Südafrika

Lage und Landschaft:

Das Zentralplateau, auch Highveld genannt, liegt auf einer Höhe zwischen 900 und 2000 m über dem Meeresspiegel. Der zur Küste abfallende Landgürtel mit einer Breite von 20 bis 250 km wird Great Escarpment (Groot Randkant, Große Randstufe) genannt. Die Drakensberge durchziehen das Land vom Nordosten bis in die Enklave Lesotho im Südosten, wo sie mit dem Thabana Ntlenyana ihren höchsten Punkt (3482 m) erreichen. Höchster Berg Südafrikas ist der Mafadi mit 3450 m. Nordwestlich von Bloemfontein erstreckt sich die Kalahari-Wüste durch Botswana bis nach Namibia hinein. Am Kap Agulhas, der Südspitze des Kontinents, treffen sich Atlantik und Indischer Ozean, westlich davon liegt das Kap der Guten Hoffnung (Cape of Good Hope oder Kaap van die Goeie Hoop).

Die meisten Flüsse Südafrikas entspringen in den Drakensbergen und fließen nach Osten in Richtung Indischer Ozean. Der mit 1860 km längste Fluss, der Oranje, entspringt auch in den Drakensbergen, fließt aber nach Westen und mündet in den Atlantischen Ozean. Die Augrabiesfälle am Oranje nahe Upington haben eine Breite von rund 150 m und sind etwa 56 m hoch. Weitere wichtige Flüsse sind der Limpopo, der als Grenzfluss zu Botswana, Simbabweund Mosambik in Nordostrichtung nach rund 1600 km in den Indischen Ozean mündet, und der Vaal (1251 km), ein Nebenfluss des Oranje. Die Wasserstände dieser Flüsse schwanken sehr stark.

Zu Südafrika gehören die Prince-Edward-Inseln im südlichen Indischen Ozean. Seine territorialen Ansprüche in der Antarktis und auf die Walfischbucht in Namibia gab Südafrika 1994 auf.

Fläche: 1.219.291 km²

Einwohnerzahl: 51.700.560 Einwohner

Küstenlänge: 2798 km

Höchster Berg: Mafadi (3450 m)

Längster Fluss: Oranje (1860 km)

Größter See:

Hauptstadt: Pretoria


Klima:

Südafrika hat eine große Differenzierung an klimatisch-orographischen Großeinheiten und Vegetationszonen. Sie reichen von extremer Wüste in der Kalahari an der Grenze zu Namibia bis zu subtropischen Wäldern im Südosten und an der Grenze zu Mosambik. An der westlichen Küstenzone herrscht ein arides bis stark maritim geprägtes Klima vor. An der Südküste ist das Klima semiarid bis semihumid, was auf das Aufeinandertreffen des kalten Benguelastroms und des warmen Agulhasstroms am Kap der Guten Hoffnung zurückzuführen ist. Das Klima im Landesinneren ist voll- bis semiarid mit ausgeprägten Merkmalen von Steppenzonen, während die Ostküste durch ein semihumides und ausgesprochen maritimes Klima gekennzeichnet ist. Die Region um Kapstadt weist ein mediterranes Klima auf. Schnee im Winter gibt es nur in den höheren Gebirgen.

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Regionen:

Nordkap:

Im Nordosten liegt das “Eye of Kuruman”, einen Quelltopf. Hauptsächlich im Norden befindet sich die Kalahari. Der Oranje durchfließt das Distrikt. In Nähe der Kleinstadt Spring Book liegen viele Naturschutzgebiete und besondere Landschaften.

Kulturelle Zentren:

  • Kimberley
  • Upington
  • Kuruman
  • Spring Book

Naturlandschaften und -monumente:

  • Eye of Kuruman
  • Kalahari
  • Oranje
  • Goegap Nature Reserve
  • Namaqua-Nationalpark

Westkap:

Sie erstreckt sich vom Kap der Guten Hoffnung aus ungefähr 400 km in nördlicher und ungefähr 500 km in östlicher Richtung entlang der Küsten des Atlantischen wie des Indischen OzeansDer kalte Benguelastrom wirkt kühlend auf das Klima am Kap der Guten Hoffnung, sodass sich das Westkap trotz seiner nördlichen Lage zum Weinbau eignet.

Kulturelle Zentren:

  • Kapstadt
  • Mossel Bay
  • Drakenstein
  •  Theewaterskloof
  •  Cape Agulhas
  •  Swartland
  •  Prince Albert
  •  Beaufort West

Naturlandschaften und -monumente:


Ostkap:

Die Landschaft ist über weite Strecken noch unberührt und bietet eine außerordentliche Vielfalt an morphologischen Erscheinungen und Ökosystemen, die vom Ödland der Great Karoo über den Knysna-Wald, Berggebieten bis über 2000 Metern Höhe und bis zum fruchtbaren Ackerland zwischen den Ebenen Little Karoo und dem Long Kloof reicht. Die Vegetation ist sehr abwechslungsreich: Es gibt sowohl Reste immergrüner außertropischer Wälder als auch Fynbos-Vegetation, Graslandschaften und Dornbusch-Savanne. Bei Hogsback und im Tsitsikamma-Nationalpark befinden sich immergrüne Wälder mit einheimischen Baumarten. Die Höhenlagen der Provinz sind stark differenziert und geologisch sowie naturräumlich breit gefächert. Zu den wichtigsten Gebirgslandschaften zählen Teilabschnitte der Großen Randstufe, wie Sneeuberg, Bamboesberg, Stormberge und die westlichen Ausläufer der Drakensberge, ferner die Regionen Bankberg, Winterberge und Amathole-Berge sowie die Erhebungen innerhalb der Faltungszone der Kap-Supergruppe die Grootwinterhoekberge, Baavianskloofberge und die Tsitsikammaberge. Besonders zerklüftet ist die Bergszenerie der Wild Coast einschließlich ihres Binnenlandes.

