Rund ums Schwarze Meer

Das Schwarze Meer ist ein Nebenmeer des Mittelmeers, mit dem es über die Meerenge Bosporus und Dardanellen sowie über das zwischen diesen gelegene Marmarameer verbunden ist. Die an ihrer schmalsten Stelle nur rund 4 km breite Straße von Kertsch stellt die Verbindung von Schwarzem Meer und Asowschem Meer dar. Die Fläche des Schwarzen Meers, das sich zwischen Osteuropa und Vorderasien erstreckt, beträgt 425.000 km², die maximale Tiefe 2.200 m. Der Küstenverlauf ist über weite Strecken relativ ausgeglichen, nur im Norden und Westen ist die Küste stärker gegliedert. Im Schwarten Meer wie auch im Asowschen Meer gibt es nur wenige Inseln. Bemerkenswert sind Salz- und Sauerstoffhaushalt beider Binnenmeere.

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Die Aufnahme zeigt das gesamte Schwarze Meer mit der Halbinsel Krim (oben), die das Asowsches Meer (rechts oben) abdämmt. Die im Asowschem Meer erkennbaren grünen Farbtöne entsprechen ausgedehnten Algenteppichen.

Rund ums Schwarze Meer:

Vor allem im Westen und Norden erhält das Schwarze Meer straken Zufluss durch wasserreiche Flüsse wie Donau, Dnjepr und Dnjestr. Dieser stetige Eintrag großer Menge an Süßwasser bewirkt in den oberen Wasserschichten einen vergleichsweise geringen Salzgehalt, der nur etwa halb so groß ist wie der Atlantische Ozean. Erst unterhalb von mehreren hundert Metern steigt der Salzgehalt an. Diese vertikale Schichtung verhindert eine tiefergreifende Durchmischung des Wassers und führt deshalb in den tieferen Schichten zu starkem Sauerstoffmangel. Er ist so ausgeprägt, dass dort keine Organismen existieren können, deren Stoffwechsel auf Sauerstoffatmung beruht. Hier finden vorwiegende Bakterien geeigneten Lebensraum. Anders ist dies in den oberflächennahen Schichten: Dort kommt es von Zeit zu Teig zu ausgeprägten Algenblüten oder riesigen Ansammlungen von Phytoplankton, die ebenfalls vorwiegend aus Algen bestehen. Einer derartige Situation zeigt sich meist im südwestlichen Teil des Schwarzen Meeres, an den Küsten Rumäniens, Bulgariens, der Türkei und der Ukraine, dort bilden sich Algenteppiche die als blau-grüne Schlieren erscheinen. Dieses starke Wachstum des Phytoplanktons ist eine direkte Folge der hohen Nährstoffeinträge durch die wasserreichen Zuflüsse.

 Asowsche Meer:

Dies gilt ebenso für das rund 38.000 km² große Asowsche Meer im Nordosten. Trotz der nur schalmen Verbindung mit dem Schwarzen Meer spielt der Eintrag von Süßwasser, vor allem durch den Don, vom Festland eine noch viel größere Rolle für den Wasserhaushalt, als dies beim Schwarzen Meer der Fall ist.

Salzmarsche des Asowschem Meer:

Salzmarschen sind im Küstenbereich des Asowschen Meeres weit verbreitet.

Mündungsbereiche des Asowschem Meer:

Die Mündungsbereiche einzelner Flüsse ins Asowsche Meer entständen durch Überflutung der Flusstäler durch nacheiszeitlichen Meeresspiegelanstieg. Man bezeichnet diese Gebiet als Limane.

Halbinsel Krim:

Die etwa 26.000 km² große ukrainische Halbinsel im Norden des Schwarzen Meeres ist naturräumlich vielgestaltig. Ausläufer des Osteuropäischem Tieflands nehmen den nördlichen Teil der Krim ein, der nach Süden über Hügelland allmählich zum Krimgebirge ansteigt. Dieses bis 1545 m hohe Gebirge, diese schirmt den äußersten Süden von kalten Luftströmen aus nördlichen Richtungen ab und bewirkt an der Südküste der Krim ein mediterranes Klima. Die fruchtbaren Schwarzerdeböden im Norden der Halbinsel werden von ausgedehnten Getreidefeldern eingenommen, in der südlichen Küstenregion ermöglicht das milde Klima ertragreichen Obst- und Weinbau. Hier gedeihen die Trauben, aus denen der bekannte Krimsekt gekeltert wird. Die Halbinsel im Schwarzem Meer ist im Norden über eine Landmenge mit dem Festland verbunden. vor allem der südliche Teil der Krim ist wegen seine mediterranes Klimas ein beliebtes Urlaubsgebiet. Neben dichtbesiedelten Regionen sind andere nahezu menschenleer.

