Parco delle Cascate

Gardasee-Reisebericht von 20.05.2013

 

Molina ist ein mittelalterliches Dorf in der Provinz Verona und jenseits der Etsch. Schon immer wurde dort die Flora besonders respektiert und mit Sorgfalt behandelt, welche durch das Vorkommen von wilden Orchideen an Wert gewinnt. Der Wasserfallpark ist das ideale Ziel für einen Ausflug, umgeben von Grün und üppiger Natur, zwischen schwindelerregenden nackten Felswänden und tosenden Wasserfälle. Der Park wurde durch die Unterstützung der EU gegründet.

 

Öffnungszeiten:

  • Im März: an Feiertagen geöffnet von 10.00 bis 18.00 Uhr
  • Vom 01. April bis zum 30. September: täglich geöffnet von 9.00 Uhr bis 19.30 Uhr
  • Im Oktober: an Feiertagen geöffnet von 10.00 bis 18.00 Uhr
  • Vom 01. November bis zum 28. Februar: Geschlossen
  • Auf Anmeldung immer geöffnet für Gruppen von mindestens 20 Personen

 

Eintrittspreis:

  • Voller Eintrittspreis:
    • Personen über 12 Jahre
    • Ermäßigung:
      • Kinder ab 6 – 11 Jahre
      • Behindertenbegleitung
      • Gruppen ab 20 Personen unter der Woche
      • Gruppen ab 20 Personen an Feiertagen: nur auf Anmeldung
      • Freier Eintritt:
        • Kinder bis 5 Jahre- Behinderte

Empfehlung:

  • Mit dem Kinderwagen kann man lediglich bis zum Parkeingang gelangen; es wird daher der Gebrach von Rucksäcken oder Tragetüchern empfohlen.
  • Tragen Sie geeignetes Schuhwerk.
  • Hunde müssen an der Leine geführt werden. Große Hunde müssen einen Maulkorb tragen

 

Wege im Wasserfall Park:

  • Grün: 1,2 km; Dauer ½ h
  • Rot: 2,3 km; 1 h
  • Schwarz: 3,6 km; 2 h

Naturwunder in Park:

Wasserfälle:

  • Cascata dell`Orso
  • Doppio Covolo
  • Pozzo dell`Orso
  • Cascata del Tombolo
  • Cascata del Tombolino
  • Cascata del Matmittone
  • Cascata Spolverona
  • Pozzo Tondo
  • Cascata Nera
  • Cascata Verde

 

Höhlen:

  • Grotta Preistrorica
  • Grotta delle Tette More
  • Grotta della Sacchetta

 

Berge, Felsen, Felswände:

  • Piazzola Panoramica
  • Croci Misteriose Sulla Roccia
  • Tafelberge

 

Natürliche Brunnen (Gumpen):

  • Pozzo dell` Orso
  • Pozzo Tondo

 

Beschreibungen der Naturwunder:

 

Die Grotta Preistorica ist eine Höhle die in einer Felswand mit Fellen versteckt ist. Von der Höhle aus hat man einen tollen Ausblick und man sieht die wunderschönen Tafelberge rund um der Höhle. Die Höhle war 20.000 Jahren durch Menschen bewohnt.

Die Cascata dell´Orso ist der tiefste Punkt in Naturpark. Das Wasser stürzt mit einer Höhe von 32 m in eine Schlucht. Wenn man vor dem Wasserfall steht kommt ein, eine schöne kühle und feuchte Brise entgegen, man wird natürlich nass dabei. Besonders bei heißen Tagen gibt der Wasserfall jedem eine Abkühlung.

Die Doppelte Höhlung oder Doppio Covolo, ist der schönste Wasserfall im Park, denn der Wasserfall stürzt auf ganz unbeschreiblicher Weise 25 m in die Tiefe. Wunderschöne sind auch die großen Einbuchtungen die rund geschliffen sind.

Der Pozzo dell`Orso  ist der tiefste, größte und schönste Gumpen im ganzen Park. Der Cascata del Tomolo, ein 14 m hoher Wasserfall stürzt in den großen Gumpen und der Gumpen stürzt nochmal einen Wasserfall den Cascata dell`Orso in die Tiefe.

