Cerrados

Cerrados sind die Savannengebiete in Zentralbrasilien, die sich über zehn Bundesstaaten erstrecken und insgesamt eine Fläche von 2.000.000 km² einnehmen, was etwa ein Viertel des gesamten brasilianischen Territoriums ausmacht. Vor allem Hochebenen beherrschen die Region bis zu einer Höhe von 900 Metern.

Klima:

In den Cerrados herrscht trockenes Klima mit zwei Jahreszeiten: einer Regenzeit (Oktober bis April) und einer Trockenzeit (Mai bis September), in der Dürre herrscht. An der Oberfläche ist der Boden zwar trocken, ab einer Tiefe von etwa 2 Metern jedoch ist er feucht. Viele Pflanzen haben sich den Bedingungen dort im Lauf der Zeit angepasst und spezielle Art besitzen Wurzeln von 30 Meter Länge, womit sie bis zum Grundwasserspiegel gelangen. Gräser und Pflanzen mit flachen Wurzeln verdörren jedoch in der Trockenzeit.

Fauna und Flora:

Die Bäume der Cerrados werden teilweise an die zehn Meter hoch und ähneln denen der afrikanischen Feuchtsavanne, einige bleiben aber im Gegensatz zu diesen das ganze Jahr über grün, andere werfen ihr Laub während der Trockenzeit nur teilweise ab. In den Cerrados gedeihen außerdem 10.000 Gefäßpflanzenarten, von denen es etwa die Hälfte nur hier gibt. Zur Tierwelt dieser Savannenregion gehören annähernd 200 Säugetier-, über 800 Vogel-, 180 Reptilien- und mehr als 100 Amphibienarten.

Bedrohung des Ökosystem:

Da in den Ebenen immer intensiver Landwirtschaft betrieben wird, ist die Artenvielfalt dieses besonderen Ökosystems jedoch inzwischen bedroht.

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