Rumänische Küste:

 Die rumänische Küstenlinie am Schwarzen Meer ist 225 km lang. Das Klima an der Küste ist milder, als im rumänischen Innenland. Dort befindet sich einer der letzten Wildnisse Europas, nämlich das Donaudelta. Die wichtigste und größte Stadt stellt die Hafenstadt Constanta dar. Die Wassertemperaturen des Schwarzen Meeres steigen im Sommer zwischen 25°C und 26°C.

Die Stadt Mamaia wird immer wieder als Perle der Schwarzmeerküste bezeichnet, diese erstreckt sich 8 km der Küste entlang. Sehenswert sind die verschiedenen Festungen, Moscheen und Denkmälern, dazu gehört auch das schöne Landschaftsbild. 

Zwischen Tuzla und Olimp liegt der sich in den letzten Jahren rasant entwickelte Ort Constinesti. Der Ort ist ein absoluter Partyort, neben dem sonnenverwöhnten Strand gibt es auch größere Discos die an der ganzen Küstenlinie zu finden sind.

Wie alle großen Hafenstädte Besitz auch Constanta ein Flair von Freiheit, Abenteuer und Weltoffenheit. Von der antiken Hafenstadt Tomis bis zum “Rotterdam des Ostens” hat jede Epoche Spuren hinterlassen. Heute hat die Stadt zwei Zentren: die orientalisch geprägte Altstadt mit ihren engen Gassen, Kirchen und Moscheen und dem prächtigen Jugendstilcasino und das Geschäftszentrum mit Fußgängerzone und großen Kaufhäusern. Besonders sehenswert in Constanta ist der Ovid-Platz, das Archäologische Museum, das Museum des römischen Mosaiks, die Region südlich der Piata Ovidius, die Mahmudiye-Moschee, das Casino, das Aquarium, die Region nördlich der Piata Ovidius und das Volkskunstmuseum. Ebenso gibt es auch sehenswerte Orte in der Nähe von Constanta: Mamaia, Efroie, Mangalia. Das Hinterland von Constanta weisst Weinbaugebiete auf, wie das Weingut Murfaltar. Auch sehenswert ist das 40 km weiter westlich gelegene Trajan-Monument und das in der Nähe des Dorfs Ion Corvin gelegne Andreaskloster.

Die Rumänische Riviera erstreckt sich vom Kap Midia bis zum einstigen Fischerdorf Vama Zeche an der bulgarischen Grenze. Das sind rund 100 km feinster weißer Sandstrand, der beinahe ohne Gezeitenwechsel sacht ins Meer abfällt. An diesem Küstenstreifen nördlich und südlich von Constanta reihen sich wie Perlend einer Kette Kur- und Badeorte aneinander. Dieser Teil der Küste ist eines der wichtigsten Tourismuszentren des Landes und schon Seite den 1950er-Jahren erschlossen. Anstelle kleiner Fischerdörfchen findet man hier vor allem Ferienorte mit gepflegten Stränden, Promenaden und großen Hotelanlagen.

Tulcea ist die Stadt südlich der Donau nahe der ukrainischen Grenze ist die Eingangspforte ins Donaudelta, das “Tor zum Schwarzen Meer”. Besonders sehenswert sind die Museen, die Moschee, das Deltamuseum, die Ausflüge des Donaudelta, die Siedlung Dinogetia, das Dorf Isaccea, das Kloster Cocos, Niculitel, das Kloster Saon, das Kloster Celic-Dere, die Kleinstadt Babadag, die Moschee Ali-Gazi-Pascha-Moschee, das Dorf Enisala, die Festung Heracleea, die Festung Histria und das Museum in Histria.

