Lüneburger Heide

Die Lüneburger Heide ist eine große, geografisch überwiegend flachwellige Heide-,Geest- und Waldlandschaft im Nordosten Niedersachsens in den Einzugsgebietender Städte Hamburg, Bremen und Hannover. Sie ist benannt nach der StadtLüneburg und umfasst den Hauptteil des früheren Fürstentums Lüneburg. Besonders in den zentralen Teilen sind weiträumige Heideflächen erhalten. Sie bedeckten bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts weite Teile Norddeutschlands, sind aber inzwischen außerhalb der Lüneburger Heide fast vollständig verschwunden. Die Heidelandschaften sind seit der Jungsteinzeit durch Überweidung der ehemals weit verbreiteten Wälder auf unfruchtbaren Sandböden im Bereich der Geest entstanden. Die noch vorhandenen Reste dieser historischen Kulturlandschaftwerden vor allem durch die Beweidung mit Heidschnucken offengehalten. Mit Hinblick auf ihre Landschaftsform ist die Lüneburger Heide für den Tourismus inNorddeutschland von Bedeutung. Sie wird teilweise in Naturparks gepflegt.

Klima:

Die Lüneburger Heide liegt großklimatisch in der subatlantischen gemäßigten Zone mit milden Wintern und kühlen Sommern bei ganzjährigen Niederschlägen. In der Hohen Heide hat sich ein kleines Bergklima mit niedrigeren Temperaturen und, besonders im Westteil, höheren Niederschlägen als im Umland ausgebildet. Das Lüßplateau ist durch eine besondere Frosthäufigkeit gekennzeichnet.