Cascata del Tombolo; ein 14 m hoher Wasserfall im Park, der in den Pozzo dell`Orso stürzt.

Cascate del Tombolino; der breiteste Wasserfall in Molina. Mit einer Breite von 8 m stürzt der Wasserfall 5 m in die Tiefe, somit ist der Wasserfall der breiteste und der wasserreichste Wasserfall im Park.

Cascata del Marmittone; dieser Wasserfall stürzt 13 m in eine Kalksteinschlucht hinab um dann dort die Cascata del Tombolino hinab zufallen. Dieser Wasserfall fällt von einer der wertvollsten Steine, ganz Italiens ab, nämlich Marmor und Kalk.

Der Wasserfall, der einen direkt mit Wasser voll sprüht, der Cascata Spolverona. Mit einer höhe von 17 m, gehört der sprühende Wasserfall zu den schönsten und nassersten Wasserfällen im Naturpark.

Piazzola Panoramica; das schönste Panorma in ganzen Wasserfallpark, bietet eine Aussichtsplattform auf einen Tafelberg. Von der oben sieht man den ganzen Nationalpark und bis ins Po-Tiefland. Besonders bei Gewittern ist dieses Aussichtsplateau besonders eindrucksvoll.

Der Pozzo Tondo ist der zweite große und auffällige Gumpen im Naturpark. Eine Brücke führt über den großen Gumpen, allerdings fällt ein Wasserfall in den Gumpen, aber nicht so eindrucksvoll wie im Pozzo dell`Orso. Der Wasserfall der dort in den Pozzo Tondo fällt ist 6 m hoch.

Grotta delle Tette More; eine Höhle hintern Wasserfall (12 m), dies ist bemerkenswert, denn kein andere Wasserfall verbirgt hinter sich so eine große Höhle. Dies ist die einzige Höhle in Park die keine archäologische Bedeutung hat, aber eine geologische. Denn von der Decke wachsen Stalagtiten. Die Höhle zieht sich über mehrere hundert Meter hin. An manchen Stellen sieht man nur Einbuchtungen.

Cascata Nera; der schwarze Wasserfall, gibt seinen Namen recht, denn die Felswand wo er hinab stürzt ist schwarz (wenn sie feucht ist), mit einer Schaukel kann man den 30 m hohen Wasserfall mit den Zehenspitzen erreichen (Wer lange Füße hat).

Der Cascata Verde ist von grüner üppiger Natur und Pflanzen umzingelt, dass gibt den Wasserfall eine besonders interessanten Anblick. Mit 24 m gehört der Wasserfall zu den höchsten im Park.

Die Grotta della Sacchetta ist vom archäologischen Wert, denn dort haben früher Menschen gehaust und dort wurde das „Skelett der Sacchetta“ gefunden. Die Höhle liegt oberhalb des Cascata Verde.

Die Tafelberge im Naturpark erinnern stark an den Tepius in Venezuela, aber sie liegen in Italien. Die Tafelberge entstanden durch das Etschtal. Wahrscheinlich war es früher mit dem Etschtal verbunden, da aber Gletscher Moränen geschaffen haben ist es abgetrennt, bedeutet; die Etsch bildete die Tafelberge.

Der Fluss wo die Wasserfälle hinein fließen oder wo der Fluss hinab fällt entspringt in S. Anna d´Alfaedo. Der Fluss heißt Progno di Fumane. Nach ungefähr 35 km mündet er in die Etsch in der Nähe von Pescantina.

Der Park wird gepflegt und die Natur sehr gut geschützt. So bleiben seltene oder einheimische Pflanzen gut erhalten. Wege die sicher und verhindern das Besucher den Weg verlassen. Man kann so nah an den Wasserfällen hingehen wie man will, außer bei Wasserfällen, wo die Gefahr besteht durch Wildwasser oder vor anderen Wasserfällen hinab stürzen. So ist für das Wohl der Besucher gesorgt. Auch verlaufen kann man sich nicht, denn die Ausschilderung ist sehr gut und man bekommt die Parkkarte am Anfang an der Kasse.