Wenn die Donau, mit 2850 km der zweitlängste Fluss Europas, ihren Weg vom Schwarzwald, durch Österreich, die Slowakei, Ungarn; Kroatien und Serbien bis nach Rumänien bewältigt hat, mündet sie dort mit einem weit verzweigten Delta in das Schwarze Meer. Dieses riesige Gebiet von 6000 km² ist im Wesentlichen feucht, hat aber auf Sanddünen auch extrem trockene Zonen und bietet so einen vielfältigen Lebensraum. Das besondere ist man kann Bootstouren durch das Delta unternehmen und dabei die Tierwelt des Donaudelta kennen lernen. Das Biosphärenreservat ist UNESCO-Weltnaturerbe. Der längste Flussarm im Delta ist der Chilis-Arm. Im Delta liegt die griechische Siedlung Chilia Veche. Der Rosca-See südöstlich von Chilia Zeche, ein streng geschütztes Reservat, ist für seine große Pelikankolonie bekannt. Das Fischerdorf Periprava ist der letzte mit dem Linienschiff angefahrene Ort und Ausgangspunkt für Erkundungen des Letea-Waldes mit bis zu 500 Jahre alten Eichen und Ulmen. Hier lebe noch wilde Pferde, Bären und Adler. Der 62 km lange, fast schnurgerade Sulina-Arm ist die kürzeste Verbindung zum Schwarzen Meer. In Mila 23 geht die Alte Donau vom Sulina-Kanal ab. Das alte Fischerdorf Crisan ist ein guter Ausgangspunkt für kleinere Touren. Der nach dem hl. Georg benannte, 109 km lange Sfântu Gheorghe-Arm ist nur für kleine Schiffe passierbar und vor allem für seine abwechslungsreiche Landschaft bekannt.

 

Ukrainische Küste:

Die Ukraine liegt an zwei Meeren, dem Schwarzen Meer und seinem Nebenmeer, dem Asowschem Meer. Die Küstengebiete und das Klima unterscheiden sich. Die Länge der Küste beträgt 2782 km. Das Schwarze Meer liegt im Süden der Ukraine. Es friert nur am Nordufer für kurze Zeit zu. Der Dnepr verbindet das Meer mit den Nordwestbezirken des Landes. Die West- und Nordküste ist mit Ausnahme des südlichen Krim-Ufers nicht hoch und an den Flussmündungen (Donau, Dnestr, Dnepr) ganz niedrig.

Am Schwarzen Meer und auf der Krim gibt sich die Ukraine mediterran: Odessa, Jalta oder Sewastopol bringen Ihre Phantasie in Schwung. Vielvölkergemisch und Warenglanz, Weltpolitik und Orient, blutige Kriege und ruhmreiche Schwarzmeerflotte, würzige Seeluft und prickelnder Krimsekt. Ein äußerst belebender Mix. Die Krim war Sommerfrische des Adels und das Mallorca des Sozialismus und auch wenn ehret die Türkei und Ägypten bei den Ukrainern höher im Kurs stehen, bleiben viele der Halbinsel treu. Auch wegen ihrer abwechslungsreichen Landschaft: weite Steppen im Norden, ausgedehnte Sandstrände und Salzseen im Westen, Berge und Kiesstrände im Süden, raue Felsen im Osten, die jäh ins Meer abfallen, Tropfsteinhöhlen, Weingarten, Zypressen und Palmen. Tauchen Sie ein in das Völkergemisch Odessa oder schnuppern Sie im Holzkahn ins Donaudelta. Entdecken sie auf der Krim tatarische Siedlungen und ausgelassene Benachbartes. Wandern Sie durch stille Schluchten oder erkunden Sie die Insel mit dem Mountainbike.

Die Küste weist einige Besonderheiten auf. So sind kleinere Inseln vor der Küste selten, ebenso gibt es kaum Buchten. Die Flüsse bilden sogenannte Limane, welche lagunenartigen Seen gleichen. Limane sind vom Meer überflutete Flußunterläufe, welche durch Sandnehrungen abgetrennt sind. Viele dieser Limane, wie der Sywasch, weisen eine hohe Konzentration an Salzen auf, und ihr Schlamm wird für Heilzwecke verwandt.

Die östliche Schwarzmeer- und die südliche Krim-Küste zeichnen sich durch eine bedeutende Höhe aus. An der ganzen Flachlandküste des Schwarzen Meeres gibt es wenig gute Buchten, so dass hier die Häfen künstlich angelegt sind, von denen der größte Odessa und der nächsteMykolajiw ist. An den Hochküsten dagegen befinden sich große Buchten bei Sewastopol und Noworossisk, und offenere Buchten sind bei Jalta, Feodossija und Batumi vorhanden. Die Fauna des Meeres ist arm, da das Wasser von 200 m Tiefe an durch Schwefelwasserstoff verseucht ist und kein organisches Leben aufweist. Es kommen Skumbria (Makrele), Seebarbe, Meeräsche und Scholle vor.

