Marañón

Der 1905 Kilometer lange Río Marañón ist mit einer mittleren Wasserführung von rund 15.000 m³/s der linke und größere der beiden Quellflüsse des Amazonas inSüdamerika und damit hydrologisch der Hauptquellfluss des Amazonas. Der längere Quellfluss ist der Ucayali. Der Marañón entsteht aus dem Zusammenfluss von Río Lauricocha und Río Nupe. Letzterer entspringt in der Cordillera Huayhuash in 5800 m Höhe. Der Ursprung des Río Lauricocha nördlich der Cordillera Raura in drei Lagunen oberhalb desLauricocha-Sees wurde […]

Amazonas

Der Amazonas (auch Amazonenstrom, portugiesisch Rio Amazonas, im brasilianischen Oberlauf Rio Solimões, früher Rio Orellana) ist ein Strom im nördlichen Südamerika. Etwa 300 km südlich des Äquators durchquert er das im Westen von den Anden umrahmte, von tropischem Regenwald geprägte Amazonasbecken ostwärts bis zum Atlantik. Der Amazonas ist mit einer mittleren Wasserführung von 206.000 m³/s der mit Abstand wasserreichste Fluss der Erde und führt mehr Wasser als die sieben nächstkleineren Flüsse zusammen. Seinen Namen führt der Strom […]

Rio Tigre

Der Río Tigre ist ein Fluss im nordöstlichen Peru, ein Nebenfluss des linken Amazonas-Quellflusses Marañón. Er entsteht an der ecuadorianisch-peruanischen Grenze aus den in Ecuador entspringenden Quellflüssen Cunambo und Pintoyacu und fließt dann in südöstlicher Richtung auf den Marañón zu, welcher sich 65 km unterhalb der Einmündung des Tigre mit dem Río Ucayali zum Amazonas vereinigt. Länge: 598 km Abfluss: 560 m³/s   http://farm4.staticflickr.com/3298/3413106772_8581759bc3_o.jpg

Amacayacu Nationalpark

Der Nationalpark Amacayacu ist ein Nationalpark in Kolumbien. Der Nationalpark grenzt direkt an den Amazonas und liegt auch im Departamento de Amazonas. Der Name Amacayacu stammt aus der Quechua-Sprache und bedeutet „Hängemattenfluss“. Die nächstgelegene Stadt ist Leticia. Der Nationalpark wurde 1975 von der Regierung Kolumbiens mit dem Ziel gegründet die einzigartige Flora und Fauna des Amazonasgebiets zu erhalten. Die Größe des Nationalparks beträgt 293.500 Hektar. Es […]

Ilha de Marajó

Die Ilha de Marajó ist mit einer Fläche von  mehr als 40.000 km² die mit Abstand größte Insel Brasiliens, die größte Flussinsel der Erde, obwohl sie als Besonderheit auch ans Meer grenzt und zwei Flüssen umgeben wird; sie ist etwa so groß wie die Schweiz. Die Isla de Marajó wir ihrerseits von zahlreichen Flussläufen durchzogen, […]

Salto Rio Pardinho

Der schöne Wasserfall des Rio Pardinho hat eine Höhe von 20 m und eine Breite von 45 m. Das Wasser fließt dort gemächlich und stürzt plötzlich in den Grund. Die Wassermenge betrifft 50 m³/s. Mitten im Amazonas-Regenwald im brasilianischen Bundesstaat Sao Paulo. http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/7b/Salto_Rio_Pardinho.jpg/1280px-Salto_Rio_Pardinho.jpg

Manú Nationalpark

Pflanzen, Tiere und Menschen stehen im Manú Nationalpark im Amazonastiefland unter besonders strengen Schutz: Von fast 19000 km² großen Fläche darf mit Sondererlebnis nur ein knappes Fünftel betreten werden. So werden einige ursprüngliche Indianerstämme geschützt, die keine Kontakt zur Außenwelt wünschen. Forscher schätzen, dass etwa ein Zehntel der Pflanzenarten im Park noch unbekannt sind und […]

Noel Kempff Mercado Nationalpark

Vom immergrünen Wald des Amazonas über Sümpfe bis zu den halbtrockenen Savannen, den sogenannten Cerrados, schützt der Nationalpark Noel Kempff Mercado ein breites Spektrum an Ökosystemen. Darin lebt eine unglaubliche Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten. Besonders bedrohte Schalngenarten konnten hier überleben.Sie sind allerdings schwerer auszumachen als die faszinierend großen, tellerförmigen Blätter der Wasserlilien. https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e8/Cataratas_Arcoiris_Bolivia.png http://i.images.cdn.fotopedia.com/flickr-339968277-hd/World_Heritage_Sites/America/South_America/Bolivia/Noel_Kempff_Mercado_National_Park/Donde_esta_capibara.jpg […]

