Chobe

Der längste Strom des südlichen Afrika, der Sambesi, entspringt in Angola und ließt in südöstlicher Richtung durch die namibische Region Cprivi. Etwa 70 km oberhalb der Victoria-Fälle nimmt er den aus Botswana kommende Chobe auf.


 

Sambesi-Hcohwasser:

Das Sambesi-Hochwasser im April oder Mai (durch den angolanischen Sommerregen) wirkt sich auch auf den viel kleineren Chobe aus: dessen Wasser wird zurückgedrängt und er tritt über die Ufer. Die Flüsse sind Lebensraum großer Nilpferdherden und riesige Nilkrokodile, die entlang des Chobe auch ihre gut bewachten Gelege haben. Unter den zahlreichen Fischarten ist wohl der räuberische und gefräßige Tigerfisch am bekanntesten. Wenn die Fluten zurückgehen, brütet die raltiv seltene Rotflügel-Brachschwalbe entlang der Chobe-Stromschnellen.


 

Chobe-Tiefland:

Das tiefliegende Gebiet zwischen den Flüssen besteht vor allem aus Sediment, das der Salbeis hier abgeladen hat. Riedgras und andere Pflanzen haben sich die Inseln zurückerobert. Bei Hochwasser aber werden die Inseln überflutet, was die dort lebenden Menschen und Tiere zwingt, auf festen Boden außerhalb der Flusstäler auszuweichen.


 

Klima:

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32°C31°C31°C30°C27°C25°C26°C29°C32°C35°C34°C32°C
19°C19°C18°C15°C10°C6°C6°C9°C14°C19°C19°C20°C

 

 

Elefantenpopulation:

Die Chobe-Region hat außerdem die höchste Elefantenkonzentration Afrikas aufzuweisen. Mehr als 120.000 Elefanten leben in der Chobe-Region.


 

Vegetation am Chobe:

  • Uferwald
  • offenes Grasland
  • Riesenpapyrus
  • Riedgras

 

Daten:

Länge: 1500 km

Einzugsgebiet: 113.393 km²

Breiteste Stelle: 1200 m

Abflussmenge: 32,5 m³/s

 


 

 

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