Chalkidikí

Die drei jeweils 50 Kilometer langen Finger der Halbinsel Chalkidikí (Halkidikí) sind das meistbesuchte Urlaubsziel auf dem griechischen Festland und zugleich Erholungsgebiet der Thessaloniker.

Gebiete:

Strände für jeden Geschmack und gute Wanderwege sind die Hauptattraktionen auf den beiden westlichen Fingern Kassándra und Sithonía. Der Áthos-Finger hingegen ist fromme Mönchsrepublik. Die Kassandra ist überwiegend sanft gewelltes, grünes Hügelland mit vielen kleinen Häfen. Die Sithonía gibt sich wilder, trägt höhere Berge, bietet eine Vielzahl versteckter Buchten und unzugängliche Steilküsten.

Bauwerke und Geschichte:

Von antiker Besiedlung zeugen die Ausgrabungen von Ólynthos und Stagirá, Geburtsort des großen Philosophen Aristoteles. Markante Bauwerke sind Festungstürme wie die Néa Fokéa, in denen die Áthos-Klöster einst die Ernteerträge ihrer Ländereien hüteten.

Landschaften:

Von Néa Fokéa reicht der blick hinüber zur Sithonía, von Olimpiáda nach Ost-Makedonien. Die Ufer der Chalkidikí sind meist sandig wie bei Ierissós, bilden aber auch bizarre Gesteinsformationen wie bei Vourvouroú.

Klima:

Das Klima der Chalkidiki gliedert sich in drei Vegetationsperioden: Regenzeit, Blüte- und Reifezeit und Trockenzeit. Während das Klima an den Küsten typisch mediterran geprägt ist, machen sich im Zentrum der Insel eher kontinentale Einflüsse bemerkbar (Die Insel hat eine Ausdehnung von 101 km). Die winterliche Regenperiode (November bis Februar) ist sehr regenreich und empfindlich kühl. Gelegentlich fällt sogar Schnee, der in den Bergen bis März/April liegen bleiben kann. Die Temperaturen reichen von 13 bis 15 °C am Tag bis um den Gefrierpunkt in der Nacht. Die Blüte- und Reifezeit beginnt im März. Dann werden selbst die Sandstrände mit einem Blütenteppich und kleinen Gewächsen überzogen. Die Temperaturen sind dem mitteleuropäischen Frühling ähnlich (10–22 °C). Erst zur Sommerperiode, die im Juni beginnt, werden die Campingplätze geöffnet. Die Temperaturen betragen mittags nicht selten über 30 °C und es besteht erhöhte Waldbrandgefahr. Diese Periode dauert bis hinein in den Oktober. Öfter als in anderen Regionen Griechenlands kommt es, bedingt durch die hohen Gebirgszüge und die Anbindung ans Festland, zu Schauern und Gewittern. Die Wassertemperaturen betragen je nach Küstenform 22–27 °C.

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10°C12°C14°C20°C25°C30°C32°C33°C28°C22°C17°C12°C
1°C2°C5°C8°C13°C17°C19°C20°C16°C12°C8°C3°C

 

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