Igapó-Wald

Der Igapó-Wald oder kurz Igapó ist ein immergrüner tropischer Überschwemmungswald, der in den Auen entlang der nährstoffarmenSchwarzwasserflüsse Amazoniens sowie im Mündungsdelta des Amazonas anzutreffen ist. Die Krautschicht ist wegen der lang anhaltenden Überschwemmungen nur gering ausgebildet. Im Igapó sind die Bäume niedriger als in den nicht überschwemmten Terra-Firme-Wäldern oder denVárzea-Wäldern im Überschwemmungsbereich der Weißwasserflüsse. Der Regenwald macht 3 % des Amazonasbecken aus. Manche Pflanzen sind schon zwischen 10.000 bis 12.000 Jahre alt. […]

Überschwemmungswald (Várzea)

Als Várzea werden die Flächen an den Ufern des Amazonas und Solimões bezeichnet, die durch den jahreszeitlich schwankenden Wasserspiegel von Weißwasser periodisch überflutet werden. Die Várzeas erstrecken sich zwischen 50 km am mittleren Amazonas und 200 km im Mündungsgebiet landeinwärts. Insgesamt dehnen sie sich in Brasilien auf eine Fläche von 250.000 km² aus, das entspricht etwa 5 % des brasilianischen Amazonasgebietes. In Abgrenzung zu den Várzeas […]

Anavilhanas-Archipel

Das Anavilhanas Archipel, engl. Anavilhanas Archipelago, auch Arquipélago das Anavilhanas (port.), ist eines der weltweit größten Flussinsel-Archipele. Es befindet etwa 100 km stromaufwärts von Manaus am Rio Negro, der sich hier aufgrund seiner bevorstehenden Mündung in den stark sedimentierenden Amazonas auf etwa 27 Kilometer Breite auffächert. Das Anavilhanas-Archipel ist gekennzeichnet durch ein einzigartiges Ökosystem mit großer Artenvielfalt. Bei Niedrigwasser bildem sich […]

Amazonaswelle (Pororoca)

Die Pororoca (großer Lärm), auch Amazonaswelle genannt, ist eine den Amazonas hinauf laufende Tidenwelle. Im Februar und März entstehen die meisten Pororocas. Bei Voll- und Neumond werden 2 mal pro Tag riesige Wassermengen vom Atlantischen Ozean in die Flussmündung gedrückt. Da der Amazonas zu diesem Zeitpunkt sehr wenig Wasser führt, werden die Fluten nicht abgehalten. Die entstandene Springflut türmt sich bis auf fünf Meter Höhe auf […]

Biodiversität des Amazonas

Die Regenwälder Amazoniens dehnten sich im Jahr 2007 noch auf einer Fläche von rund 110 Mio. Hektar aus. Davon standen rund 22 Mio. Hektar (20 Prozent) unter staatlichem Schutz, rund 23 Mio. Hektar (21 Prozent) waren als indigenes Siedlungsgebiet ausgewiesen, rund 26,5 Mio. Hektar (24 Prozent) waren – mit teilweise zweifelhaften Eigentumsnachweisen – in Privatbesitz, […]

Rio Negro

Der Rio Negro (span. Río Negro; port. und span. für Schwarzer Fluss) ist mit einer Wasserführung von rund 28.400 m³/s und einer Länge von 2.253 Kilometern (mit Río Uaupés 2.400 km) nach dem Rio Madeira der zweitgrößte Nebenfluss der Welt. Obwohl er nur Platz 60 der längsten Flüsse der Erde belegt, führen nur sechs Flüsse mehr Wasser als er. Sein Quellgebiet liegt im Südwesten des Berglandes von Guayana. Der Rio […]

Der Zusammenfluss von Rio Solimoes und Rio Negro

Die erste Großstadt am Amazonas ist Iquitos, das Zentrum des peruanischen Amazonastieflandes. Zwischen der peruanisch-brasilianischen Grenze und der Einmündung des Rio Negro bei Manaus heißt der Amazonas Rio Solimões. Manaus war zwischen 1870 und 1910 Zentrum der Kautschukgewinnung am Amazonas und wird im Zentrum von Bauten dieser Zeit geprägt. Dem Amazonas strömen auf den folgenden 140 km die beiden weltgrößten Nebenflüsse, Rio […]

Yasuni Nationalpark

Nicht nur in der Savanne, auch im Urwald gibt es die “Big Five”, die fünf spektakulärsten Tier, die man unbedingt gesehen haben muss. Während man auf Safaris relativ leicht Elefant, Löwe, Nashorn, Büffel und Leopard zu Gesicht bekommt, bleiben die “Großen Fünf” des Dschungel, aber meist im Dickicht verborgen – selbst im 10000 km² großen […]

Nebenflüsse des Amazonas

Rio Napo: Ecuador, Peru Amazonas Abfluss über: Amazonas→ Atlantik Mündung: östlich von Iquitos in den Amazonas Länge: 1480 km Einzugsgebiet 115.000 km² Abfluss: 4600 m³/s Linke Nebenflüsse: Coca, Aguarico Rechte Nebenflüsse: Curaray  Rio Putumayo (Rio Ica): Kolumbien Amazonas Amazonas→Atlantik Ursprung: Pasto Mündung: Santo Antonio do Ica  Länge: 1813 km Einzugsgebiet: 148.000 km² Abfluss: 8760 m³/s […]