Bucht und Region von Kotor

Kotor war im Mittelalter eine bedeutende Handelsstadt, zugleich ein Zentrum der Ikonenmalerei und Steinmetzkunst. Die gleichnamige, rund 30 Kilometer tief ins Land reichende Bucht mit ihren sieben Inseln gilt als eine der schönsten der Adriaküste. Nach einem Erdbeben 1979 wurde die Altstadt wieder aufgebaut. Zum UNESCO-Welterbe zählt die Natur- und Kulturlandschaft der Region von Kotor.

Kotor:

Das von griechischen Kolonisten in der Antike gegründete Kotor mit seinem großen Naturhafen war im 13. und 14. Jh. als Seefahrer- und Handelsstadt Venedig ebengebürtig. Noch heute wird die Stadt umschlossen von einer fast 5 km langen mächtigen Mauer im überdachten Wehrhängen, die sich bis zu den 250 m hoch über der Altstadt gelegene Ruinen der Festung Sveti Ivan hinaufzieht. Die romantische St.-Tryphon-Kathedrale (Sveti Tripun) wurde im 12 Jh. erbaut, ihre Doppeltrumfassade 1681 vollendet. Die St.-Lukas Kirche (1195) ist ein frühes Beispiel für einen Sakralbau im raszischen (altserbischen) Stil. Vor allem zahlreiche Paläste und Patrizierhäuser.

Perast:

Auf einer Landzunge in der Bucht von Kotor liegt die alte Seefahrerstadt Perast.

Gospa od Škrpjela:

Die Insel Gospa od Škrpjela ist im Juli Ziel einer Bootswallfahrt in der Bucht.

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Kotor:

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Zatoka_kotorska_02[1]

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http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/2d/Zatoka_kotorska_02.jpg/Janusz Reclaw