Swanetien

Die swanische Bergwelt ist eine der majestätischsten und erhabensten ganz Europas; unberührt von Massentourismus und in den Höhenlagen von kaum je einem Menschen zu betreten.

Lage und Landschaft:

Unteres und Oberes Swanetien sind zwei von unzugänglichen Bergketten getrennte Verwaltungsbezirke.

Unteres Swanetien:

Die von Kutaissi über Zchaltubo und Letschchumi nach Lentechi und weiter in die Berge über den in fast 3000 m Höhe gelegnen Sagar-Pass ins Obere Swanetien führende Trasse windet sich zunächst am Rand der Vorberge, des Kaukasus bis zum Tal des Zcheniszkali, dem sie bis zur Quelle folgt. Das Flusswasser des Zcheniszalki ist schmackhaft und reich an Mineralien. Der Fluss mündet schließlich in die Kolchische Tiefebene. Der Fluss durchschneidet ein schmales Tal und wird von beiden Seiten von hohen Bergen überragt. In den Seitentälern hat man einen zauberhaften Blick auf den Gipfeln des Kaukasus, wenn man Glück hat erkennt man die Gletscher der hohen Gipfel. Die Berghänge sind mit Wäldern bedeckt. Die Stadt Lentchi liegt hinter einen von Burgen flankierten Felsdurchbruch.

Oberes Swanetien:

Ein Hochland mit eisig kalten Winter (September – Mai) und Sommer mit verbrennender Sonne. Eine kahle Landschaft mit wenig Vegetation. Bezaubernde Bergwelt des Kaukasus.


Kulturelle Zentren:

Lentechi:

Der Verwaltungssitz und größter Ort von Swanetien. Die Stadt liegt am Zusammenfluss dreier Bergflüsse und über 900 m über dem Meer. Dort entspringen wie in vielen anderen Orten heiße Quellen.

Moaschi:

Ein berühmtes Touristendorf das in 1600 m Höhe liegt. Ist umgeben von dichten Tannenwäldern und liegt an einem malerischen Berghang. Ein Ausgangspunkt für viele Wandermöglichkeiten in die Umgebung.

Mele:

Letzter großer Ort in Unteren Swanetien vor dem Sagar-Pass.

Seßcho:

Eine Alpinistensiedlung und liegt zu Füßen der bis zu 4800 m hohen, von Schnee- und Eishüten bedeckten Bergriesen.

Uschguli:

Ein 2200 m hoch gelegnes Dorf, das bis weit in den Mai von Schnee und Eis bedeckt ist. Im Sommer verbrennt die Sonne die Felder. Bereits im September fällt wieder Schnee. Sehenswert ist die Mauer mit den 46 Wehrtürmen und das Museum, in den Ikonen und silbergeschlagene Kreuze zu besichtigen sind.

Mestia:

Von dort lassen sich viele Bergtouren unternehmen. Hier findet man einige Museen.


Naturlandschaften und -monumente:

Pferdeflussquelle (Quelle des Zcheniszalki):

Der Fluss entspringt 2950 m über dem Meer hinter dem Dorf Zana, zu fußen der 4000 bis 5000 m hohen Berge.

Enguri:

Zu Füßen des Schchara befindet sich die Quelle des Enguri, der sich über Dutzende Kilometer durch die Berge schlängelt, kleiner Seitenflüsse aufnimmt und sich wieder mit den Zcheniszkali ins Schwarze Meer mündet.

Uschba:

Der berühmteste Berg der Region. Er ist 4800 m hoch.


Klima:

Das Klima ist kontinental und alpin geprägt. Im Unteren Swanetien herrscht ein Kontinentales Klima mit kalten Wintern und sehr heißen Sommern. Das Obere Swanetien wird kontinental und alpin geprägt. Die Winter sind schneereich und eisig. Die Sommer kurz und kühl.

Oberes Swanetien:

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Ambrolauri:

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