Alentejo

Alentejo „jenseits des Tejo“, so heißt der weite und dünn besiedelte Süden, ein Gebiet das von alters her wenigen Großgrundbesitzer gehörte. Trotz der Enteignungen im Revolutionsjahr 1974 ist die Bevölkerung arm geblieben.

Die Region unterteilt sich in 5 statistische Unterregionen:

  • Alentejo Central
  • Alentejo Litoral
  • Alto Alentejo
  • Baixo Alentejo

Lage und Landschaft:

Der Tejo ist die nördliche Grenze der Region. Die Region ist meist hügelig mit einigen Bergregionen. Zwischen durch gibt es weite Grasflächen und riesige Korkeichenhainen.


Kulturelle Zentren:

Marvão:

In atemberaubender Höhe auf einem Felsvorsprung gelegne Grenzfestung im gebirgigen Alto Alentejo.

Castelo de Vide:

Altes Städtchen westlich von Marvão in ähnlich schöner Lage mit idyllischen Plätzen und Winkeln. Der ältesten Synagoge Portugals aus dem 13. Jahrhundert und malerischem Castelo, von dort hat man herrliche Blicke im Bergland des Naturschutzparks Serra de São Mamede.

Évora:

Die „Perle des Alentejo“ (UNESCO-Weltkulturerbe) war breites zur römischer und maurischer Zeit eine bedeutende Stadt.

Besonders sehenswert:

  • maurisch-manuelinisches Casa Cordovil
  • Renaissancebrunnen auf dem Reizvollen Platz Largo das Portas de Moura
  • römischer Diana-Tempel
  • spätgotisches Kloster Pousada dos Lóios
  • arkadengeschmückter Platz Praça do Giraldo
  • romanisch-gotische Kathedrale Sé, imposante Bischofkirche mit Kreuzgang aus dem 14. Jahrhundert
  •  manuelinische Igreja de São Francisco

Vila Nova de Milfontes:

Hübscher Badeort an der Mündung des Rio Mira.


Naturlandschaften und -monumente:

Península de Setúbal:

Ist eine Halbinsel bei Lissabon.

Besonders sehenswert:

  • Cabo Espichel, felsiges Hochplateau mit atemberaubender Aussicht
  • Serra da Arrábida, steil ins Meer abfallender, grüner Höhenzug, teils für Besucher gesperrtes Naturschutzgebiet

Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina:

Südlich der Mündung des Rio Mira: schöne, noch weitgehend unbekannte Badebuchten, etwa bei Zambujeira oder Odeceixe.

Parque Natural do Vale do Guadiana:

Naturpark in den bergigen Regionen des Alentejo. Im Norden des Parks befinden sich Stromschnellen und Wasserfällen. Auch findet man hier einige Reptilienarten.


Klima:

Das Klima ist warm und trocken, aufgrund der südlichen Lage der Region steigen die Temperaturen im Sommer bis zu 40°C, manchmal werden auch 45°C erreicht. Die Winter sind mild und regnerisch.

Beja:

Jan.
Feb.
Mär.
Apr.
Mai
Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
14°C16°C19°C20°C24°C30°C33°C33°C29°C24°C18°C15°C
5°C6°C8°C9°C11°C14°C16°C16°C15°C13°C9°C7°C

Évora:

Jan.
Feb.
Mär.
Apr.
Mai
Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
13°C15°C18°C19°C23°C28°C31°C31°C28°C22°C17°C14°C
6°C7°C9°C10°C12°C15°C17°C17°C16°C13°C10°C7°C

Setúbal:

Jan.
Feb.
Mär.
Apr.
Mai
Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
15°C17°C19°C21°C23°C27°C30°C30°C28°C23°C19°C16°C
10°C11°C14°C15°C17°C21°C23°C23°C21°C18°C14°C11°C


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Évora

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Beja

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