Das Ufer im Asowschen Meer ist überwiegend flach, im Süden aber steil. Im flachen Teil des Meeres befinden sich die Arabat-Nehrung, die Fedotowa-Nehrung und die Berdjansk-Nehrung. Der Sywasch, auch „Faules Meer“ genannt, und die Obytitschna Zatoka bilden zwei größere Limane. Sie sind durch schmale Zugänge mit dem Meer verbunden oder sind von Sandinseln (Nehrungen) vom Asowschen Meer getrennt. Das Asowsche Meer ist durch die Straße von Kertsch mit dem Schwarzen Meer verbunden. Die geringe Tiefe des Asowschen Meeres ist für die Schifffahrt ungünstig, und die Schiffe müssen die Ladearbeiten weit von der Küste entfernt vornehmen. Im Winter friert das Meer für 2 1/2 bis 3 Monate zu. Das Asowsche Meer ist fischreich (in der Hauptsache mit Krim-Anschovis und Hering).

Russische Küste:

Sotschi ist einer der beliebtesten Bade- und Kurorte Russlands: die Umgebung der Stadt wird häufig als „(Russische) Riviera des Schwarzen Meeres“ bezeichnet. Die Stadt ist darüber hinaus Sitz einer Universität. Zwischen den Kaspischen- und Schwarzen Meer erstreckt sich der Große Kaukasus, über 1100 km lang und bis zu 180 km breit. Die höchst Erhebung ist der Elbrus mit 5642 m. Der Don mündet mündet in das Asowche Meer, gleich hinter der Stadt Rostow am Don. In der Nähe von der ukrainischen Grenze am Asoschem Meer liegt Taganrog, diese Stadt weist eine hohe Dicht von Kulturmuseen auf. Das Schwarze Meer wird vom Asowschem Meer durch die Meeresstraße Kercens’ka protoka. Zwischen Primorsko-Ahtarsk und Terjuk befinden sich riesige Salzmarsche. In der Nähe von Novorossijsk befindet sich der weiter westlich gelegene Kiziltašskij liman, ein Süßwassersee an der Küste. 121 km im nordöstlichen Hinterland von Novorossijk befindet sich die Provinzhauptstadt Krasnodar. Unmittelbar in der Nähe von Krasnodar befindet sich der große See Krasnodarskoe vdrh. Weiter Richtung Georgien ist die nächst größere Stadt Sochi, diese Stadt weist ein historisches Stadtbild auf. Dort fanden 2014 die Olympischen Winterspiele statt. Im Hinterland von Sochi befinden sich einige Schutzgebiete: Sochinsky Nacional’nyi park, der Westlich Kaukasus und Kavkazskij zapovednik. Die letzte russische Stadt Richtung Georgien ist die Stadt Adler.

Küste Abchasien: 

Abchasien ist eine Autonome Republik in Geogrien. Abchasien liegt südlich des Kaukasus an der Nordküste des Schwarzen Meeres westlich des Flusses Enguri in Georgien. Das bis auf einen schmalen, landwirtschaftlich genutzten Küstenstreifen gebirgige Land erreicht Höhen von über 4000 Metern. Im Arabika-Massiv liegt dieVoronya-Höhle. Sie ist mit mindestens 2190 Metern die tiefste bekannte Höhle der Welt. Dank des Schutzes durch die Gebirgszüge weist der Küstenstreifen ein subtropisches Klima auf, weswegen sich Abchasien in der Sowjetzeit zu einem beliebten Feriengebiet entwickelte. Das warme Klima begünstigt auch den Anbau von Tabak, Tee, Wein und Obst, sodass Landwirtschaft und Nahrungs- und Genussmittelindustrie zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen des Landes gehören. Der Hauptort ist Sochumi, diese Stadt liegt direkt am Schwarzen Meer. 

Georgische Küste:

Vom Kaukasus aus öffnet sich die Kolchische Tiefebene und geht in das Schwarze Meer über. Eine der schönsten Städte in Georgien ist Mestia. Sie ist Hauptstadt der georgischen Gebirgsregion Swanetien, diese liegt im Großen Kaukasus gelegen. Die Hauptstadt West-Georgiens, Kutaisi ist führ ihre Kathedrale berühmt die 1003 errichtet worden ist, ebenfalls ist sie eine der bedeutendsten Steinmetzarbeiten. Der Naturpark Kolkhetis Nakrdzali in der Kolchischen Tiefebene liegt im Hinterland der Stadt Poti.

