Island Park Dam).

Klimazonen:

In Idaho findet man verschieden Klimazonen vor. Die Winter sind in der Regel sehr kalt und die Sommer sehr warm. Auch in den Sommern kann es in den Nächten bitterkalt werden. Das Klima ist stark kontinental geprägt. Insgesamt findet man 12 Klimazonen vor:

Temperaturen:

Die durchschnittlichen Temperaturen sind sehr variabel. In der unteren Liste werden verschieden Städte des Bundesstaates aufgezählt. Zu erst folgt der Stadtname, dann die Höchst- und Tiefsttemperatur des Monats Juli und anschließend die Höchst- und Tiefsttemperatur des Januars.

  • Boise 33°C/15°C ; 3°C/-4°C
  • Lewiston 32°C/16°C ; 6°C/-1°C
  • Pocatello 31°C/11°C ; 1°C/-9°C

Klimakarten:

Klimatabellen:

Boise:


Kulturelle Zentren:

  • Coeur d’Alene
  • Fort Lemhi

Boise:

Boise ist die Hauptstadt von Idaho und hat eine provinzielle Ausstrahlung, lediglich zur Zeit des Goldrausches im Jahr 1862 lebte die Siedlung richtig auf. Heute ist die Stadt sitz der Boise State University, der größten Universität Idahos. Das State Capitol aus dem Jahr 1905 wurde von Mormonen gebaut und hat die ähnliche Bauweise eines Tempels. Nördlich des Gebäudes wurden Lagerhäuser der “Altstadt” errichtet.

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Boise


Naturlandschaften und -monumente: 

  • Hells Canyon National Recreation Area
  • Sawtooth National Recreation Area
  • Craters of the Moon National Monument
  • Sawtooth Mountains
  • Bear Lake
  • Snake River
  • Twin Falls

Amerikanische Ureinwohner im Bundesstaat Idaho:

Als erste Weiße durchquerten 1805 die Teilnehmer der Lewis- und Clark-Expedition auf ihrer Entdeckungsreise zum Pazifik die Region. Zu diesem Zeitpunkt lebten etwa 8000 Angehörige der First Nations, überwiegend Salish (Flathead-Indianer), Kalispel, Shoshone, Nez Percé und Coeur d’Alenes im Gebiet des heutigen Idaho.


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Sawtooth Mountains


Southern Idaho:

Der südliche Teil des Bundesstaats Idahos hebt sich stark von den anderen Regionen ab. Die Landschaft wird durch breite, flache und landwirtschaftlich genutzte Ebenen geprägt, sowie von Lavafeldern und Sagrebuschländern.

Rocky Mountains:

Im nördlichen Süden erheben sich Gebirgsketten, wie die Centenials, Lemhis und die Lost River Range, aber auch die Ridges und Gipfel der Sawtooths. Die Teilgebirge der Rocky Mountains enden abrupt und gehen in die Snake River Plain über. Am südlichen Ende der Ebene erheben sich wieder die Berge und die Gebirgszüge reichen bis nach Utah und Colorado.

Snake River Plain:

Das Becken des Snake River bildet eine 640 km lange und 48 km bis 200 km breite Schneise. Nach den Untersuchung der Geologen entstand die Ebene durch langsame Bewegungen des Kontinents über einen Hot Spot, in den weit unterliegenden Erdschichten.

Prähistorische Vulkanausbrüche in der Region:

Dieser Hot Spot war eine instabile Zone und es kam zu einem gewaltigen Vulkanausbruch, vergleichbar mit dem Ausbruch des Yellowstones vor 600.000 Jahren. Dieser katastrophale Vulkanausbruch war die größte bekannte Eruption eines Vulkans in der gesamten Geschichte. Die gewaltige Eruption bildete das heutige Yellowstone Caldera, ein 45 bis 75 breiter Krater. Der Ausbruch in der Snake River Plain ereignete sich vor 1,3 bis 2 Mio. Jahren und hatte gewaltige Auswirkungen auf die Landschaft.

Landschaften:

Der Südosten von Idaho wird geprägt von Hochländern mit Kiefernwäldern und tief verschneiten Wintern. Das Hochland liegt im Schatten des massiven Yellowstone. Die Schneeschmelze führt dem Snake River das meiste Wasser zu. Weiter des Snake Rivers entlang Richtung Gooding wird die Landschaft trockener und die Vegetation wird ärmer. Die hierliegende Lavalandschaft gehört zu den feindlichsten Regionen der Erde und wird von zerklüfteten Land geprägt. Hier sind die Sommer heiß und die Winter kalt. Das Snake River Valley bei Nampa weist eine halbwüstenähnliche Landschaft auf. Hier erheben sich Wüstenberge und tiefe, sowie unberührte Canyons. Weiter im Osten nahe der Grenze von Utah und Nevada wird die Landschaft vom Great Basin geprägt. Die Landschaft ist charakterisiert durch parallelverlaufende Gebirgsketten und weiten Tälern. Der Südosten von Idaho weist Seen- und Flusslandschaften auf.


Central Idaho und das Panhandle:

Das zentrale Idaho, sowie der “Pfannenstiel” sind ein touristisch eher unbekanntes Gebiet, weist aber wunderschöne Gebirgslandschaften und eine besondere Wildnis auf. Zwischen den braunen Hügeln von Boise und die üppigen Zedernwäldern des Panhandle, sowie Wüstenlandschaften, bewaldete Flussläufe und -täler, hohen Gebirgsketten und den tiefen Trockengründen der gewaltigen Canyons, weist die Region eine grandiose Vielfalt an Landschaften auf. Vergleichsweise gesehen ist die Landschaft eine Abwechslung zwischen den höchsten Gipfeln Montanas, den Regenwäldern Oregons, sowie den Wüsten von Arizona. Zu den vielen wildesten Gebirgsflüssen gehört der Salmon River, der sich in seinem weiterem Flusslauf in das Sawtooth Valley fliesst. Zudem bildet der Fluss auch den Salmon River Canyon, die zweittiefste Schlucht Nordamerikas. Frühere Entdecker nannten den Fluss “River of no return” (der Fluss ohne Wiederkehr). Ein weiterer Canyon ist der Snake River Canyon, die tiefste Schlucht von Nordamerika. Die Sawtooth Range erstreckt sich quer durch den Norden und dem Panhandle Idahos. Die Gebirgswälder sind urwüchsig und dicht bewaldet.