Kulturelle Zentren:

  • Alice
  • Aliwal North
  • East London
  • Grahamstown
  • King William’s Town
  • Mthatha
  • Port Alfred
  • Port Elizabeth
  • Queenstown
  • Somerset East
  • Uitenhage

Naturlandschaften und -monumente:


KwaZulu Natal:

KwaZulu-Natal nennt sich die Gartenprovinz Südafrikas. Die Landschaft lässt sich in drei Zonen einteilen: flache Küstengebiete, hügelige Ebenen im Inland sowie zwei Gebirgszonen: die Drakensberge im Westen und die Limpopo Berge im Norden. Das Klima ist generell warm und feucht, aber im höhergelegenen Inland kann es im Winter sehr trocken und recht kalt werden. Im Küstenstreifen standen früher tropische Wälder – heute wird hier häufig Zuckerrohr angepflanzt. In diesem Klima gedeihen aber auch viele tropische Früchte wie Bananen, Mangos, Litschi, Ananas und Guaven. Die Sandstrände an der Nordküste (nördlich von Durban) und an der Südküste (südlich von Durban) mit ihrem warmen Wasser sind beliebte Ferienziele für viele In- und Ausländer.

Kulturelle Zentren:

  • Durban
  • Pietermaritzburg
  •  Newcastle
  • Dundee
  • Vryheid 
  • Hluhluwe

Naturlandschaften und -monumente:


Mpumalanga:

Im Norden grenzt Mpumalanga an die Limpopo-Provinz, im Osten an die Staaten Swasiland und Mosambik; im Süden liegen die Provinzen KwaZulu-Natal und Freistaat, westlich davonGauteng. Innerhalb der Provinz liegt der Südteil des Krüger-Nationalparks.

Kulturelle Zentren:

  • Mbombela (Nelspruit)
  • Barberton
  • Bethal
  • Ermelo
  • eMalahleni (Witbank)
  • Hazyview
  • Mashishing (Lydenburg)
  • Middelburg
  • Piet Retief
  • Secunda
  • Skukuza
  • Standerton
  • Volksrust

Naturlandschaften und -monumente:


Limpopo:

Sie wurde 2002 nach dem Fluss Limpopo benannt, gleichzeitig wurden die meisten Städte der Provinz umbenannt. Auch in dieser Region liegt der Kurger-Nationalpark.

Kulturelle Zentren:

  • Bela-Bela (Warmbath)
  • Louis Trichardt
  • Lephalale (Ellisras)
  • Modimolle (Nylstroom)
  • Mokopane (Potgietersrus)
  • Musina (Messina)
  • Phalaborwa
  • Polokwane (Pietersburg)
  • Thabazimbi
  • Thohoyandou
  • Tzaneen

 Naturlandschaften und -monumente:


 Nordwest:

Der Distrikt liegt Hauptsächlich in der Kalahari und ist mit Dornbuschsavannen bewachsen. Die Provinz grenzt an Botswana.

Kulturelle Zentren:

  • Brits
  • Klerksdorp
  • Mahikeng
  • Potchefstroom
  • Rustenburg
  • Sun City

Naturlandschaften und -monumente:

  • Barberspan Bird Sanctuary
  • Bloemhof Dam Nature Reserve
  • Borakalalo National Park
  • Botsalano Wildreservat
  • Diepsloot Nature Reserve
  • Faan Meintjies Nature Reserve
  • Hartbeespoort Dam Nature Reserve
  • Leon Taljaardt Nature Reserve
  • Lichtenburg Game Breeding Centre
  • Madikwe Wildreservat
  • Molopo Nature Reserve
  • Mountain Sanctuary Park
  • Pienaar Nature Reserve
  • Pilanesberg National Park
  • Rob Ferreira Nature Reserve
  • Rustenberg Nature Reserve
  • SA Lombard Nature Reserve
  • Wolwespruit Nature Reserve

Freistaat:

Freistaat liegt im zentralen Flachland Südafrikas und ist von Agrarwirtschaft geprägt. Über 30.000 Farmen erzeugen mehr als 70 % der südafrikanischen Landwirtschaftsprodukte. Daneben liegen einige der reichsten Gold- und Diamantenminen der Welt im Freistaat.

Kulturelle Zentren:

  • Bloemfontein
  • Welkom
  • Botshabelo
  • Kroonstad
  • Virginia

Naturlandschaften und -monumente:

  • Caledon Nature Reserve
  • Erfenis Dam Nature Reserve
  • Gariep Dam Nature Reserve
  • Golden-Gate-Highlands-Nationalpark
  • Kalkfontein Nature Reserve
  • Koppies Dam Nature Reserve
  • Seekoeivlei Nature Reserve
  • Tussen-die-Riviere Nature Reserve
  • Tweefontein Nature Reserve
  • Willem Pretorius Game Reserve

 

Gauteng:

Gauting liegt größtenteils im High Veld.

Kulturelle Zentren:

  • Cradle of Humankind 
  • Johannesburg

Naturlandschaften und -monumente:

  • Meteoritenkrater von Tswaing
  • Suikerbosrand Nature Reserve
  • Wonder Cave

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https://commons.wikimedia.org/wiki/File:South_Africa_map_of_Köppen_climate_classification.svg/Ali Zifan (Enhanced, modified, and vectorized).

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/9c/Magic_Sunset_on_Rooi_Els_Coastal_Road,_South_Africa.jpg

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http://www.pixabay.com/südafrika-landschaft-berge-bäume-114856/jpg.

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