Die nächste Touristenstadt in Georgien ist Batumi. Dort ist das Klima subtropisch und sehr mild. Die Region um Batumi nennt sich Adscharien. Im Hinterland verläuft der Kleine Kaukasus.

Türkische Küste:

Die Schwarzmeerregion liegt im Norden Anatoliens und umfasst den Großteil der türkischen Schwarzmeerküste.  Die türkische Schwarzmeer-Region bildet die Nordgrenze des asiatischen Teiles derTürkei und geht im europäischen Teil in diebulgarische Schwarzmeerküste über. Im Süden dieser Region bildet das pontische Gebirge die Grenze zu Anatolien. Im Osten grenzt sie an Georgien. Die Region ist fruchtbar und für ihren hervorragenden Tee (insbesondere in der Region um Rize) und Honig bekannt. Der östliche Teil zeichnet sich zudem ab Ünye durch ausgedehnte Haselnussplantagen aus, und wird deshalb auch häufig als Haselnussküste bezeichnet. Häufig wird zwischen der westlichen und östlichen Schwarzmeerküste unterschieden, wobei Samsun dabei die Mitte darstellt. Während der westliche Teil mit wunderschönen Buchten und Stränden aufwarten kann, findet man im Osten die Highlights im Hinterland. Von Westen her gesehen beginnt die ländliche Schwarzmeerküste mit schönen Buchten, die vor allem bei der gestressten Bevölkerung aus Istanbul am Wochenende heimgesucht werden. Hier sind vor allem Şile und Akçakoca zu nennen. Um Zonguldak herum findet man eine der wenigen Gegenden mit guter Infrastruktur, basierend auf dem Kohleabbau, welcher aber auch der Landschaft nicht gut getan hat. Mit Amasra und Sinop findet man hier die schönsten Strände, Städte und Buchten. Dieses spiegelt sich hier auch im Hinterland wieder. Ab Samsun, der größten Hafenstadt am schwarzen Meer beginnt die Transitstraße an der Küste. Ab hier sind Strände selten. Dafür erstrecken sich ab hier zahlreiche Haselnuß und Teeplantagen. Doch das ländliche Hinterland lädt weiterhin zum wandern, Ski fahren und entdecken ein. Gerade in Giresun undRize kann man dieses sehr gut. In Trabzon läßt sich unter anderem das Kloster Sumela entdecken und Uzungöl ist wegen der traumhaften Lage das vielleicht meist abgelichtete Dorf der türkischen Schwarzmeerküste. Im Hinterland liegen (von W nach O) die Orte Safranbolu (osmanische Holzbauten), Kastamonu,Çorum, Amasya (antike Felsgräber der pontischen Könige, Bauten aus der Seldschukenzeit) und Tokat. Weiterhin werden die Ruinenstätten von Alaca Hüyük und Hattuşa in der Regel noch zur Schwarzmeerregion gezählt da diese in der Provinz Çorum liegen. Geographisch liegen diese aber schon in Zentralanatolien.

Sehenswürdigkeiten gibt es zahlreich. Nicht nur das es die Natur gut mit dieser Region gemeint hat, auch der Mensch hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten hinterlassen. Insgesamt sind als absolute Tophighlights folgende Ziele zu nennen:

  • Amasra – Die wohl schönste türkische Stadt am schwarzen Meer wurde als Sesamos im 6.Jhr.v.Chr. gegründet
  • Safranbolu – Der Inbegriff der vorbildlichen Erhaltung des alten Stadtbildes und UNESCO Welterbe.
  • Sinop – Die Schwarzmeerperle mit vielen Bademöglichkeiten
  • Amasya – In keiner Stadt ist die gesamte türkische Geschichte in so einem malerischen Bild zusammengefügt worden
  • Trabzon – Im Hinterland findet sich das Sumela Kloster in einer steilen Felswand
  • Uzungöl – Das vielleicht meist abgelichtete Dorf der türkischen Schwarzmeerküste in traumhaft grüner Umgebung
  • Samsun – Industrie Stadt mit historischem Hintergrund. Der Befreiungskrieg der Türken nach dem Ersten Weltkrieg hat hier angefangen. Ein Denkmal erinnert noch heute an die Ankunft von Atatürk und seinen Verbündeten.
  • Baden – Hier ist am besten der Westen geeignet
  • Wandern – Highlights sind hier Giresun und Rize
  • Wintersport – Im Winter gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Das Gebiet um den Zigana Pass bei Trabzon wird derzeit massiv ausgebaut.
  • Entdecken – Die UNESCO WeltkulutrerbenSafranbolu & Hattuşa und zahlreiche kleine große geschichtliche Denkmäler laden zum entdecken ein.

