Waldbrände

Wärmere Temperaturen begünstigen häufigere und großflächigere Waldbrände, die wiederum den in den Bäumen gespeicherten Kohlenstoff in gasförmiges Kohlendioxid umwandeln, das das Klima weiter erwärmt. Durch Waldbrände werden auch Kohlenmonoxid und Aerosolpartikel freigesetzt und die Vegetation vernichtet. Dies verstärkt Erosion und Dürren.


Zunahme der Waldbrände:

Die Zahl der Waldbrände hat seit 1950 weltweit zugenommen. In Nord- und Südamerika geschah dies am raschesten. Während die Zahl gestiegen ist, ist die große der jährlich verbannten Fläche in Industrieländern zurückgegangen.


 

Waldbrände:

Portugal und Griechenland 2014:

In Griechenland und Portugal sind zum Wochenanfang (Ende August 2014) mehrere größere Waldbrände ausgebrochen. Auf der griechischen Halbinsel Peloponnes brachte die Feuerwehr einen größeren Brand mit dem Einsatz von Löschflugzeugen unter Kontrolle. Die Feuer zerstörten rund 200 Hektar Wald und Olivenplantagen. Wegen starker Rauchbildung verließen die Einwohner von drei Ortschaften ihre Häuser für einige Stunden. In Griechenland herrschen derzeit hochsommerliche Temperaturen um die 38 Grad Celsius und schon seit Wochen hat es teilweise dort nur wenig geregnet.

Australien 2009:

Im Februar 2009 verursachte eine Hitzewelle große Buschfeuer nahe Melbourne. In der Stadt herrschten an drei Tagen hintereinander über 43°C. Brandursache waren niedergerissene Stromleitungen, Brandstiftung und Blitzschlag. 173 Menschen starben, über 2500 Häuser wurden zerstört.

USA 2007:

Im Okotober 2007 kam es von Santa Barbara County bis zur Grenze zu Mexiko zu einer Serie verheerender Waldbrände. Es gab 9 Tote, 61 Feuerwehrmänner wurden schwer verletzt und 1500 Häuser in einem Gebiet von 2500 km² zerstört.

Bulgarien 2007:

Im Juli 2007 verursachte eine Hitzewelle mit Temperaturen über 45°C Waldbrände in Südbulgarien. Der größte Brand wütete nahe der Stadt Zagora, wo die Löscharbeiten durch das bergige Gelände erschwert wurden. In der Region wurde Notstand ausgerufen.

Indonesien 1998:

In Indonesien treten jährlich Waldbrände auf, die in stakten El-Niño-Jahren intensiver auffallen. 1998 wurden 97.000 km² Wald im Kalimantan und im Osten Sumatras zerstört. Dadurch verdoppelte sich die Kohlendioxidemissionsrate der Region.

Griechenland 2007:

In vielen Gebieten Griechenlands brach im August 2007 Waldbrände aus. Schwere Dürre und drei Hitzewellen hintereinander mit Temperaturen über 40°C verursachten die schlimmste Brandsaison allerzeiten. 84 Menschen starben, 2600 km² Wald und Ackerland brannte nieder.

Rauchfahnen des Feuers

Südamerika 2007:

Im Amazonasbecken brennen während der Trockenzeit regelmäßig große Waldflächen. Viele Brände werden von den Bauern zur Gewinnung von Weideland gelegt. 2007 gab es auf einer Fläche von 2.00.000 km² über 10.000 Brände.

China 2004:

Das Große Hinggan-Gebirge in der Inneren Mongolei ist eines der größten Forstwirtschaftsregionen Chinas. Waldbrände haben in dieser und benachbarten Regionen zugenommen. Die immer wärmeren und trockneren Taigawälder entflammen durch Blitzschlag.

Australien 2006:

Ein Buschfeuer in der Nähe von Melbourne vernichtet im Dezember 2006 über 11.000 km² Buschland. Hohe Temperaturen, regionale Dürre und leichte Entflammbarkeit von Eukalyptusbäumen bieten ideale Bedingungen für Brände.

Rim Fire 2013:

Das Rim Fire war ein Waldbrand in der Sierra Nevada. Der Brand wurde am 17. August 2013 durch ein illegales, außer Kontrolle geratenes Feuer eines Jägers im Stanislaus National Forest ausgelöst und war mit einer Fläche von mehr als 1012 km2 der drittgrößte Waldbrand in der Geschichte Kaliforniens. Am 25. Oktober 2013 war der Waldbrand, der einen Gesamtschaden von 127,3 Millionen Dollar verursachte, vollständig gelöscht. Der Name des Feuers leitet sich von einem Aussichtspunkt im Stanislaus National Forest ab, der als „Rim of the World“ (dt. „Rand der Welt“) bekannt ist. Internationale Bekanntheit erlangte das Feuer durch sein Übergreifen auf den in der Sierra Nevada gelegenen Yosemite-Nationalpark.


Waldbrandgebiete in Deutschland:

Die am gefährdeten Gebiete liegen in Ostdeutschland. Sachsen-Anhalt und Teilen Sachsen, liegen im Regenschatten des Harzes und gerade an diesem Gebieten ist die Waldbrandsrate sehr hoch, allerdings versucht man dies zu verhindern.

Bodenfeuer


 

Waldbrand Colorado 2012

Waldbrand in den USA

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