Kap Verde

Kap Verde ist ein westafrikanischer Staat im Atlantischen Ozean. Die Hauptstadt ist Praia, auf der Hauptinsel Santiago. Die Amtssprache ist Portugiesisch und Crioulo. Der Staat hat eine Fläche von 4.033 km². Insgesamt leben um die 342.000 Menschen auf den Inseln. Im geographischen Sinn besteht die Republik aus den Kapverdischen Inseln.

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Geographie:

Die Republik Kap Verde liegt im Zentralatlantik vor der Westküste Afrikas. Die Inselgruppe besteht aus 15 Inseln und weiteren kleinen Eilanden, von denen neun bewohnt sind.

Inseln:

Es wird unterschieden zwischen den nördlichen Inseln über dem Wind (Ilhas de Barlavento) und den südlichen Inseln unter dem Wind (Ilhas de Sotavento). Die Inseln über dem Wind sind Santo Antão, São Vicente, São Nicolau, Sal, Boa Vista und die unbewohnten Inseln Santa Luzia, Branco und Raso. Zur Sotavento-Gruppe gehörenMaio, Santiago, Fogo und Brava sowie die unbewohnte Inselgruppe der Ilhéus do Rombo.

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Größten Stadt:
  1. Praia
  2. Mindelo
  3. Assomada
  4. Perda Badejo
  5. Santa Maria
  6. Sao Filipe
  7. Tarrafal
  8. Porto Novo
  9. Espargos

Klima:

Das Klima ist ein wechselfeuchtes Tropenklima. Es gibt unregelmäßige Regenfälle zwischen Oktober und März. Ganz jährig liegen die Temperaturen um die 25°C.

Sonnenstunden:

Jan.
Feb.
Mär.
Apr.
Mai
Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
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Wassertemperatur:

Jan.
Feb.
Mär.
Apr.
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Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
23°C22°C22°C23°C23°C24°C24°C25°C26°C27°C26°C24°C

Klimatabellen:

Kapverdische Inseln:

Jan.
Feb.
Mär.
Apr.
Mai
Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
23°C24°C24°C25°C25°C26°C27°C28°C28°C29°C28°C26°C
19°C19°C19°C19°C20°C21°C22°C23°C24°C23°C22°C20°C

Praia:

Jan.
Feb.
Mär.
Apr.
Mai
Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
25°C25°C26°C26°C27°C28°C28°C29°C30°C29°C28°C26°C
20°C19°C20°C20°C21°C22°C23°C24°C24°C24°C23°C21°C

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Geologie:

Der Archipel der Kapverden ist vulkanischen Ursprungs. Die höchste Erhebung der Kapverden ist der ebenmäßige Vulkankegel des Pico do Fogo mit 2829 Metern Höhe. 1995 brach er nach einer 24-jährigen Ruhephase wieder aus. Hierbei entstand der 1920 m hohe Parasitärkrater „Pequeno Fogo“, an dessen Rändern noch heißeFumarolen tätig sind. Dieser Parasitärvulkan war ab dem 23. November 2014 wieder aktiv und spie Aschewolken und Feuer. Durch die austretende Lava, die sich in die Caldeira mit drei Hauptströmen ergoss, wurden zwei Ortschaften und einige weitere, kleine Ansiedlungen in der Caldeira zerstört. Die vulkanischen Aktivitäten endeten am 8. Februar 2015. Die Inseln im Nordwesten Santo Antão, São Vicente und São Nicolau sowie Santiago sind ebenfalls jung-vulkanisch und hochgebirgig, während die östlichen Inseln weitaus älter, bis auf einigeZeugenberge flach abgetragen und mit einem Kalksockel ausgestattet sind. Zum Archipel gehören auch noch folgende Tiefseeberge (englisch Seamounts): Seamount Nola (westlich Santo Antãos), Seamount Boavista (östlichBoa Vistas), Seamount Cape Verde (südöstlich Boa Vistas), Seamount Maio (östlich Maios) und Seamount Cadamosto (südlich Bravas). Möglicherweise gehört auch das Riff João Valente südlich von Boa Vista zu den Seamounts. Auf den Inseln gibt es bis auf die Ribeira de Torre und die Ribeira de Paúl (beide auf der Insel Santo Antão) keine permanent wasserführenden Flüsse oder Bäche. Im Inselinneren Boavistas besteht ganzjährig der kleine Süßwassersee Odjo d’Água. In der Regenzeit schwellen die ansonsten trockenen Täler der Ribeiras (= Bäche) oft zu reißenden Strömen an und zerstören Straßen und Wege, die dann mitunter längere Zeit unpassierbar bleiben.

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Steinformationen auf Boa Vista

Fauna und Flora:

Flora:

Die Vegetation der Kapverdischen Inseln ist aufgrund der Trockenheit halbwüstenähnlich. Es gibt unter anderem trockene Grasfluren, im östlichen Teil sind die Inseln auch mit großen Dünen oder Salzsümpfen (Mangroven) bedeckt. Dazu kommen einige Palmenarten wie die Kanarische Dattelpalme, die an die Trockenheit angepasst sind.

Fauna:

Die Tierwelt auf den Inseln ist vergleichsweise artenarm. Vor der Besiedlung durch den Menschen waren bis auf eine Fledermausart keine Säugetiere auf den Inseln vorhanden. Zudem gibt es einige kleine Reptilienarten, zum Beispiel Geckos und Skinke. An den Stränden legen Meeresschildkröten gelegentlich ihre Eier ab.


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