Die Marmara-Region umfasst den europäischen Teil der Türkei (Ostthrakien) und Teile Anatoliens, das ist der asiatische Teil der Türkei. In Ostthrakien befinden sich die Provinzen Edirne, Kirklareli und Tekirdağ. Die Provinzen Çanakkale und İstanbul befinden sich sowohl in Europa als auch in Asien. In Anatolien befinden sich die Provinzen Balikesir, Bilecik, Bursa, Kocaeli, Sakarya und Yalova.

Wichtigste Städte:

  • Istanbul
  • Adapazari
  • Bursa
  • Çanakkale
  • Edirne
  • İzmit

Weitere Ziele:

– Troja (ca. 20 km südwestlich von Çanakkale)

Istanbul (Türkisch: İstanbul), das alte Konstantinopel (Nova Roma) und Byzanz liegt an der Nahtstelle Europas und Asiens am Bosporus. Diese weltweit als einzige auf zwei Kontinenten gelegene Stadt ist sowohl aus kultureller als auch aus wirtschaftlicher Perspektive die wichtigste und vielseitigste Stadt der Türkei. Offiziell hat Istanbul zur Zeit (2014) über 14.000.000 Einwohner. Auf Grund des ständigen starken unkontrollierten Zustroms von Türken und Kurden aus Ostanatolien und Menschen anderer Nationen, vor allem aus den islamisch geprägten Ländern der ehemaligen Sowjetunion etc. gehen Experten von einer Einwohnerzahl zwischen 15 und 20 Millionen aus. Die Ost/West Erstreckung beträgt über 100 km, die Nord/Süd Erstreckung etwa 50 km.

Bulgarische Küste: 

Warna liegt im Nordosten Bulgariens am Schwarzen Meer, an der Nordwestseite der Warnaer Bucht und am Fuße des Frangensko-Plateau. Westlich der Stadt erstreckt sich der langgezogeneWarna-See, der vom Prowadijska-Fluss und vom Beloslaw-See gespeist wird. Das Stadtgebiet erstreckt nördlich des Abflusses des Warna-Sees (der ebenfalls Warna heißt), entlang des Abhangs des Plateaus. Im Norden grenzt die Stadt durch mehreren Villenviertel undKleingartenkolonien an den Kurort Goldstrand. Im Westen grenzt Warna unmittelbar an die Stadt Aksakowo.

Burgas liegt in der Burgasebene, östlich derOberthrakischen Tiefebene in der Bucht von Burgas, an der westlichen Küste des Schwarzen Meeres. In der Bucht von Burgas befindet sich die kleine bewohnte Insel Sweta Anastasia, die ebenfalls zum Stadtgebiet gehört. Die Bucht und die Stadt sind der westlichste Punkt des Schwarzen Meeres. Die Hafenstadt ist umgeben vom Schwarzen Meer und drei Seen, dem Burgas-See, dem Mandra-See und demAtanassow-See, die gemeinsam mit weiteren Gewässern die Seenlandschaft Burgasseen bilden. Zwischen dem Mandra-See und dem Burgas-See befindet sich der 209 Meter hohe Berg Warli brjag, der höchste Punkt der Stadt. Zu diesem Gebiet gehört auch das größte Stadtviertel Meden Rudnik. Der Burgas-See liegt zwischen den Vierteln Gorno Eserowo, Dolno Eserowo, Slawejkow,Akacijte und Pobeda. Am Ufer des Atanassow-Sees liegen die Viertel Sorniza, Isgrew, Lasur und Sarafowo. Die Viertel Banewo und Wetren befinden sich in den Ausläufern des Balkangebirges. Auf der zwischen dem Schwarzen Meer und dem Burgas-See gelegenen Nehrung Kumluka liegen die Viertel Pobeda und Akacijte sowie Teile der Industriezone Süd. Eine weitere Nehrung mit Dünen, die Teil des Stadtstrandes ist, trennt den Atanassow-See vom Schwarzen Meer.


 

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